Mindfactory, nicht empfehlenswert?

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n8mare
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Mindfactory, nicht empfehlenswert?

Ungelesener Beitrag von n8mare » 09.03.2004, 17:56

Habe letztes Jahr eine GraKa dort gekauft, nach 6 Monaten und 2 Wochen war das Teil kaputt. Hab das Teil dann im Dezember 2003 hingeschickt und heute unrepariert zurückbekommen. Als Begründung erhielt ich die Aussage daß das Gerät älter als 6 Monate ist und nun die Beweispflicht auf meiner Seite läge, zu beweisen, daß ein Mangel vorliegt. Auf telefonische Nachfrage hin stellte sich die Sache dann so dar, daß der Distributer bei dem MF kaufte pleite ist und Chaintech die Karte nicht ersetzen will. Echt toller Laden, hab da schon für richtig Geld eingekauft, und dann sowas, man sollst echt nicht für möglich halten. Mal sehn was mein RA dazu sagt, bevor ich denen was schenke bezahl ich lieber was drauf und verhelf ihm einwenig zu Arbeit.

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Ungelesener Beitrag von Maggus » 09.03.2004, 18:00

rechtlich haste da pechgehabt

was soll mf machen? das teil umtauschen, wenn die das bei jedem so machen würden ginge es denen bald so wie FunComputer.

wobei da er chaintech als MF die schuld liegt wenn die sich weigern

wende dich direkt an chaintech wenn die karte retail war, die geben ja wohl länger garantie
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Ungelesener Beitrag von ms-freezer » 09.03.2004, 18:07

Maggus hat geschrieben:rechtlich haste da pechgehabt

was soll mf machen? das teil umtauschen, wenn die das bei jedem so machen würden ginge es denen bald so wie FunComputer.

wobei da er chaintech als MF die schuld liegt wenn die sich weigern

wende dich direkt an chaintech wenn die karte retail war, die geben ja wohl länger garantie
.... 2 Wochen über die Zeit und MF kneift den Arsch zusammen? Servicewüste MF, wo das Wort Kulanz ganz klein geschrieben wird.

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Ungelesener Beitrag von DK2000 » 09.03.2004, 18:12

Hat's "Mr.Mindfactory" denn schon in das neue Forum geschafft?
War immer recht praktisch einen von denen hier zu haben...
_____________________________________________________________________________________________________
Stell dir vor es ist der 7. Ferbuar 2003 (Freitag) und du gehst wie gewohnt auf http://boards.turtled.com/forum.html?id=6.
Es ist kurz nach 10 Uhr, im Forum sind grade 77 Benutzer online, davon 54 registriert. Jaja das waren noch Zeiten...

Abschied vom HTB.mp3

CU DK2000

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Ungelesener Beitrag von ms-freezer » 09.03.2004, 18:16

.... war er in letzter Zeit überhaupt noch aktiv im Forum? Habe Mr. MF dort jedenfalls so nicht mehr gesehen...

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Re: Mindfactory, nicht empfehlenswert?

Ungelesener Beitrag von Endorphine » 09.03.2004, 18:19

n8mare hat geschrieben:Habe letztes Jahr eine GraKa dort gekauft, nach 6 Monaten und 2 Wochen war das Teil kaputt.
Der §476 BGB (Beweislastumkehr) regelt eindeutig, dass die Beweislast für das Vorhandensein eines Sachmangels vor Gefahrübergang ("Kauf") nur innerhalb der ersten sechs Monate vom Händler zu erbringen ist. Danach musst du nachweisen, dass die Gewährleistung greift.
n8mare hat geschrieben:Hab das Teil dann im Dezember 2003 hingeschickt und heute unrepariert zurückbekommen. Als Begründung erhielt ich die Aussage daß das Gerät älter als 6 Monate ist und nun die Beweispflicht auf meiner Seite läge, zu beweisen, daß ein Mangel vorliegt.
Nicht ob ein Mangel vorliegt, sondern ob das Produkt bereits beim Kauf mangelhaft war. Darum geht es. Mindfactory hat richtig gehandelt, da du erstmal nachweisen musst, was warum hops gegangen ist und dass dies durch einen Herstellungsfehler zustande kam. Das steht übrigens alles in den AGB (und auch im Gesetz). Warum liest du nicht erst mal die AGB, wenn du einen Kaufvertrag abschliesst? Oder warum immer noch nicht, wenn du schon Geld beim Anwalt verpulvern willst?
n8mare hat geschrieben:Auf telefonische Nachfrage hin stellte sich die Sache dann so dar, daß der Distributer bei dem MF kaufte pleite ist und Chaintech die Karte nicht ersetzen will.
Das kann dir vollkommen egal sein. Du musst den Mangel nachweisen, der zum Gefahrübergang (Auslieferung der Karte bei dir) bereits vorlag. Kannst du das muss MF nachbessern, kannst du das nicht hast du keinen Gewährleistungsnachbesserungsanspruch. Das ist im BGB so verankert. Dein Anwalt wird dir das nur zeitaufwändiger vortragen, um an dir zu verdienen.
n8mare hat geschrieben:Echt toller Laden, hab da schon für richtig Geld eingekauft, und dann sowas, man sollst echt nicht für möglich halten.
Super. Wieviel Geld du absolut ausgegeben hast sagt überhaupt nichts darüber aus, wie hoch die Gewinnmarge des Händlers dabei war und ob es überhaupt eine gegeben hat. Ich kann dir auch einen Maybach verkaufen und 100.000 EUR Miese dabei machen. Dennoch hast du objektiv unheimlich viel Geld ausgegeben. Was hat die absolute Summe also damit zu tun, ob man Kulanz erwarten darf? Richtig, nichts. Bei Grafikkarten im Wert von über 100 EUR kann man bei billigen Internetversendern aber nunmal nicht erwarten, dass der Händler die 100 EUR komplett abschreibt und dir eine neue Karte schenkt.
n8mare hat geschrieben:Mal sehn was mein RA dazu sagt, bevor ich denen was schenke bezahl ich lieber was drauf und verhelf ihm einwenig zu Arbeit.
Spare dir das viele Geld für den RA und kaufe dir für fünf EUR ein BGB und bilde dich bezüglich des reformierten Schuldrechts weiter. Das kann dann aber auch dazu führen, dass du in Zukunft nicht mehr die billigste Grafikkarte kaufst, sondern eine, die mehr als 6 Monate übersteht. ;-)
Zuletzt geändert von Endorphine am 09.03.2004, 18:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Endorphine » 09.03.2004, 18:21

