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Hartware.netMontag, 15.3.2010
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Fantastic Zero
SETI@Home
Was ist Seti@Home?

SETI@home ist ein wissenschaftliches Experiment, das die Rechenleistung von hunderttausenden - über das Internet verbundenen - Computern nutzt, um nach außerirdischer Intelligenz zu suchen (SETI = Search for Extraterrestrial Intelligence). Ihr könnt daran teilhaben durch den Einsatz eines Bildschirmschoner-Programms, das Daten des Arecibo-Radioteleskops herunterlädt und analysiert. Jeder Teilnehmer hat dabei die winzig kleine, aber ungemein faszinierende Chance, daß gerade sein Computer das leise Murmeln einer Zivilisation jenseits der Erde aufspürt!

Momentan nehmen weltweit ca. 4.9 Millionen Benutzer am Seti@Home Projekt teil (Stand: 4/2004).

1 Million CPU-Jahre für die Suche nach Außerirdischen

In den Morgenstunden des 2. Juni 2002 hat das Distributed-Computing-Projekt SETI@home eine Million CPU-Jahre erreicht. Zuvor hatten Bandbreiten-Probleme auf dem Campus der Universität in Berkeley das Projekt behindert - pünktlich zum Jubiläum konnten diese aber behoben werden. Allerdings ist die Million CPU-Jahre nicht sehr aussagekräftig, da Prozessoren mit unterschiedlicher Leistung gleich bewertet werden. Die 1.618478e+21 Gleitkomma-Operationen beschreiben die bisher geleistete Rechenarbeit besser.

Geschichte von SETI@home

1996:
David Gedye entwickelte zusammen mit Craig Kasnoff die Idee von SETI@home und formierte das ursprüngliche Projektteam.
Es wurde ein wissenschaftliches Programm erarbeitet, das auf der 5. Internationalen Konferenz für Bioastronomie im Juli 1996 breite akademische Unterstützung fand.

1997:
Der Programmcode für die Signalanalyse und erste Prototypen der Client- und Server-basierenden Software wurden entwickelt.

1998:
Der größte Teil des Jahres wurde darauf verwendet, um Kapitalgeber zu finden. Im September begann man mit der Arbeit am System für die Datenaufzeichnung und an der endgültigen Version der Client-basierten Software.
Für den November plante man den Beginn der Datenaufzeichnungen und der Tests der Client-basierten Software.

1999:
Von Januar bis März des Jahres 1999 wurde der Test der Client-basierenden Software fortgeführt; zudem wurde die endgültige Version der Server-basierenden Software fertiggestellt und die Web-Site für den Beginn vorbereitet.
Der Start war für April 1999 vorgesehen.

2000-2001:
Um so viele Segmente des Himmels wie nur möglich durchmustern zu können, wird das Projekt über zwei Jahre laufen.
Die Web-Site wird regelmäßig mit Fortschrittsberichten und Ergebnissen aktualisiert.

Installationsanweisung

Wir empfehlen die Verwendung eines sogenannten Cache-Programms. Damit kann man mehrere Work-Units (WU) auf einmal runterladen und offline berechnen lassen. Die besten Erfahrungen wurden bisher mit dem Programm SETI-Stash gemacht und auch die weiteren Installationsanweisungen werden sich auf dieses Programm beziehen.
Ihr könnt es hier bekommen (auch zusammen mit dem Client).

1. Nachdem ihr euch SETI-Stash runtergeladen habt, braucht ihr eventuell noch das eigentliche Berechnungsprogramm (Client), falls ihr nicht die ''Kombi-Packung'' gewählt hattet. Dies findet ihr hier. Die enthaltene Datei kopiert ihr bitte ins SETI-Stash Verzeichnis und benennt sie in ''seti.exe'' um.

2. Als nächstes startet ihr SETI-Stash. Es begrüßt euch jetzt dieses Fenster:

Seti-Stash

Das ist das ''Main Menu'' von SETI-Stash. Hier klickt ihr auf ''Transfer WUs''. Jetzt müsst ihr in dem Fenster, welches sich gleichzeitig mit SETI-Stash geöffnet hat, auswählen zwischen ''first-time user'' und ''returning user''. Wählt ''first-time user'', falls ihr noch nicht bei SETI@home angemeldet seid und ''returning user'', falls ihr schon einen Account habt.

3. Nun lädt SETI-Stash die WUs runter. Das sieht ungefähr so aus:

Transfer der WUs

Das ganze passiert 10mal (Standardkonfiguration).

4. Nachdem er sich ein paar WUs geholt hat, kann man durch einen Klick auf ''Process WUs'' die Berechnung der Work-Units beginnen lassen.

5. Als letzten Schritt tretet ihr hier dem Hartware.net SETI-Team bei.

Tipps zum Clienten

Unter dem Menüpunkt ''Setup'' kann man einige Einstellungen vornehmen, die den Clienten an die individuellen Bedürfnisse des Benutzers etwas besser anpassen.
Es öffnet sich ein Fenster, welches etwa so aussieht:

Seti-Stash Konfiguration

Wichtigste Optionen:

  • Start processing at startup
    Das Programm beginnt beim Start von SETI-Stash sofort mit dem Berechnen der WUs, ohne dass im Menu ''Process WUs'' angeklickt werden muss.
  • Start minimized in system tray
    SETI-Stash verschwindet beim Start sofort minimiert in der Taskleiste.
  • Caches
    Hier kann man einstellen, wieviele WUs sich SETI-Stash auf Vorrat herunterladen soll.
  • Hide CLI window
    Sorgt dafür, dass das Berechnungsfenster (Command Line Interface) ausgeblendet wird.

Um den Seti-Stash automatisch nach jedem Systemstart laufen zu lassen (empfehlenswert), erstellt man von dem Programm eine Verknüpfung und verschiebt diese in die Autostart-Gruppe von Microsoft Windows.

Links

Offizielle Homepage des Hartware.net SETI-Teams

Teamstatistiken

Hier könnt ihr sehen, wie schnell eure CPU in etwa ''cruncht''.

Forum des Hartware.net SETI-Teams


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