Handyortung von Jamba & Co.

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-Phobos-
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Handyortung von Jamba & Co.

Ungelesener Beitrag von -Phobos- » 27.03.2009, 16:22

Man sieht die Werbung immer wieder. Was ich mich frage: Geht das?! Das kann doch eigentlich nicht sein, oder?
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H3LL S3RV4NT
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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 27.03.2009, 16:35

Das sind doch nur Fakes, genau wie der Röntgenscanner und ähnlicher Brack.
Handyortung an sich funktioniert (bei 02 geht das ganze für das eigene Handy sogar unbegrenzt und kostenlos), aber sicherlich nicht für fremde Handys dank einer Jambaanimation...
>kq

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madmax
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Ungelesener Beitrag von madmax » 27.03.2009, 16:50

Ich hab noch Chancen mit meiner Idee, dass mit einer SMS an 555666-DEPP und dem Kennwort "LADEN" man seinen Akku wieder aufladen kann.
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Doc Chaos
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Ungelesener Beitrag von Doc Chaos » 27.03.2009, 16:52

Ja klar geht das, weil durch die Gewinnung der Reibungsenergie (wenn die SMS durch den Äther flitzt) kann man das direkt in den Akku umleiten ;D
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H3LL S3RV4NT
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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 27.03.2009, 16:55

Noch nie von iPoT gehört? Steht für Intelligent Power over Textmessage.
>kq

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quadpumped
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Ungelesener Beitrag von quadpumped » 27.03.2009, 17:55

jau, die Kack-Werbung geht mir auch jedes mal ordentlch auf den Nerv.
Wie solcher Schrott öffentlich ganz ernst angepriesen und beworben werden darf ist mir allerdings ein Rätsel.

H3LL S3RV4NT
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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 27.03.2009, 19:50

Das nervtötende Bewerben ist das eine, was mich viel mehr erschreckt, ist die Nachfrage danach...
Wobei ich zugeben muss, dass ich auch schon Jamba-Kunde war. Allerdings nur zum Umwandeln von SIM-Guthaben und nicht zum echten Nutzen oder gar Interesse an deren Produkten...
>kq

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Tackleberry
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Ungelesener Beitrag von Tackleberry » 27.03.2009, 20:21

Wenn Treue- und Liebestester auf Softwarebasis verkauft werden können warum dann nicht auch sowas? Aber ihr habt recht, es ist schon beängstigend von was sich manche Leute unterhalten lassen.

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-Phobos-
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Ungelesener Beitrag von -Phobos- » 27.03.2009, 21:11

Musik-Sender wie Viva und MTV bewerben lautstark den Partner-Tracker von Jamba: "Wolltest du nicht schon immer wissen, was dein Schatz macht, während du nicht in der Nähe bist?" Ein genauer Blick auf das Kleingedruckte offenbart: Die Software dient lediglich zur Unterhaltung und nicht um tatsächlich den Standort eines Handys ausfindig zu machen. Wer sich also für 1,66 Euro dieses kleine Programm aufs Handy läd, bekommt bei der Ortungs-Anfrage keine Position, sondern nur ein anzügliches Bild präsentiert.
Quelle: http://www.netzwelt.de/news/71963_5-han ... lefon.html

Allerdings scheint es wohl sehr einfach zu sein, jemanden auszuspionieren, wenn man mal für einen kurzen Moment sein Handy in die Finger bekommt. Total abgefuckt... Zum Glück soll das in Zukunft nur noch mit schriftlicher Einwilligung gehen: CLICK
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Ungelesener Beitrag von TheFroggyFrog » 28.03.2009, 09:47

Wie sieht das eigentlich mit den Handy Trojaner aus?

Also ich würde da gerne auf meinen Handy einen laden, falls es mal abhanden kommt und jemand steckt seine sim rein, damit ich einen Nachweiß habe wer das Teil jetzt benutzt ;) und ich es vielleicht wieder bekommen kann.

