Glauben an den/die Deutschen Staat/Politiker

Kanzler, Parteien, Unternehmen, Mittelstand etc.
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Lustmolch
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Glauben an den/die Deutschen Staat/Politiker

Ungelesener Beitrag von Lustmolch » 20.08.2008, 13:29

So hier geht es nun weiter da man das Funstuff nicht weiter zutexten soll.

Start war hier: http://www.hartware.de/forum/fpost310626.html#310626


Epfi hat geschrieben:@Lustmolch: Zu glauben, dass dein Abgeordneter auch nur den Hauch einer Ahnung davon hat, was Dich interessiert ist ziemlich gewagt. Mir haben bislang alle Abgeordneten -auch privat- ziemlich schnell geantwortet und meistens nichtmal mit irgendwelchen Standardmails. Die meisten Themen gehen an denen doch einfach vorbei, weil sie gerade irgendwas anderes tun. Wenn man sie darauf hinweist und sie Deiner Meinung sind, dass es da irgendwo hakt, gucken sie vielleicht auch mal nach. Mit ein bisschen Glück spricht es sich dann auch rum - die hocken ja doch ziemlich eng zusammen da...

Alle auf einmal ansprechen funktioniert nie. Stell dich mal in die Fussgängerzone und schrei "Kann mir mal jemand helfen?" - mit ein bisschen Glück drehen sich zwei oder drei nach Dir um und gucken doof. Das ist bei den Abgeordneten kein bisschen anders. Sprich alle an und jeder denkt sich "kann jemand anderes machen, sind genug da" - wenn Du dir einen davon rausgreifst hört er Dir auch zu.
Also ich habe schon dirket Abgeordnete angeschrieben aber gebracht hat es nix.
Klar gehen Sie ab und an Persönlich drauf ein aber wirklich "großes" hat es nicht bewirkt.

Das die Leute zuerst an sich denken nimmt man leider in den letzten Jahren immer mehr war aber das wundert einen auch nicht die zeiten sind ja nicht leichter geworden.

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Ungelesener Beitrag von Epfi » 20.08.2008, 13:45

Ja, dann müssen sich halt mal mehr Leute aufraffen und die Abgeordneten anschreiben. Wenn nur ein verlorener Wähler im Monat vorbeikommt und was zu sagen hat ist für den Abgeordneten natürlich die Welt in Ordnung...
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Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 20.08.2008, 14:09

Ich geh schon seit Jahren nicht mehr wählen.

Politikverdrossen?
Neee, Politik ist ein dreckiges Geschäft, da werden Wahrheiten durch andere Wahrheiten kaschiert.
Ich bin ein UFO - ein unheimlich faules Objekt.

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Re: Glauben an den/die Deutschen Staat/Politiker

