Was lesen Hartware-Bastler?

Kurz gesagt oder lang diskutiert: Kultur
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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von st3660a » 24.05.2010, 22:58

Hab grade Ausgebrannt von Andreas Eschbach fertig gelesen. Nach den ersten 50 Seiten wollte ichs schon weglegen und nicht mehr weiterlesen, aber nach und nach wurde es immer besser. Spannendes Thema, alles in allem ein gutes Buch.

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von KoreaEnte » 24.05.2010, 23:21

Klingt ganz interessant das Buch, brauche noch was zum Lesen für den langen Flug und bei Ebay scheint man es schon für nen Euro plus Porto zu bekommen.

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 24.05.2010, 23:59

nimm "der große schlaf" von chandler ;)
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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von KoreaEnte » 25.05.2010, 00:27

Die Beschreibung sagt mir nicht wirklich zu, außerdem ist es mit knapp 200 Seiten eindeutig zu kurz für einen 10 stündigen Flug.

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von vogelmann » 16.06.2010, 11:45

Habe gerade "Kalte Asche" von Simon Beckett aufgegeben. Selten ein langweiligeres Buch gelesen. Teil 1 (Chemie des Todes) war schon echt mühsam aber Teil 2... man man! Geldverschwendung.

Lese jetzt "Way Out" von Lee Child - hoffe, das wird besser :) Ich bin ja son bisschen Stieg Larsson verwöhnt...

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Apo » 16.06.2010, 14:03

Sind die Simon Beckett Bücher so langweilig? Hatte den in Erwägung gezogen, weil der ja recht beliebt zu sein scheint und auch wenn ich eigentlich Büchercharts (oder Charts allgemein) skeptisch gegenüber stehe, so hat mich zuletzt die Millenium Trilogie von Stieg Larsson eher positiv überrascht. Auch wenn die Bücher alles andere als makellos sind, so waren es definitiv Pageturner.

Davor habe ich Metro 2033 von Dmitry Gluhkovsky gelesen, das zwar im Großen und Ganzen ganz gut war aber für meinen Geschmack war es ein wenig zu überfüllt, was die ganzen unterschiedlichen Geschehnisse anbelangt. Außerdem fand ich das Ende ein wenig fucked up aber das sehen andere vielleicht anders.

Momentan lese ich White Tiger von Aravind Adiga und hab ca. 100 von gut 300 Seiten durch, weiß aber noch nicht so recht, was ich bisher von dem Buch halten soll.
"Die Mütter der Dummen sind immer schwanger." (Quelle: unbekannt)

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Cheops » 19.06.2010, 12:06

Gerade angefangen J.R.R. Tolkien "Der kleine Hobbit". Nur mal so um zu wissen was vor HDR war, hatte mich damit noch nie beschäftigt.

Empfehlen kann ich Stephen Kings "Puls" oder "Wahn". Sehr geile Bücher in denen mal keine langeweile zwischendurch aufkommt!

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Epfi » 19.06.2010, 12:24

Gerade Replay - Das zweite Spiel, davor Die Ritter der 40 Inseln.

Metro 2033 fand ich ziemlich gut und das Ende -im Gegensatz zu Apo- gar nicht mal schlecht. Etwas unerwartet vielleicht. Das Nachfolgebuch Metro 2034 fand ich dagegen insgesamt eher mittelmäßig.

Ansonsten sind auch fast alle Bücher von Andreas Eschbach ziemlich gut. Die halten bei mir selten länger als 3...5 Tage.

Auch immer beliebt SciFi-Klassiker und diverse Endzeit-Romane.
hartware.net - *** ****** ***, ** ************ **** **** *********** ****.

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von st3660a » 20.06.2010, 13:41

Epfi hat geschrieben:Auch immer beliebt SciFi-Klassiker und diverse Endzeit-Romane.
Wenn davon mal eine Liste inkl. Bewertung erstellen könntest, würde ich mich sehr freuen!
Zuletzt geändert von st3660a am 20.06.2010, 14:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 21.06.2010, 00:28

dito!
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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Doc Chaos » 19.10.2010, 09:38

In letzter Zeit sehr viel gelesen:

Band 1 und 2 der 'Mass Effect' Bücher von Drew Karpyshyn im Original (grauenhafter Schreibstil, aber ich habe mich für die Story durchgequält)

'Honor Harrington: Sturm der Schatten' von David Weber. Wie immer viel zu geil, wie immer viel zu schnell durch :'(

'Ich knall euch ab!' von Morton Rhue. Fiktive Berichterstattung über einen fiktiven "Amok"lauf zweier Schüler. Geht ziemlich unter die Haut.

