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Hardware-Trendsetter Playboy
von Gottfried Hofmann
Das gesammelte Archiv des Herrenmagazins Playboy wird in digitalisierter Form als diverse DVD-Boxen oder auf einer externen Festplatte angeboten. Eine Blu-ray-Edition hätte zwar exakt den Anforderungen entsprochen, wird aber nicht angeboten.
Um Daten auf Massenspeichern unters Volk zu bringen, war lange Zeit die CD die erste Wahl, bis sie von der DVD abgelöst wurde. Es gibt inzwischen zwar einen Kandidaten, der sich als Nachfolger der DVD brüstet, aber wie weit sieht es wirklich mit dessen Zukunftsträchtigkeit aus? Der Hardware-Riese Apple will auf Blu-ray am liebsten komplett verzichten und wird vermutlich schon im nächsten Jahr das optische Laufwerk aus noch mehr Notebook-Modellen verbannen. Doch wie sieht die Einschätzung unter den Anbietern von Inhalten aus? Zwei aktuelle Beispiele könnten Licht ins Dunkel der Spekulation bringen.
Zum Einen wäre da die Blender Foundation, die vor Kurzem ein weiteres Open Movie unter dem Titel Sintel fertiggestellt hat. Interessierte konnten sich den Film als Box mit 4 DVDs vorbestellen. Der Bonus bestand dabei aus zahlreichen Making-Ofs, Anleitungen und allen Rohdaten, die zum selbst erstellen des Films nötig waren. Wer etwas mehr hinlegen konnte, hatte die Möglichkeit, den Kurzfilm auch in unkomprimierter Form auf einem USB-Datenträger zu erhalten.
Auch der Playboy hat derzeit ein datenintensives Angebot - alle Ausgaben von 1953 bis 2010 in digitaler Form. Ausgeliefert wird das Playboy Archive entweder als diverse DVD-Boxen oder auf einer externen Festplatte mit 250 GByte Kapazität. Von dieser stehen aber noch rund 200 GByte zur freien Verfügung.
Was haben die beiden Beispiele gemeinsam? Als Datenträger hätte auch eine Blu-ray mit maximaler Kapazität dienen können, doch man hat sich dagegen entschieden. Lieber werden entweder mehrere DVDs oder ein externer USB-Datenträger angeboten. Apple-Anhänger können sich also getrost zurücklehnen, es sieht so aus als würde Steve Jobs doch Recht behalten.
Errata: Die Aussagekraft von anekdotischer Evidenz wird als bekannt vorausgesetzt. ;)
Zum Einen wäre da die Blender Foundation, die vor Kurzem ein weiteres Open Movie unter dem Titel Sintel fertiggestellt hat. Interessierte konnten sich den Film als Box mit 4 DVDs vorbestellen. Der Bonus bestand dabei aus zahlreichen Making-Ofs, Anleitungen und allen Rohdaten, die zum selbst erstellen des Films nötig waren. Wer etwas mehr hinlegen konnte, hatte die Möglichkeit, den Kurzfilm auch in unkomprimierter Form auf einem USB-Datenträger zu erhalten.
Auch der Playboy hat derzeit ein datenintensives Angebot - alle Ausgaben von 1953 bis 2010 in digitaler Form. Ausgeliefert wird das Playboy Archive entweder als diverse DVD-Boxen oder auf einer externen Festplatte mit 250 GByte Kapazität. Von dieser stehen aber noch rund 200 GByte zur freien Verfügung.
Was haben die beiden Beispiele gemeinsam? Als Datenträger hätte auch eine Blu-ray mit maximaler Kapazität dienen können, doch man hat sich dagegen entschieden. Lieber werden entweder mehrere DVDs oder ein externer USB-Datenträger angeboten. Apple-Anhänger können sich also getrost zurücklehnen, es sieht so aus als würde Steve Jobs doch Recht behalten.
Errata: Die Aussagekraft von anekdotischer Evidenz wird als bekannt vorausgesetzt. ;)
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