Ungelesener Beitrag von La-Z » 20.08.2008, 14:43

Lustmolch hat geschrieben:Also ich habe schon dirket Abgeordnete angeschrieben aber gebracht hat es nix.
Klar gehen Sie ab und an Persönlich drauf ein aber wirklich "großes" hat es nicht bewirkt.
OMFG Nein, die haben nicht gleich alles über den Haufen geworfen und deine Meinung als eigene angenommen?! SCHRECKLICH, und sowas nennt sich Volksvertreter!!1!!!eins
Lustmolch hat geschrieben:Wer wirklich glaubt das man was erreicht wenn man Mails,Briefe,Telefonate an "seinen" Bundestagsabgeordneten richtet lebt in einer Traumwelt.
Was glaubst du bitte, woher die Abgeordneten ihre Meinung haben? Meinst du, die fällt vom Himmel? Nein, die kommt genau aus solchen Mails, Briefen, Telefonaten und Gesprächen, und zwar mit einer Mischung aus anderen Abgeordneten, anderen Politikern, Bürgern und Unternehmen - und natürlich auch Lobby-Gruppen. Aber was meinst du, wie Lobbygruppen arbeiten? Die machen genau das: Sie sprechen mit Abgeordneten - nur halt organisiert.
quadpumped hat geschrieben:man kann wirklich nichts gegen machen weils die Masse nen Dreck interessiert, es wird auch in Zukunft fleissig SPD oder CDU gewählt
Sieht man ja grade sehr schön an den tollen Umfragewerten der SPD. Ach so, die sind grandios schlecht weil die SPD den Willen ihrer Wähler seit längerem ignoriert? Huch, na sowas aber auch...
quadpumped hat geschrieben:solange Wahlbetrug nicht massiv geahndet wird
Ich denk die Leute wählen eh immer weiter SPD oder CDU. Warum sollte es da Wahlbetrug geben? Hast du irgendwelche Anzeichen für Wahlbetrug? Wo ist die entsprechende Strafanzeige?
quadpumped hat geschrieben:und die Medien selektive Berichterstattung treiben.
Das haben sie schon immer und das werden sie auch immer. Genau wie Blogs, falls damit jemand anfangen will. Und das ist auch ok so - man muss sich halt darauf einstellen. Es zwingt dich keiner, die RTL2-Nachrichten als deine einzige Nachrichtenquelle zu nehmen. Jeder kann sich frei informieren. Es gibt durchaus auch gute Nachrichtenquellen.
quadpumped hat geschrieben:Schön, im Spiegel stand das(auch print?), wie hoch ist der Anteil in der Bevölkerung der das Blättchen liest? Im Großen und Ganzen kann man meiner Meinung schon sagen es wurde nicht darüber berichtet.
Ja, auch im Print-Spiegel war der Text. Außerdem war die Meldung noch mindestens auf den Webseiten der Welt, des Tagesspiegels, der Zeit und laut Google News über 40 anderen. Wann genau wird für dich dann über ein Thema berichtet?
quadpumped hat geschrieben:Das Kernproblem ist und bleibt das selbe: der Staat ist nicht das Volk sondern die kleine Menge an Leuten, die die Masse am Geschicktesten hinters Licht führt und zum eigenen Vorteil beeinflusst (auch dank Medien).
Du widersprichst dir selbst. Woher die Meinung der Bevölkerung kommt ist eine andere Frage, aber sie bestimmt die Politik (natürlich in gewissen Grenzen).

Natürlich ist die Beeinflussung der Meinung durch die Medien ein Problem, insbesondere weil viele Medien kaum auf Qualität achten und teilweise einfach ganze Berichte von Lobby-Gruppen übernehmen. Natürlich ist es ein Problem, wenn bestimmte Politiker nicht das tun, was ein Großteil ihrer Wähler will. Aber die SPD z.B. kriegt grade genau dafür die Strafe. Die Auflagen der Zeitungen sinken auch u.A. deswegen immer weiter. Und es kann auch IMO keiner behaupten, dass die Aktionen der Parteien im Bundestag in den letzten Jahren in irgendeiner Weise überraschend waren. Wir haben mindestens seit Schröder Kanzler wurde genau die Politik bekommen, die von den jeweiligen Regierungen zu erwarten waren.

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Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 20.08.2008, 14:56

Wir haben mindestens seit Schröder Kanzler wurde genau die Politik bekommen, die von den jeweiligen Regierungen zu erwarten waren.
Und wo ist die Steuergerechtigkeit, die Schröder versprochen hat?
Die gibt es immer noch nicht!
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Ungelesener Beitrag von La-Z » 20.08.2008, 15:01

Ich habe absichtlich nicht "die die jeweiligen Regierungen versprochen haben" geschrieben. Wobei Gerechtigkeit eh immer ein sehr subjektives Empfinden ist, also nicht für alle zu erreichen ist.

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Ungelesener Beitrag von Seelenkrank » 20.08.2008, 15:22

hat das merkel nicht auch versprochen damals das mit ihr keine mehrwersteuererhöhung kommen wird?...
egal wer drankommt oder war,vorher wird versprochen (gelogen) um die stimme zu bekommen und danach schlägt wieder auf magische art und weise alzheimer zu...
solange die politik nicht im stande ist die wahrheit (auch wenns nicht postiv ist egal für wen) zu sagen wird sich an der ansicht der politik(er) in der bevölkerung nichts ändern.