'How to Be a Villain: Evil Laughs, Secret Lairs, Master Plans, and More!!!' Neil Zawacki, James Dignan - war ganz nett, aber nicht wirklich viel zu Lachen. Kann man sich mal ausleihen, aber gekauft eigentlich zu teuer...

'Everything Is Going to Kill Everybody: The Terrifyingly Real Ways the World Wants You Dead' von Robert Brockway. Einerseits lacht man sich kaputt, andererseits... wir werden alle sterben!

'John Dies at the End' von David Wong. Eines der besten Bücher des Jahres für mich.

Und jetzt neu angefangen, die "Dresden Files" Bücher von Jim Butcher. Band 1 ('Storm Front') habe ich verschlungen, Band 2 wird heute geliefert *freu*
Zuletzt geändert von Doc Chaos am 19.10.2010, 09:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Cheops » 02.04.2011, 11:22

Heute geholt!!

Stephen King - Die Arena

In Stephen Kings voluminösem, fast 1.300 Seiten dickem Roman Die Arena geht die Welt 2012 zwar nicht unter, wohl aber ein kleiner Teil, ein kleines Stück. Und es ist auch kein Meteor, der sich bedrohlich auf die Idylle einer typischen US-amerikanischen Kleinstadt namens Chester’s Mill senkt, wohl aber eine seltsame Kuppel, die Chester’s Mill umschließt – und die rund 2.000 Bewohner für den Leser unter das Brennglas des Horrors stellt. Ob es sich dabei um einen Angriff von Außerirdischen oder ein Menschenexperiment der Regierung handelt, bleibt im Dunkeln.

Gerade will Dale „Barbie“ Barbara, Imbisskoch und Irak-Veteran, die Kleinstadt verlassen, da senkt sich die Kuppel wie eine Guillotine herunter und macht seine Ausreise unmöglich. Dann hält das Grauen Einzug in den Mikrokosmos – vor allem dank der Taten des skrupellosen Autohändlers und Provinzpolitikers „Big Jim“, der seine Mannen mordend durch die Gegend ziehen lässt, während die Außenwelt hilflos zusehen muss. Am Ende, als kaum mehr Erwachsene am Leben sind, liegt das Schicksal von Chester’s Mill und seiner wenigen Überlebenden in den Händen der Kinder...

In einem Nachwort von Die Arena gibt Stephen King an, die Grundidee des Buchs – die Kuppel – schon vor dreißig Jahren gehabt zu haben. Vielleicht muss er das tun, denn immerhin lebte schon der erste Simpsons-Film (2007) von einem ähnlichen Einfall. Wie dem auch sei: Mit der Idee schafft King einen faszinierenden Mikrokosmos, der nicht zuletzt illustrieren soll, wie sehr sich die USA nach dem 9. September 2001 trotz der Wahl Barack Obamas (und seiner im Buch für 2012 prophezeiten Wiederwahl) verändert hat.

Denn Die Arena ist auch ein politisches Buch, in dem der Terror und der Krieg gegen den Irak den Grundton bestimmt. Und es ist ein Buch, das den Altmeister des Horrors auf dem Höhepunkt seines Schaffens zeigt. -- Stefan Kellerer

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von doto » 29.07.2011, 15:33

Die Stadt der träumenden Bücher v. Walter Mörs

Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, womit sich Walter Moers, Schöpfer von ”Das kleine Arschloch” und ”Käpt’n Blaubär” in seiner knapp bemessenen Freizeit beschäftigt: Er übersetzt zamonische Literatur ins Deutsche. Soeben erschienen ist Die Stadt der Träumenden Bücher, ein autobiographisches Werk des legendären Hildegunst von Mythenmetz, dessen ”Mythenmetzsche Abschweifung” bereits in Ensel und Kreteviele Leser an den Rand des Wahnsinns getrieben hat — und darüber hinaus.