ms-freezer hat geschrieben:.... 2 Wochen über die Zeit und MF kneift den Arsch zusammen? Servicewüste MF, wo das Wort Kulanz ganz klein geschrieben wird.
Soll MF die 100+ EUR für eine Ersatzgrafikkarte einfach abschreiben, nur weil der Kunde keinen zum Kaufzeitpunkt vorliegenden Mangel nachweisen kann und damit kein Gewährleistungsnachbesserungsanspruch besteht? MF ist nicht die Caritas.

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Ungelesener Beitrag von ms-freezer » 09.03.2004, 18:27

Endorphine hat geschrieben:
ms-freezer hat geschrieben:.... 2 Wochen über die Zeit und MF kneift den Arsch zusammen? Servicewüste MF, wo das Wort Kulanz ganz klein geschrieben wird.
Soll MF die 100+ EUR für eine Ersatzgrafikkarte einfach abschreiben, nur weil der Kunde keinen zum Kaufzeitpunkt vorliegenden Mangel nachweisen kann und damit kein Gewährleistungsnachbesserungsanspruch besteht? MF ist nicht die Caritas.
Kulanz heißt das! Sowas bieten viele Händler und viele Hersteller.
...und ja, MF schreibt die 100 Euro dann eben ab... und?
Wenn MF ein einer kundenfreundlichen Lösung des Problems interessiert gewesen wäre, hätten sie sicherlich die Karte bei Chaintech getauscht bekommen.... ist aber natürlich einfacher sich auf die 6 Monate zu berufen.

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Ungelesener Beitrag von Maggus » 09.03.2004, 18:30

ms-freezer hat geschrieben: Kulanz heißt das! Sowas bieten viele Händler und viele Hersteller.
...und ja, MF schreibt die 100 Euro dann eben ab... und?
wenn jeder so denken würde, müsste MF die preise erstmal kräftig anziehen, man kann nicht alles haben, erst so günstig wie möglich einkaufen wollen und dann wundern wenn so was passiert...
ohne worte
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Ungelesener Beitrag von n8mare » 09.03.2004, 18:38

Hey Endorphine, wenn du so schlau bist, wo gibts denn bitte für 5 Euro das BGB?


[/quote]
erst so günstig wie möglich einkaufen wollen und dann wundern wenn so was passiert...
ohne worte[/quote]

Was das fürn Scheiss, wenn ich was kaufe kann ich erwarten, daß das Teil auch funktioniert, hat ja wohl mit dem Preis mal rein gar nichts zu tun. Ein Produkt das nach knapp mehr als 6 Monaten kaputt geht, ist ja wohl der totale Witz.

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Ungelesener Beitrag von Maggus » 09.03.2004, 19:45

mit dem produkt, nichts
aber mit den erwartungen die du jetzt hast
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Ungelesener Beitrag von Endorphine » 09.03.2004, 19:56

n8mare hat geschrieben:Hey Endorphine, wenn du so schlau bist, wo gibts denn bitte für 5 Euro das BGB?
In jedem gut geführten Buchhandel, der ein Grundniveau an juristischer Literatur führt.

Bürgerliches Gesetzbuch - Beck Texte im Deutscher Taschenbuch Verlag. UVP ist 5,00 EUR.

Edit: Aktuell ist die 54. Auflage von 2003: http://amazon.de/exec/obidos/ASIN/34230 ... 34-7100032
Zuletzt geändert von Endorphine am 09.03.2004, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von ms-freezer » 09.03.2004, 19:58

Endorphine hat geschrieben:
n8mare hat geschrieben:Hey Endorphine, wenn du so schlau bist, wo gibts denn bitte für 5 Euro das BGB?
In jedem gut geführten Buchhandel, der ein Grundniveau an juristischer Literatur führt.