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Ungelesener Beitrag von La-Z » 20.08.2008, 15:29

Meinungen ändern sich, das Umfeld ändert sich, Mehrheiten ändern sich - natürlich werden nicht alle Versprechen gehalten. Zwischen der Aussage und der Erhöhung lagen auch immerhin über 2 Jahre. Da kann man ihr eher vorwerfen, solche pauschalen Aussagen zu treffen. IMO sind Einzelentscheidungen für die Beurteilung der Politik von irgendwem auch ziemlich ungeeignet. Die Richtung der Entscheidungen ist viel interessanter.

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Ungelesener Beitrag von schoko-kuh » 20.08.2008, 15:32

jemand der nicht wählen geht, sollte find ich absolut nichts sagen,weil entweder man wählt weil man was verändern will,oder man wählt nicht und hält aber schön brav den mund.

in Österreich bin ich auch von keienr partei begeistert, aber dann wählt man das geringste übel,denn das is besser,als was zb. gerade bei uns an der macht ist (große koalition mit rot-schwarz und beide schieben die schuld des misserfolgs auf den andern)

und allein desshalb wähl ich schon, damit es nicht nochmal zu sowas kommt. und klar eine stimme machts nicht aus, aber wenns jeder denkt,tut sich nichts und jeweniger leute wählen gehen,desto geringer ist aber auch das interesse der politik auf die wähler zu hören,weil die sich auch denken: ja pfff 10% wahlbeteiligung da kann ich eh machen was ich will,die gruppe die da representiert wird is so klein, die hat eh nichts zu sagen, oder vielleicht sind genau unter den 10% die gesamten 8% der rechten wähler im land.dann wirds eine rechte partei und dann hat man den salat.und dann darf aber nur der sich aufregen,der zu den 2% gehört hat,der nicht rechts gewählt hat, denn jeder der nicht wählen geht, unterstützt indirekt den wahlausgang,der ihm nicht gefällt.

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Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 20.08.2008, 15:46

Subjektiv?

Die Reichen kaufen sich sanierungsfähige Objekte, restaurieren sie, damit sie ihre Steuer drücken können und haben dann eine steuerliche Abschreibung von mindestens 0 und bekommen vom Staat noch Euros in den Arsch geblasen, weil zusätzlich noch Werbungskosten und Zinsabschreibungen zum Tragen kommen.

Die ganzen "Steuersparmodelle" funktionieren doch nach dem Muster...
Steuerliche Gewinne werden minimiert und das Vermögen wächst weiter.

WAS ist daran subjektiv?!

Und die ganzen Immobilienscheiche...

Erst werden die Abschreibungsverluste kassiert, die sowieso durch die Mieten ausgeglichen werden und dann wird das Objekt nach Ablauf der Spekulationsfrist sogar mit Wertsteigerung(!!) steuerfrei verkauft.

WAS ist daran subjektiv?!
Wer reich und schlau ist, entkommt dem Fiskus - das ist Tatsache und leider Gang und Gebe in Deutschland.
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Ungelesener Beitrag von La-Z » 20.08.2008, 16:12

Ich habe nirgendwo gesagt, dass ich das deutsche Steuersystem gut finde, oder?

Aber was ist denn gerecht? Ich wette, dass es kein Problem ist zwei Leute mit einer völlig unterschiedlichen Definition davon zu finden. Nimm dir sowas "einfaches" wie die Einkommenssteuer. Ist es gerecht wenn jeder den gleichen Steuersatz zahlt? Oder sollte der Steuersatz mit dem Einkommen steigen? Für beides findest du Leute, die nur ihre Position als "gerecht" ansehen. Vor ein paar Wochen gab es z.B. auch von irgendeinem IIRC Wirtschaftsinstitutschef die Aussage, das deutsche Steuersystem sei ungerecht weil die oberen 10% der Einkommen 50% der Einkommenssteuerlast (Zahlen aus dem Kopf, könnten also auch ein bisschen anders sein) tragen würden.

Und ein Steuersystem ist eben, auch wenn das einige nicht einsehen wollen, keine triviale Sache, die man auf dem fast schon sprichwörtlichen Bierdeckel abhaken kann. Vieles was heute als Steuersparmodell verkauft wird wurde mal aus guten Gründen geschaffen - und wird heute halt ausgenutzt bzw. missbraucht. Da muss man also Wege entwickeln, wie man den Missbrauch stoppt ohne das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren. Das ist nicht trivial.