Hildegunst ist als junge Großechse auf der uneinnehmbaren Lindwurmfeste aufgewachsen, einem Ort, an dem jeder davon träumt, einmal ein ganz großer Schriftsteller zu werden und zu diesem Zweck von den Eltern mit einem ”Dichtpaten” ausgestattet wird. Hildegunsts Abenteuer nimmt seinen Anfang, als sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler das Zeitliche segnet und ihm ein Manuskript hinterlässt, das es in sich hat: Nur zehn Seiten umfasst es, aber es ruft beim Leser eine Vielzahl stärkster Empfindungen hervor wie kein anderer Text der zamonischen Literaturgeschichte.

Leider kennt Hildegunst den Namen des Autors nicht, denn Danzelot hatte die Erzählung von einem angehenden Schriftsteller erhalten und diesem empfohlen, sein Glück in der Bücherstadt Buchhaim zu versuchen. Und so macht sich Hildegunst auf den Weg in die Stadt der Träumenden Bücher, wo an jeder Straßenecke finstere Antiquariate auf Kunden lauern, magisch begabte Buchimisten ihr Unwesen treiben und auch sonst zahllose Gefahren die dem ahnungslosen Bücherliebhaber drohen …

Um es gleich zu sagen: Moers’ Übersetzung aus dem Zamonischen ist vorzüglich gelungen. Mit großer Sprachgewalt beschwört er die exotische Bücherstadt mit all ihren merkwürdigen Lebensformen herauf. Ob gepanzerte Bücherjäger, Nebelheimer Trompaunenkonzerte oder Katakomben voller Erstausgaben und ”Gefährlicher Bücher” — das vorliegende Werk ist eine Großtat der Völkerverständigung. Nicht nur die gekonnt ins Deutsche gerettete Makrostruktur des Buches und die zahllosen Illustrationen legen Zeugnis ab von Moers’ Kunst, auch im Detail hat er Herausragendes geleistet. Überaus staunenswert sind vor allem die herrlichen Alliterationen in Sätzen wie ”Eine Weile lauschte ich den beängstigenden Lauten der Labyrinthe …” — man kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Die Stadt der Träumenden Bücher ist ein Roman, der auch in Buchhaim für größtes Aufsehen sorgen würde, und das will etwas heißen! –Hannes Riffe lAus der Amazon.de-Redaktion

es ist schon eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, fragt mich jedoch jemand nach einem Lieblingsbuch, so ist es dieses wunderbare Werk.
Zugegeben, der Start war etwas holprig , man muss sich die ersten ca.100 Seiten einlesen bevor einen das Fieber packt und man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Walter Moers hat eine ganz eigene Art seinen Worten Zauber zu verleihen und ich glaube er bekommt jeden damit rum, egal welchen Alter`s oder Generation man angehört.
Die Geschichte des Buches ist so unwahrscheinlich und doch so realistisch geschrieben als könnte sie jedem von uns heute noch passieren. Die Orte die man beim lesen besuchen darf (jeder wird hier seine eigenen Fantasien haben) sind gruselig bis spannend zugleich, man leidet mit und fiebert mit und freut sich über jeden kleinen Erfolg der Wesen die hier wuseln und keuchen und fleuchen.

Dieses wunderbare Buch hat mich etliche schlaflose Nächte gekostet und doch war ich unendlich traurig als die letzte Seite gelesen war….

mein Fazit: Besonders Lesenswert
Der Weg ist das Ziel

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von st3660a » 20.11.2011, 15:35

Epfi hat geschrieben:Auch immer beliebt SciFi-Klassiker und diverse Endzeit-Romane.
Ich bin grade auf der Suche nach nem guten SciFi Buch. Empfehlungen? Epfi? Sonst Jemand?

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 20.11.2011, 23:13

Frederik Pohl - Die Gateway-Trilogie (ISBN 978-3-453-87905-8)
Habe ich mir aus Neugier gekauft, bin jetzt noch nicht SO weit aber bislang find ich's gut.
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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Apo » 12.02.2012, 20:12

Ich hätte mal wieder Lust auf einen Thriller, Krimi oder irgendwas in der Richtung. Halt irgendwas spannendes, so einen richtigen Pageturner. Irgendwelche Empfehlungen? Dan Brown und Stieg Larsson hab ich schon. Wenn es in die Richtung Übernatürliches oder so geht, dann wäre das auch in Ordnung.

