News | Taylor Swift bringt Apple zum Umdenken

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Newsbot
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News | Taylor Swift bringt Apple zum Umdenken

Ungelesener Beitrag von Newsbot » 22.06.2015, 15:57

Die bekannte Sängerin Taylor Swift ist seit Jahren mit Top-Ten-Hits wie "Love Song" oder "Shake it off" international erfolgreich. Man kann ihre Musik mögen oder auch nicht, doch aktuell verdient sich die 25-Jährige sowohl in der Musiker- als auch IT-Community einiges an Respekt. So hat Swift der besonders durch Indie-Labels und -Musiker vorgebrachten Kritik an Apple Music in einem Blog-Post nicht nur zugestimmt, sondern als Konsequenz verweigert, dass ihr aktuelles Hit-Album "1989" über Apple Music zum Streaming angeboten wird.


http://www.hartware.de/news_63977.html

Dino
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Re: News | Taylor Swift bringt Apple zum Umdenken

Ungelesener Beitrag von Dino » 22.06.2015, 18:12

Man könnte auch munkeln dass das ganze eine gekonnte PR-Aktion ist, natürlich nur bei einer etwas kritischeren, differenzierten Betrachtungsweise. :>

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JanusPSY
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Re: News | Taylor Swift bringt Apple zum Umdenken

Ungelesener Beitrag von JanusPSY » 22.06.2015, 19:08

Klar, kann das auch möglich sein, habe deswegen ja auch erwähnt, dass es für Swift natürlich eine sehr PR-wirksame Aktion war. Allerdings soll man auch nicht immer gleich das Schlechteste unterstellen und ihr Blog-Beitrag liest sich jetzt durchaus glaubwürdig - und sie hat ja auch eine Vorgeschichte was Streaming betrifft. So oder so wars ne gute Sache, denn immerhin profitieren die Künstler davon.
Zuletzt geändert von JanusPSY am 22.06.2015, 19:08, insgesamt 1-mal geändert.

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one
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Re: News | Taylor Swift bringt Apple zum Umdenken

Ungelesener Beitrag von one » 23.06.2015, 00:12

Sie scheint aber generell gegen Musik-Streaming zu sein. Daher wird es ihr nicht schwer gefallen sein dagegen zu sein. Anyway, warum weshalb wieso ist egal, gut das irgendetwas gegen Praktiken wie in dem Fall von Apple gelebt etwas passiert.

Dino
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Re: News | Taylor Swift bringt Apple zum Umdenken

Ungelesener Beitrag von Dino » 23.06.2015, 06:54

Ich meine doch nicht PR für Swift sondern PR für Apple!

Ich sehe das erstmal so:

Swift: Album 1989 hat sich schon über 5 Mio mal verkauft. Zum Vergleich: The Marshall Matters LP hat sich 32 Mio mal verkauft. Worauf ich hinaus will? Mrs. Swift's Alben haben sich alle zwischen 5 - 8 Mio mal verkauft und ich denke 1989 wird sich auch nicht mehr allzu schnell und allzu oft verkaufen aber sei's drum:

Es verkauft sich noch 3 Mio mal zu einem leicht zu rechnenden Betrag von 21 € / Stück. D.h. Swift bzw. Ihr Plattenlabel bekommt 14 € und Apple 7 €. Macht summa summarun 21 Mio € die Apple an Swift's Album 1989 noch verdienen könnte und das nur nachdem die Probezeit abgelaufen ist und das gekaufte Album nicht zurückgegeben wurde. Spotify o.ä. geben ja offensichtlich während der Probezeit auch keine Vergütung.

Warum zum Henker sollte sich Apple innerhalb von weniger Stunden in den höchsten Rängen zusammentelefonieren und wegen potentiellen 21 Mio € (was noch nicht mal für's Kleingeldfach im Geldbeutel von Apple reicht, wohlgemerkt!) und Änderungen an einem noch - und jetzt kommt's - nicht mal gestarteten Dienst dessen Geschäftsgebaren auf Basis von ähnlichen Diensten copycat mäßig laufen soll - wenn's funktioniert, warum denn nicht?

Swift ist nicht die erste Person die Apple für die Pläne kritisiert hat, bisher hat sich Apple nicht für das gelalle von den anderen interessiert, aber 10 Tage vor Einführung so eines Dienstes so einen "emotionalen" Brief (auf Twitter *hust hust*) erhalten und - ich muss es nochmal erwähnen - sich in wenigen Stunden auf höchster Ebene zu treffen und mal eben "kurz" beschließen dass man jetzt komplett anders rechnen muss wie man es bis dahin Monate wenn nicht Jahre anders geplant hat, sorry aber erzählt mir doch net so nen Stuß.

Die PR Aktion ist so viel Clickbait für Apple dass Apple vermutlich alleine 3 Mio Kopien von 1989 kaufen könnte und es wäre immer noch billiges Marketing, viel mehr wird von dem Album wirklich eh nicht verkauft.

Natürlich freut es mich für die Künstler aber ich behaupte: Das war von Anfang an so geplant um sich von Spotify o.ä. Diensten abzusetzen - man kann sich's ja leisten zu tun als wäre man Weltverbesserer - und ganz böse Zungen könnten sogar den Zwist zwischen Swift und Spotify als "powered by Apple" ansehen, Konkurrenz diskreditieren und sich im Nachhinein auch noch als Besserfirma feiern zu wollen? Das, meine Damen und Herren, ist der heilige Gral des Marketings & PR.

Setzt mal wieder die rosarote Brille öfters ab dann seht ihr sowas vllt auch. Es gibt inzwischen genug Tweets die das alle ähnlich sehen: Ob Swift nicht den Montag um einen Tag verschieben könnte und anderes lustiges Zeug, ich bin mit meiner Meinung alles andere als alleine dass beginnend bei Swifts weggang von Spotify alles eine PR Kampagne für Apple Music war.

Wie man jetzt darauf kommt dass das ne PR Kampagne für Swift gewesen sein soll - wie hier offentlich so selbstkritisch mit bissl c&p umgegangen wurde - erschließt sich mir wiederum überhaupt nicht. Vielleicht liegt das daran dass ich weder etwas mit Swift noch mit Apple am Hut habe aber aus eigener Erfahrung sagen kann dass ich weiß wie man Marketing betreibt und was der heilige Gral einer jeden PR-Kampagne ist O.o
Zuletzt geändert von Dino am 23.06.2015, 06:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: News | Taylor Swift bringt Apple zum Umdenken

Ungelesener Beitrag von musashi » 23.06.2015, 09:11

Wenn es stimmt, was der Fotograf behauptet ist die Aktion noch lächerlicher als ohnehin schon:

http://www.spiegel.de/panorama/leute/pr ... 40174.html

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