Wobei ich dir ja recht gebe, natürlich hätte die Schröder-Regierung da mehr machen können und IMO auch müssen. Aber wenn man sich den Rest ihrer Politik anguckt ist es nicht verwunderlich, dass sie das nicht gemacht hat.

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Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 20.08.2008, 17:15

Hast Du nicht richtig ^^

Aber mal ein ähnliches Thema:

Die Minister kriegen eineindrittel des Grundgehalts B 11, was bei 10.815 Euro liegt. Und zu diesem Grundgehalt kommt noch ein Ortszuschlag von 100,78 Euro monatlich, eine jährliche Dienstaufwandsentschädigung von 7200 Euro und
eine Ministerialzulage von ca. 500 Euro monatlich dazu.

Und dann verdienen die Politiker neben ihrer Politik-Karrierre noch zu ihren 12015,78 € dazu, indem sie einer "Nebentätigkeit" nachgehen wie im Vorstand sitzen, Vorträge halten oder was auch immer.

Aber sobald der deutsche Durchschnitts-Bürger was dazuverdient ist erstmal der Fiskus da und hält die Hände auf. Und wieviel % Steuern zahlen die Politiker? 15? Oder 20? Ich weiß es nicht, aber prozentual gesehen zahlen sie weniger als ein "Normalbürger" dieses Landes an Sozialleistungen und Steuern ab.
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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 20.08.2008, 20:14

Und wieviel würde ein Politiker in der freien Wirtschaft bekommen? Richtig, deutlich mehr. Vergleich doch einfach mal Angies Gehalt mit dem von Ackermann. Angie versteuert wie alle Beamten ganz normal, einziger Unterschied zu normalen Angestellten sind die fehlenden Abgaben (AV/KV/PV/RV), aber entscheidend ist und bleibt das Netto und da kann der Staat einfach nicht glänzen.
Und was genau verstehst unter bzw. was erwartest du von Steuergerechtigkeit? Die 10% Topverdiener bringen 90% der Einkommensteuer auf und sorgen über höhere Ausgaben zudem noch für mehr Verbrauchssteuern. Firmeninhaber sorgen für Arbeitsplätze. Jeder Gedanke in Richtung Reichensteuer o.ä. ist absoluter Humbug und schädigt nachhaltig den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Zu Immobilien und Steuersparmodellen - dass dadurch die Steuerlast sinken kann, ist das eine. Aber auf der anderen Seite werden Denkmäler und schützenswerte Immobilien ohne direkten staatlichen Aufwand von Privatleuten saniert. Es gibt Aufträge für das deutsche Handwerk.
Und warum sollen Werbungskosten auf einmal nicht abziehbar sein? Immerhin hat der Besitzer diese Kosten voll gezahlt, somit ist die einzige rationale Möglichkeit, dass der Gewinn/Überschuss besteuert wird und nicht die Einnahmen.
Und in den Arsch bekommen die auch kein Geld geblasen, maximal zahlen die halt keine Einkommensteuer.
Wie sollte denn deiner Meinung nach die Besteuerung von Einkünften (hier insbesondere Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) erfolgen, sodass es für dich gerecht wäre?
Spekulationsfrist - nach dieser Frist beteiligt sich der Fiskus aber auch nicht bei einer negativen Wertsteigerung, sprich Veräusserungsverlust. Zudem trägt der Käufer das Risiko, dass die Investition auch völlig in die Hose gehen kann.
Zu "Bundestagsabgeordnete hören nicht aufs Volk" - gut, dass gerade die aufschreien, die das überhaupt noch nicht probiert haben.
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Ungelesener Beitrag von La-Z » 21.08.2008, 07:23