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Ungelesener Beitrag von Epfi » 28.03.2009, 10:00

Schreib Dir die IMEI auf und geh damit zur Polizei, das dürfte zuverlässiger und nachhaltiger funktionieren ;)
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Opaque
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Ungelesener Beitrag von Opaque » 28.03.2009, 10:25

Für diesen Fall habe ich mir auf meinem kleinen Samsung uTrack eingerichtet. Sobald eine unbekannte SIM-Karte eingesteckt wird, bekomme ich eine SMS mit der IMEI, der Telefonnummer der eingesetzten SIM und angeblich auch den aktuellen Aufenthaltsort.

Ob das funktioniert, weiß ich allerdings noch nicht. Mir kommt selten etwas abhanden. Wobei, das könnte ich ja eigentlich bei der Gelegenheit mal testen... =)

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Ungelesener Beitrag von -Phobos- » 28.03.2009, 11:39

Ich war schon mal bei der Polizei mit der IMEI. Das ganze hat die aber nicht besonders interessiert. Ich kam mir ein bisschen vor wie Big Lebowski, als sein Auto gestohlen wird...
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groundzero
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Ungelesener Beitrag von groundzero » 28.03.2009, 15:01

-Phobos- hat geschrieben:Ich war schon mal bei der Polizei mit der IMEI. Das ganze hat die aber nicht besonders interessiert. Ich kam mir ein bisschen vor wie Big Lebowski, als sein Auto gestohlen wird...
*ggggg* Sollte ich mir mal wieder angucken....
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H3LL S3RV4NT
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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 28.03.2009, 20:28

Eigentlich sollten die Anbieter Sperrlisten mit geklauten IMEIs haben, sodass sich geklaute Handys eigentlich gar nicht mehr in die Netze einloggen dürften. Aber die IMEI kann man ja mit etwas Aufwand ändern...
@Opaque: übersteht das denn einen Hardreset?
>kq

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Ungelesener Beitrag von PsychoD » 01.04.2009, 19:48

Opaque hat geschrieben:Für diesen Fall habe ich mir auf meinem kleinen Samsung uTrack eingerichtet. Sobald eine unbekannte SIM-Karte eingesteckt wird, bekomme ich eine SMS mit der IMEI, der Telefonnummer der eingesetzten SIM und angeblich auch den aktuellen Aufenthaltsort.

Ob das funktioniert, weiß ich allerdings noch nicht. Mir kommt selten etwas abhanden. Wobei, das könnte ich ja eigentlich bei der Gelegenheit mal testen... =)

Du bekommst eine SMS auf die Nummer der SIM die in deinem geklauten Handy steckte? Klingt sinnig ;)

Also immer dran denken, SIM rausnehmen vorm klauen lassen! :D
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Opaque
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Ungelesener Beitrag von Opaque » 01.04.2009, 20:42

*ditsch* ;D

Nein, du kannst mehrere Nummern passwortgeschützt hinterlegen, an die dann die SMS geht. Ich werde das die Tage mal testen, weil insbesondere H3LLs Einwand schon nicht schlecht ist. Ergebnisse folgen.

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Ungelesener Beitrag von TheFroggyFrog » 01.04.2009, 22:49

beim Samsung Omnia gibt es keinen Hardreset ;), danke für den tip mit uTrack

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Ungelesener Beitrag von Opaque » 02.04.2009, 15:34

Da kannst Du Dir imho sparen. Ich habe gestern mal ein paar SIMs aus verschiedenen Netzen (D1, D2 und E+) ausprobiert, und das Ergebnis war doch ziemlich ernüchternd. Außer der IMEI und einem vorzukonfigurierenden Text werden keine Daten übertragen. Kein Name, keine Rufnummer, auch keine, wenigstens ungefähre Standortdaten. Keine Hinweise, die mich weiterbringen würden, wäre mir das Handy abhanden gekommen. Der neue Nutzer bekommt zwar sinnvollerweise bis zur Rechnungsstellung nichts von den uTrack-SMS mit, die bei jedem Einloggen verschickt werden. Die Rechnung könnte für ihn also gesalzen ausfallen. Allein die IMEI steht auch auf der bei mir archivierten Rechnung, bzw. dem Karton im Keller.