Empfohlen wurden mir unter anderem "Der Polizistenmörder" (Anfang der Kommissar Beck Reihe) von Maj Sjöwall oder "Die Chemie des Todes" (erstes Buch der David Hunter Reihe) von Simon Beckett. Das Buch kann zwar Teil einer Reihe sein, mir wäre es allerdings lieb, wenn man zwischen den einzelnen Büchern durchaus Pausen einlegen kann. Ist halt ärgerlich, wenn die aufeinander aufbauen, man sich aufgrund einer Lesepause nicht richtig an die vorherigen Geschehnisse erinnern kann.
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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 12.02.2012, 21:29

Wenn Du auch gern mal Bücher aus anderen Ländern liest, empfehle ich dir die zwei hier:
Arnaldur Indridason - Nordermoor (amazon.de Link)
oder
Batya Gur - Denn am Sabbat sollst Du ruhen (randomhouse.de Link)
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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von st3660a » 13.02.2012, 09:25

Habe von Robert Harris erst Vaterland gelesen und habe jetzt mit Enigma angefangen.
Außerdem habe ich die ersten 10 Ausgaben von Perry Rhodan Neo gelesen. Wuden stetig besser, das war nach Teil 1 aber auch dringend nötig.

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Doc Chaos » 14.02.2012, 05:00

Hab die ersten drei Ausgaben gelesen und dann gelangweilt aufgehört.

Aktuell lese ich, tatsächlich mal wieder als Paperback, 'John Shirley - Constantine', das Buch zum Film.
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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Dude » 14.02.2012, 10:17

Also liest du ein Buch das auf einem Film basiert der auf einem Comic basiert? Das wirkt wie ein sehr großer Umweg um an eine Story zu kommen ;)
####

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Apo » 26.10.2012, 23:03

Das hier erinnerte mich daran, dass wir ja noch diesen Thread haben, den man ja mal wieder ausgraben könnte.

Aktuell lese ich mit The Calling of the Grave (deutsche Fassung: Verwesung) das vierte und bislang letzte Buch aus Simon Becketts David-Hunter-Reihe. Darin geht es wieder einmal um den Forensiker David Hunter, der mal wieder in Mordermittlungen verwickelt ist. Dabei scheint das vierte Buch nach Chemistry of Death (Chemie des Todes), Written in Bone (Kalte Asche) und Whispers of the Dead (Leichenblässe) ein wenig von dem Schema abzuweichen, das die drei vorherigen Bücher aufwiesen. So tritt die Forensik in diesem Buch etwas mehr in den Hintergrund. Neu erfinden tut sich der Autor aber bislang (ca. zu 70% durch) nicht.
Wer einen unterhaltsamen Thriller/Krimi lesen möchte, in dem teilweise die Forensik im Mittelpunkt steht, der kann sich mal an das erste Buch (Chemistry of Death / Chemie des Todes) heranwagen. Nachdem es aber so ein Renner war, war ich doch ein wenig enttäuscht von dem Buch. Das zweite Buch (Written in Bone / Kalte Asche) fand ich eher mittelmäßig, während es mit dem dritten Buch wieder aufwärts ging.

Vor The Calling of the Grave hab ich die Hunger Games Trilogie gelesen. Ich hatte absolut keine Ahnung um was es darin geht und hab es einfach mal aus Neugier probiert. Die Geschehnisse des ersten Buches erscheinen dabei ein wenig wie eine Mischung aus den Filmen Battle Royale und Running Man. Hat mir ganz gut gefallen. Das zweite Buch fand ich wiederum schwach, weil gerade der Anfang etwas zäh war und es mir vorkam, wie eine langgezogene Überleitung zum dritten Band. Außerdem fühlte ich mich ab Band 2 mehr und mehr an die Harry Potter Bücher ab dem 5. Teil erinnert, da auch hier die Protagonistin zunehmend weinerlicher wurde. Was mich überraschte war, dass es zunehmend brutaler wurde. Während ich es sich im ersten Band für die Thematik doch ziemlich in Grenzen hielt, gab es spätestens im 3. Band ein paar Momente, die ich für so ein Young-Adults-Buch recht heftig fand. Und wie die wohl in den Filmen umsetzen wollen.
Alles in allem fand ich die Trilogie zwar gut, hätte aber besser sein können, wenn die "Heldin" weniger anstrengend gewesen wäre und man dem zweiten Buch etwas mehr Substanz gegeben hätte. Stattdessen hätte man einigen Charakteren lieber etwas mehr Leben einhauchen können.
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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von st3660a » 26.10.2012, 23:39