Soulprayer hat geschrieben:Und dann verdienen die Politiker neben ihrer Politik-Karrierre noch zu ihren 12015,78 € dazu, indem sie einer "Nebentätigkeit" nachgehen wie im Vorstand sitzen, Vorträge halten oder was auch immer.
Und das gehört verboten oder mindestens stark eingeschränkt. Wer ein Bundestagsmandat hat kann nicht nebenbei noch sinnvoll einen zweiten Job haben, ohne das Mandat massiv zu vernachlässigen. Bei Ministern dürfte es ähnlich sein. Und wenn ich mir dann Merz angucke mit seinen 20 Nebenjobs oder wieviele es sind... Außerdem gehört sowas natürlich öffentlich gemacht, inklusive dem genauen Einkommen.
Soulprayer hat geschrieben:Aber sobald der deutsche Durchschnitts-Bürger was dazuverdient ist erstmal der Fiskus da und hält die Hände auf. Und wieviel % Steuern zahlen die Politiker? 15? Oder 20? Ich weiß es nicht, aber prozentual gesehen zahlen sie weniger als ein "Normalbürger" dieses Landes an Sozialleistungen und Steuern ab.
Belege?

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Ungelesener Beitrag von Lustmolch » 21.08.2008, 07:27

La-Z hat geschrieben:
Soulprayer hat geschrieben:Aber sobald der deutsche Durchschnitts-Bürger was dazuverdient ist erstmal der Fiskus da und hält die Hände auf. Und wieviel % Steuern zahlen die Politiker? 15? Oder 20? Ich weiß es nicht, aber prozentual gesehen zahlen sie weniger als ein "Normalbürger" dieses Landes an Sozialleistungen und Steuern ab.
Belege?
http://paul.schubbi.org/beamte/besoldungsgruppen.html

Kannst du dir selber "Ausrechnen" wieviel sie zahlen bzw wieviel sie nicht zahlen. ISt schwerz zu sagen bei den Papenheimern.
H3LL S3RV4NT hat geschrieben:Und wieviel würde ein Politiker in der freien Wirtschaft bekommen? Richtig, deutlich mehr. Vergleich doch einfach mal Angies Gehalt mit dem von Ackermann. Angie versteuert wie alle Beamten ganz normal, einziger Unterschied zu normalen Angestellten sind die fehlenden Abgaben (AV/KV/PV/RV), aber entscheidend ist und bleibt das Netto und da kann der Staat einfach nicht glänzen.
Und was genau verstehst unter bzw. was erwartest du von Steuergerechtigkeit? Die 10% Topverdiener bringen 90% der Einkommensteuer auf und sorgen über höhere Ausgaben zudem noch für mehr Verbrauchssteuern. Firmeninhaber sorgen für Arbeitsplätze. Jeder Gedanke in Richtung Reichensteuer o.ä. ist absoluter Humbug und schädigt nachhaltig den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Zu Immobilien und Steuersparmodellen - dass dadurch die Steuerlast sinken kann, ist das eine. Aber auf der anderen Seite werden Denkmäler und schützenswerte Immobilien ohne direkten staatlichen Aufwand von Privatleuten saniert. Es gibt Aufträge für das deutsche Handwerk.
Und warum sollen Werbungskosten auf einmal nicht abziehbar sein? Immerhin hat der Besitzer diese Kosten voll gezahlt, somit ist die einzige rationale Möglichkeit, dass der Gewinn/Überschuss besteuert wird und nicht die Einnahmen.
Und in den Arsch bekommen die auch kein Geld geblasen, maximal zahlen die halt keine Einkommensteuer.
Wie sollte denn deiner Meinung nach die Besteuerung von Einkünften (hier insbesondere Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) erfolgen, sodass es für dich gerecht wäre?
Spekulationsfrist - nach dieser Frist beteiligt sich der Fiskus aber auch nicht bei einer negativen Wertsteigerung, sprich Veräusserungsverlust. Zudem trägt der Käufer das Risiko, dass die Investition auch völlig in die Hose gehen kann.
Zu "Bundestagsabgeordnete hören nicht aufs Volk" - gut, dass gerade die aufschreien, die das überhaupt noch nicht probiert haben.
>kq
Also sowas wie eine Reichensteuer ist müll der rein garnix bringt.

Aber was meinst du warum so viele Politiker Polikter sind?
Weil sie freude haben für das VOLK zu Dienen? Es gibt sicehrlich ein paar die das machen aber das ist ein sehr kleiner bruchteil.