Zur Begründung für das Versagen könnte ich mir vorstellen, dass es datenschutzrechtliche Bedenken seitens der Netzbetreiber in Deutschland gibt. Schließlich würden im Fall der Fälle personenbezogene Daten ohne Wissen und Einverständnis des neuen Nutzers übertragen, was ja so nicht erlaubt ist. Ich spekuliere hier auf Datenschutz vor Opferschutz. Möglicherweise funktioniert das in anderen Ländern mit weniger rigiden Gesetzen besser.

Einen Reset der Firmware habe ich mir danach übrigens gespart. Der Aufwand war es mir dann nicht mehr wert.

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Ungelesener Beitrag von madmax » 02.04.2009, 17:04

Das Problem ist doch, dass die wenigsten Mobile-Carrier überhaupt die Handyortung unterstützen. Zumindest wars mal so. Das Handy an sich kann ähnlich wie GPS über die Funkzellen in der Zwischenzeit recht metergenau geortet werden. Aber du kannst nach einem Diebstahl mit deiner IMEI zur Polizei geben und die gehen dann evtl. zum entsprechenden Carrier, also Telekom, Vodafone oder E-Plus um die Ortung vornehmen zu lassen. Diese unterstütz(t)en das aber aus kostengründen wohl nicht.
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Ungelesener Beitrag von Dude » 02.04.2009, 17:09

Vodafone und T-Mobile lassen sogar Programme auf dem Handy die Daten der Triangulation verwenden. Google Maps funktioniert so z.B. auf den meisten Handys, sogar ohne GPS.

Das Problem ist denk ich, dass die Polizei Handy-Diebstahl für zu unwichtig ansieht, um sich darum zu kümmern.
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Ungelesener Beitrag von Opaque » 02.04.2009, 17:28

Ja, das denke ich auch. Mangels öffentlichem Interesse wird wohl kein Beamter ein Finger für ein verlustig gegangenes privat genutztes Handy krumm machen.

Meine Hoffnung war ja gerade die, dass ich einen ehrlichen Finder einfach anrufen kann, wir uns kurz treffen und er mir für einen kleinen Finderlohn mein Handy wieder gibt. An Diebstahl dachte ich jetzt primär gar nicht.

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Ungelesener Beitrag von madmax » 02.04.2009, 17:48

Dude hat geschrieben:Vodafone und T-Mobile lassen sogar Programme auf dem Handy die Daten der Triangulation verwenden. Google Maps funktioniert so z.B. auf den meisten Handys, sogar ohne GPS.

Das Problem ist denk ich, dass die Polizei Handy-Diebstahl für zu unwichtig ansieht, um sich darum zu kümmern.
Das schon, auch die ganzen Homezones und dergleichen gehen ja auf die Ortungsschiene. Aber die Carrier bieten keinerlei Unterstützung wohl an, was die Ortung geklauter Geräte durch den Carrier selber oder Dritter (Pozilei) ermöglicht.
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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 03.04.2009, 02:56

Bei o2 kann man wie schon gesagt das eigene Handy über die Internetseite orten lassen. Aber von metergenau ist das weit entfernt.
@Dude: ich dachte, die nutzen WLAN dafür?
@Opaque: na die Rufnummer ist doch der Absender der SMS. Und woher soll das Programm wissen, wer der Karteninhaber ist oder wo es sich befindet?
>kq

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Ungelesener Beitrag von Dude » 03.04.2009, 03:04

Nein, das macht gMaps ziemlich sicher über die Funkzellen, bzw. über die Info die dazu vom Netzbetreiber ans Handy geschickt wird. Und wie sollte das überhaupt per WLAN funktionieren?
####

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