Ich habe vor kurzem mal ein wenig nach Steampunk Büchern gesucht.
Boneshaker spielt das Szenario schon ganz gut aus, ist sonst aber eher Durchschnitt.
Die Trilogie aus Affinity Bridge, Osiris Ritual und Immorality Engine werde ich wohl komplett lesen. Bin gerade mitten im zweiten Teil. Ohne den Steampunk Hintergrund vielleicht kein Highlight, aber die Welt ist schön ausgedacht und interessant gestaltet. Die zentrale Figur erinnert vielleicht etwas an eine Kombination der Figuren Sherlock Holmes und Dr. Watson aus den letzten Filmen. Aber das muss ja nicht schlecht sein ;-)

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von st3660a » 20.01.2013, 11:09

Kleines Update:
Er ist wieder da - Ich denke da sollte sich jeder eine eigene Meinung bilden.
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand - Ein großartiges Buch, hat mir richtig Spaß gemacht und daher auch meine Empfehlung falls jemand mal wieder ein gutes Buch sucht!
Thematisch zwar völlig anders, aber in der Erzählweise hat es mich stark (und positiv!) an Cryptonomicon erinnert. Sowas hatte ich lange gesucht! Falls jemand weitere Empfehlungen in diese Richtugn hat, immer her damit.

Aktuell lese ich Daemon, bin fast durch und denke das Buch kann man gerade hier nur empfehlen ;-)

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Apo » 20.01.2013, 13:16

Zu Weihnachten schenkte mir meine Cousine "Die letzten Kinder von Schewenborn", weil ich mir von ihr ein Buch wünschte, dass sie als lesenswert wert empfindet bzw. man ihrer Meinung nach gelesen haben sollte.
Die Geschehnisse im Buch finden vor dem Zusammenfall des Ostblock Ende der 80er statt. Im Mittelpunkt steht ein kleiner Junge, der mit seiner Familie die Großeltern nahe Fulda besuchen will. Auf der Fahrt dahin sehen sie ein grelles Licht, dem eine heiße Druckwelle folgt. Deutschland wurde mit Atombomben übersäht (das "warum" wird im Buch nicht näher behandelt) und auf 180 Seiten wird dann erzählt, wie der Junge die Folgen dieser Katastrophe über die nächsten Wochen, Monate und schließlich Jahre erlebt.
Das Buch scheint für Kinder/Jugendliche geschrieben zu sein und liest sich dementsprechend flott. Mir gefiel es ziemlich gut. Besonders da es zeigt, dass es nur ein paar Verrückte braucht, um uns wieder in die "Steinzeit" zurück zu versetzen.

Vor dem oben genannten Buch und jetzt wieder lese ich das 4. Malazan Book of the Fallen - House of Chains. Ich hab mir mittlerweile angewöhnt die Kapitel dieser Bücher im Wechsel mit anderen Büchern zu lesen, weil die Bücher immer so viele Seiten mit kleiner Schrift, die bis an den Rand geht, besitzen.
Hatte ich beim ersten Buch selbst nach 200 Seiten noch keinen Plan, was überhaupt abgeht, so sieht die Sache mittlerweile anders aus. :) Dementsprechend macht es mir mehr und mehr Spaß die Bücher zu lesen. Diese Fantasy-Reihe bietet epische Ausmaße mit vielen unterschiedlichen Charakteren sowie Handlungssträngen, die sich mal treffen und teilweise völlig unabhängig voneinander sind. Das erschwert das Reinkommen, bereitet aber umso mehr Freude, wenn man erstmal drin ist.

Nachdem ich das aktuelle Kapitel davon durch habe (noch etwa 80 Seiten), will ich endlich mit dem von st3660a empfohlenen "Caught Stealing" a.k.a. Der Prügelknabe anfangen.
"Die Mütter der Dummen sind immer schwanger." (Quelle: unbekannt)

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Re: Was lesen Hartware-Bastler?

Ungelesener Beitrag von Dino » 20.01.2013, 15:04

Ich lese gerade Formula 1 Technology klingt zwar nicht spannend, ist aber so. Warum ich sowas lese? Weil Physik schon immer spannend war, jedenfalls mehr wie HDR oder sowas (für mich persönlich). Außerdem kann ich mit Sicherheit die eine oder andere Sache noch lernen :D Und nein ich schaffe nicht in der Automobilindustrie.

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