Die meisten machen es aus Machtgeilheit und weil sie nach ihrer Politischen "Karriere" einen sehr guten Job in der Wirtschaft "erhofen" den sie ja schon durch ihre Nebentätigkeit angefangen haben und dadurch Lobbyisten sind.
Scahue auch mal hier auf den PDF Link
http://www.bundestag.de/wissen/archiv/s ... ktuell.pdf
Sieh auch http://www.zeit.de/online/2007/27/bg-nebeneinkuenfte

DA kommt mir nur das Kotzen, KEINER der auf dieser List steht ist unabhängig! Denke darüber dürften wir uns ALLE hier im klaren sein.

Ich gehe seit meinem 18 Lebensjahr Wählen und habe keine einzige Wahl ausgelasen aber nach all den Jahren vergeht einem die Lust daran gegen Windmühlen zu Kämpfen.
Ich kann die Leut schon verstehen die keine Lust mehr dazu haben und sich sagen "Ist mir alles Scheiß egal" (Teilweise).

Aber werden den die Stimmen war genommen dir gegen die Vorratsspeicherung sind? Siehe auch http://www.heise.de/newsticker/Bundesta ... from/rss09

Das es in dem Land langsam den Bach runter geht merken halt ein großteil der Leute nicht.

Ein anderes Thema ist auch der Börsengang der Bahn.
Was um alles in der Welt soll das?

Es muss doch jedem klar sein das dadurch dir Preise in den nächsten Jahren deutlich steigen werden weil sie ja Gewinnen machen "müssen".
Sowas sollte und muss in Staatlicher hand bleiben.
Aber unsere Politiker lassen sich ja in der richtung gut schmieren.

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Ungelesener Beitrag von PatkIllA » 21.08.2008, 07:52

Lustmolch hat geschrieben:DA kommt mir nur das Kotzen, KEINER der auf dieser List steht ist unabhängig! Denke darüber dürften wir uns ALLE hier im klaren sein.
Niemand ist unabhängig. Wenn jemand aus Beruf x kommt sieht der zwangsläufig viele Dinge als jemand der aus Berufy kommt.
Die Idee ist ja auch, dass sich das durch die Zusammensetzung des Parlaments wieder ausgleicht.

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Ungelesener Beitrag von Lustmolch » 21.08.2008, 08:01

PatkIllA hat geschrieben:Niemand ist unabhängig. Wenn jemand aus Beruf x kommt sieht der zwangsläufig viele Dinge als jemand der aus Berufy kommt.
Die Idee ist ja auch, dass sich das durch die Zusammensetzung des Parlaments wieder ausgleicht.
Das niemand unabhängig ist ist leider so das muss ich dir recht geben.

Nur wenn man sich anschaut für wenn sie alles "abhängig" sind.
In erster linie denke sie doch an Ihre zukunft und nicht was der einzelne kleine Mann davon hat.

Was hat der "Kleine" Mann davon das die Bahn an die Börse geht?
Preise steigen, einsparungen wo man nur kann, Service wird auch immer schelchter.
Wenn sie immer so laut rumschreien das sie die Leute von der Straße auf die Schiene bringen wollen warum machen sie dann darauf ein Börsen notiertes Unternehmen das darauf ausgelegt ist IMMER Gewinne zu machen.

Klar macht ein Staatlichen "Unternehmen" auch - aber besser so als wenn es an der Börse ist.

