Rush - Alles für den Sieg

Alles rund um das bewegte Bild
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Benny
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Rush - Alles für den Sieg

Ungelesener Beitrag von Benny » 04.10.2013, 08:02

Hi,

letzte Woche in der Preview gewesen.

offizieller Trailer:

[youtubehd]http://www.youtube.com/watch?v=1wpRgE7t5xc[/youtubehd]

Bin mit keinen großen Erwartungen in den Film rein, da ich vorher wenig darüber gehört habe. Der Film handelt über die Geschichte von Niki Lauda und ist wahrheitsgemäß nachverfilmt worden.
Ich war am Ende einer der vielen Leuten die geklatscht haben. Der Film ist einfach klasse gemacht. Ich hatte oft Gänsehaut bekommen. Der Sound der Motorgeräusche und Rennen war im Kino extrem gut. Die Filmkulisse des Films, der in den 70-80er Jahren spielt, war sehr authentisch und glaubhaft. Die Schauspieler waren sehr gut, genial vor allem Daniel Brühl als Niki Lauda.
Die Story war von der ersten bis zur letzten Minute spannend.

Von mir eine 9,5/10, aber letztendlich "nur" eine 9/10 weil ich mir etwas längere Rennszenen gewünscht hätte - trotzdem ein Klasse Film!

Grüße,
Benny
Zuletzt geändert von Benny am 04.10.2013, 08:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rush - Alles für den Sieg

Ungelesener Beitrag von Hiob » 13.10.2013, 07:43

Ich hab den Film Anfang der Woche gesehen und muss sagen, dass ich sehr gefesselt von den rund Stunden gewesen bin: da das Geschehen vor meiner Zeit spielte, war ich gespannt, wie das "damals" so war, den Unfall von Lauda hat man ja irgendwann schonmal gesehen. Und genau wie bei Argo, Apollo 13 oder anderen Filmen, die einen geschichtlichen Hintergrund haben, habe ich zu Hause erstmal einige Zeit mit Recherche verbracht: "wie war das wirkich, bzw. war das wirklich so? Was ist hinzugedichtet worden usw..."
Wie Benny schon geschrieben hat: Daniel Brühl spielt Lauda nahezu perfekt, die Zahnprothese, die Haare, der Dialekt, das passt einfach - hinzu kommt der Perfektionswille. Auf der anderen Seite der Lebemann Hunt... ein krasser Gegensatz. Schön aber, dass beiden Hauptdarsteller eigentlich gleichwertig behandelt werden und man somit jederzeit von einem zum anderen tendieren kann.
Rein inhaltlich bzw. technisch ist der Film klasse: 70er Jahre Bildfilter, die ganzen Rennbilder mit Wackelkameras aber auch heute undenkbare Dinge wie Fotografen, die direkt neben der Strecke im Gras liegen... und auch in die Autos würde sich heute kein Vettel und Co. mehr setzen... kein Wunder dass da pro Saison 2-3 Fahrer ums Leben gekommen sind.

Insgesamt ein tolles Zeitdokument mit einer mMn oscarreifen Leistung von Brühl, der sicher auch für nicht F1-Fans sehenswert ist
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Re: Rush - Alles für den Sieg

Ungelesener Beitrag von Benny » 14.10.2013, 13:00

Den letzten Satz (und den generellen Post) kann ich nur unterschreiben.
Meine Freundin hasst Formel 1, war aber trotzdem von dem Film begeistert
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Re: Rush - Alles für den Sieg

Ungelesener Beitrag von Elmariachi » 14.10.2013, 15:11

Hätte Til Schweiger Regie geführt, wäre KeinOhrRaser der Titel gewesen ;)

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Re: Rush - Alles für den Sieg

Ungelesener Beitrag von groundzero » 14.10.2013, 17:08

Trotz größtenteils realistischer Darstellung handelt es sich bei Rush nicht um eine Dokumentation, sondern um einen Spielfilm. Nach Aussage des Regisseurs ist der Film „Fiktion, die von realen Ereignissen inspiriert wurde“.[4] Drehbuchautor Peter Morgan bestätigte in einem Interview, dass Vieles aus dramaturgischen Gründen zugespitzt worden sei.[5]

Der Film enthält zahlreiche Details, die in motorsporthistorischer Hinsicht nicht korrekt sind: Zeitliche Zusammenhänge werden auseinandergerissen oder komprimiert, einige der gezeigten Rennwagen entsprechen nicht dem historischen Umfeld, und in einzelnen Szenen werden Personen vertauscht.[4]

Der Film impliziert ein Verhältnis zwischen Hunt und Lauda, das abgesehen von sportlicher Rivalität auch von Missgunst und Geringschätzung geprägt ist. In Wirklichkeit waren die beiden Piloten ungeachtet der sportlichen Konkurrenzsituation im Jahr 1976 eng miteinander befreundet. Lauda erklärte später: „Wir haben dafür gesorgt, dass unsere persönliche Freundschaft nie unserer professionellen Beziehung in die Quere kam“.[6] Lauda betont bis heute, dass Hunt der Einzige gewesen sei, von dem er es akzeptierte, geschlagen zu werden, „denn ich mochte den Knaben“.[7]
Quelle: Wikipedia

Das Hindert mich irgendwie daran, mir den Film anzugucken. Entweder man macht einen reinen fiktiven Spielfilm oder einen, der der Realität entspricht. Aber so ein Zwischending?
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Re: Rush - Alles für den Sieg

Ungelesener Beitrag von Benny » 15.10.2013, 07:52

wenn du weisst wie es in echt ist / war, ist es doch dann kein problem? ;)
Mit einem Kursziel ist es wie mit einer kaputten Uhr: Auch die geht 2x am Tag richtig.

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Re: Rush - Alles für den Sieg

Ungelesener Beitrag von groundzero » 15.10.2013, 14:34

Dann würde einem sowas doch erst Recht bescheuert vorkommen?
Stell dir mal ne Verfilmung des Sommermärchens (WM 2006) vor, bei der Deutschland plötzlich Weltmeister wäre und bei der es so dargestellt werden würde, als würde der Kampf um die Nummer 1 im Tor, während des Tuniers stattfinden.
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Re: Rush - Alles für den Sieg

Ungelesener Beitrag von Pangalactic » 17.10.2013, 10:20

War am Dienstag drin und fand ihn ganz gut. Die Charaktere scheinen recht gut getroffen zu sein auch wenn sie das Verhältnis zwischen den Beiden etwas dramatisiert haben. Ich finde das stört nicht weiter...

Die Frauen fanden den Film dieses Mal sogar besser als wir Männer.

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Re: Rush - Alles für den Sieg

Ungelesener Beitrag von Nitram » 30.10.2013, 15:42

Als großer Formel 1 Fan hab ich mir den Film natürlich auch angeschaut. Ich muss sagen, dass Daniel Brühl wirklich total realistisch den jungen Niki Lauda spielt, aber auch der andere Schauspieler, dessen Name mir jetzt leider nicht einfällt, macht einen sehr guten Job. Ich finde die Geschichte sehr spannend und werde ihn mir ziemlich sicher auf DVD kaufen :)

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