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 21.08.2008, 18:31

Der reguläre B11-Beamte bekommt 133k€ brutto und zahlt darauf rund 50k€ Lohnsteuer inkl. Soli bei Steuerklasse I.
Nebenjobs - der Grossteil ist doch nur Aufsichtsratsmitglied o.ä. Obgleich haftungsrechtlich problematisch beschränkt sich das wohl idR auf ein jährliches Treffen und Abnicken aller Entscheidungen. Was anderes sind da schon eigene Firmen oder Anstellungsverhältnisse, die über Aufsichtsrat etc. hinaus gehen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass für das empfangene Geld auch eine Gegenleistung erbracht wird, ansonsten geht das in den Bereich der Bestechung. Wenn eine Leistung wirklich erbracht wird bzw. eine eigene Firma geführt wird, hat das in meinen Augen auch einen Vorteil - der jeweilige MdB kennt auch die Realität und sitzt eben nicht nur in seinem Elfenbeinturm, bestehend aus Berufbeamten wie Lehrern (die afaik den grössten Anteil der MdB repräsentieren). Impulse des kleinen Manns von der Strasse gibts ja nicht, da dieser denkt, es bringt nix. Erst dadurch kann Lobbyarbeit ihre Wirkung entfalten.
Aber ein konkretes, besseres Steuermodell hast du anscheinend nicht auf Lager, oder? Welche Schlüsselqualifikationen muss es aufweisen, damit es deiner Definition von Steuergerechtigkeit entspricht? Gib mal Butter bei die Fisch!
>kq

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Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 21.08.2008, 19:06

Ich bin ein UFO - ein unheimlich faules Objekt.

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Ungelesener Beitrag von blindhai » 21.08.2008, 19:23

Schaut jemand ab und an mal Frontal21 o.ä. war schon ganz lustig als die mal im Europaparlament waren und die Abgeordneten beim Einschreiben für die Anwesenheit mal gefragt haben was sie denn heute noch machen werden (war iirc ein Freitag morgen). Da kam dann eine an komplett mit Koffern bepackt und quasi abreisefertig und die beklagte sich auch noch was das denn solle mit der Kamera und so. Tja wer beim Betrügen erwischt wird, will am liebsten ganz schnell weg...

...und so jemanden soll man vertrauen?

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 21.08.2008, 20:28

@Soulprayer: die Modelle kenne ich, zur Dualen Einkommensteuer habe ich meine DA geschrieben. Aber welches davon ist dein favorisiertes Modell? Werbungskosten inkl. Zinsen bleiben abziehbar, nur bei einem Modell entfallen Sonder-AfA. Dafür sinken die Grenzsteuersätze tlw. sehr deutlich, was viele Reiche trotz tax-cutting-cum-base-broadening entlasten dürfte. Dazu entfällt die gewünschte Steuerwirkung bestimmter Sachen wie bspw. die Sanierung von Denkmäler durch Privatleute.
>kq

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Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 21.08.2008, 21:03

@H3LL
Puh, also ich hab das nicht studiert und hab mich da auch nur als Laie eingelesen - genug zum Mitreden halt. Da kann ich nur sagen, dass mir das Kirchhof-Modell am sympathischsten ist.
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Ungelesener Beitrag von Lustmolch » 22.08.2008, 08:10

H3LL S3RV4NT hat geschrieben:Der reguläre B11-Beamte bekommt 133k€ brutto und zahlt darauf rund 50k€ Lohnsteuer inkl. Soli bei Steuerklasse I.
Nebenjobs - der Grossteil ist doch nur Aufsichtsratsmitglied o.ä. Obgleich haftungsrechtlich problematisch beschränkt sich das wohl idR auf ein jährliches Treffen und Abnicken aller Entscheidungen. Was anderes sind da schon eigene Firmen oder Anstellungsverhältnisse, die über Aufsichtsrat etc. hinaus gehen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass für das empfangene Geld auch eine Gegenleistung erbracht wird, ansonsten geht das in den Bereich der Bestechung. Wenn eine Leistung wirklich erbracht wird bzw. eine eigene Firma geführt wird, hat das in meinen Augen auch einen Vorteil - der jeweilige MdB kennt auch die Realität und sitzt eben nicht nur in seinem Elfenbeinturm, bestehend aus Berufbeamten wie Lehrern (die afaik den grössten Anteil der MdB repräsentieren). Impulse des kleinen Manns von der Strasse gibts ja nicht, da dieser denkt, es bringt nix. Erst dadurch kann Lobbyarbeit ihre Wirkung entfalten.
Aber ein konkretes, besseres Steuermodell hast du anscheinend nicht auf Lager, oder? Welche Schlüsselqualifikationen muss es aufweisen, damit es deiner Definition von Steuergerechtigkeit entspricht? Gib mal Butter bei die Fisch!
>kq
Mir geht es zwar hier nicht so dirket um das Steuermodel aber ich finde das Ulmer Modell "gut". Klar könnte man es noch etwas verändern aber für den Anfang ist es der richtige weg.

Was schluss endlich hier enden würde und meine vorstellung vom Sozialen Staat ist nämlich Besteuerung des Konsums


Der rest wird daheim beantwortet.

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Ungelesener Beitrag von La-Z » 22.08.2008, 12:42

@Lustmolch
Dein Link hat nichts mit deiner Aussage zu tun. Ich hätte gerne einen Beleg dafür, dass Bundestagsabgeordnete grundsätzlich nur 15 bis 20% Steuern bezahlen. Oder von mir aus auch nur, dass es überhaupt weniger ist.

Und ja, die Stimmen gegen die Vorratsdatenspeicherung werden wahrgenommen. Es wird aber halt auch wahrgenommen, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Vorratsdatenspeicherung ok findet. Siehe z.B. diese Heise-Meldung. Laut der empfindet nämlich eben nur FAST die Hälfte der Befragten die Vorratsdatenspeicherung als unverhältnismäßig und unnötig. Das heißt im Umkehrschluss, dass über die Hälfte das nicht so sieht.
Lustmolch hat geschrieben:Ein anderes Thema ist auch der Börsengang der Bahn.
Was um alles in der Welt soll das?

Es muss doch jedem klar sein das dadurch dir Preise in den nächsten Jahren deutlich steigen werden weil sie ja Gewinnen machen "müssen".
Sowas sollte und muss in Staatlicher hand bleiben.
Die Bahn wird schon heute als privates Unternehmen geführt, was IMO der völlig falsche Ansatz ist. Die Privatisierung macht es noch schlimmer, aber schon das heutige Modell ist völlig daneben.
Lustmolch hat geschrieben:Aber unsere Politiker lassen sich ja in der richtung gut schmieren.
Belege? Wo ist die Strafanzeige?

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 22.08.2008, 16:57

Das Ulmer Modell ist mE kein Steuermodell, sondern eher ein Modellvorschlag für einen Steuertarif, da es keinerlei Aussagen zur Ermittlung der Einkünfte trifft. Eigentlich dürfte das dir überhaupt nicht zusagen, da die von dir beklagten Reichen, die sich arm rechnen, bei diesem Modell nicht nur 0€ Steuern zahlen, sondern auch noch das Grundeinkommen ausgezahlt bekommen.
BGE hat den Nachteil, dass eine relativ hohe Steuer auf das Einkommen bzw. den Konsum erhoben werden muss. Hier ist gerade ersteres für den internationalen Wettbewerb kontraproduktiv, zweiteres ist sozial bedenklich (50% statt 7% auf Brot, da wird dir der Mob aber aufs Dach steigen). Zudem wird dadurch die Arbeitslosenquote extrem ansteigen, zum einen die, die freiwillig aufhören (die jetzt in ABM/1€-Jobs/Qualifizierungs-/Bildungsmassnahmen hängen oder niedrig entlohnten Jobs nachgehen), zum anderen die, die unfreiwillig aufhören (hier insbesondere öffentlicher Dienst, da für das entfallende Kinder-/Wohngeld, Rente oder ALG keiner mehr gebraucht wird). Es entfallen ebenfalls Steuerungsmassnahmen wie bspw. der ALG2-Entzug, wenn der Empfänger keine zumutbare Gegenleistung erbringt. Kurz gesagt, ich halte BGE für extrem schädlich.
@La-Z: 50k€ ESt bei 133k€ brutto macht rund 38%. Bei einem normalen Arbeitnehmer fallen weitere 10k€ Abgabe (AV/KV/PV/RV) an, die allerdings tlw. abziehbar sind. Beamte legen sich meist auch eine (private) Krankenversicherung zu, da die Beihilfe idR nur die Hälfte zahlt, von daher fallen die Unterschiede mE relativ gering aus.
Privatisierung - das Telefonnetz wurde auch privatisiert, die Preise sind durch Wettbewerb gefallen.
>kq

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