Bürgerliches Gesetzbuch - Beck Texte im Deutscher Taschenbuch Verlag. UVP ist 5,00 EUR.
google sucht es für lau.... aber pssssst. ;)

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Ungelesener Beitrag von Unreal Wauzi » 09.03.2004, 20:01

in zukunft sollte man einfach versandhändler ala mindfactory.de meiden - wenn du, wie du sagtest, das ganze geld einem kleineren örtlichen händler (mit dem du nach einiger zeit schon per du bist!) in den hintern gesteckt hättest, dann wäre das ganz anders ausgegangen - wenn ich ein problem habe, dann löst mein örtlicher händler (der schon massig an mir verdient hat in den letzten 4 jahren!) das ohne zu murren.. <--- sowas bekommste bei keinem onlineshop, vor allem weil die persönliches bindung fehlt..

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Ungelesener Beitrag von Endorphine » 09.03.2004, 20:04

ms-freezer hat geschrieben:
Endorphine hat geschrieben:
n8mare hat geschrieben:Hey Endorphine, wenn du so schlau bist, wo gibts denn bitte für 5 Euro das BGB?
In jedem gut geführten Buchhandel, der ein Grundniveau an juristischer Literatur führt.

Bürgerliches Gesetzbuch - Beck Texte im Deutscher Taschenbuch Verlag. UVP ist 5,00 EUR.
google sucht es für lau.... aber pssssst. ;)
Wenn ich mir das Gesetz für 5 EUR in den Schrank stellen kann suche ich nicht Ewigkeiten in der Weltgeschichte 'rum...

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Ungelesener Beitrag von ms-freezer » 09.03.2004, 20:10

Endorphine hat geschrieben:
ms-freezer hat geschrieben:
Endorphine hat geschrieben: In jedem gut geführten Buchhandel, der ein Grundniveau an juristischer Literatur führt.

Bürgerliches Gesetzbuch - Beck Texte im Deutscher Taschenbuch Verlag. UVP ist 5,00 EUR.
google sucht es für lau.... aber pssssst. ;)
Wenn ich mir das Gesetz für 5 EUR in den Schrank stellen kann suche ich nicht Ewigkeiten in der Weltgeschichte 'rum...
... es gibt auch Seiten wo das BGB schon ausgelistet ist, da dürfte das blättern im Buch etwas länger dauern.

Gast

Ungelesener Beitrag von Gast » 09.03.2004, 20:13

Oder die Rache der Machtlosen. Freunden Bescheid sagen (nicht nur regional), Fernabsatzgesetz in Anspruch nehmen, und die Postaktien etwas steigen lassen. Du hast zwar nix davon, die aber auch nicht.

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Ungelesener Beitrag von La-Z » 09.03.2004, 20:29

Finlandia Vodka hat geschrieben:Oder die Rache der Machtlosen. Freunden Bescheid sagen (nicht nur regional), Fernabsatzgesetz in Anspruch nehmen, und die Postaktien etwas steigen lassen. Du hast zwar nix davon, die aber auch nicht.
Du bist mein persoenlicher Held. Wegen solchen asozialen ****** wird das FAG noch wieder abgeschafft. :(

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Ungelesener Beitrag von Rayzor » 09.03.2004, 20:48

vorweg: hehe la-z :]


Ansonsten: Ich wohne 100m von MF weg, beziehe demnach eine Menge an Hardware dort. Klar tauschen die nicht alles um, erst recht nicht wenns "älter" ist. Das wirst du aber in den wenigsten Fällen erleben. Aber sonst hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht, z.B. fiel bei meiner GraKa der Aktivlüfter aus. Da, sie das Produkt net mehr führten (war auch schon länger als 6 Monate in meinem Besitz), konnten sie sie nicht ersetzen, logisch - haben sie dann an MSI geschickt, die mir dann nen komplett neuen Kühlkörper + Lüfter an die Karte gebaut hatten. Gut, es hat etwas gedauert, aber bin ganz froh, denn die Karte wurde verdammt heiß.
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Ungelesener Beitrag von Low » 10.03.2004, 01:49

Habe im Mindfactory Forum einiges mitbekommen und die werden wohl (laut inoffiziellen Infos im Chat) das RMA und Reklamationssystem ändern und für uns Kunden "schlechter" machen, aber im Prinzip setzen sie das Gesetz um.

1.) Das Schicken an Hersteller soll Geld kosten. Mind. 20€. Es gibt leider Hersteller wie Asus, die nur über Händler Ware annehmen.

2.) Wenn die Ware nach 6 Monaten kaputt geht, dann muss der Kunde mittels Belege oder besser mit Gutachten beweisen, dass ein Defekt vorlag. Zur Zeit wird die Ware noch an den Hersteller weitergeleitet - kostenlos, wenn dieser eben existiert und Garantie anbietet.

Das Problem an der ganzen Sache: es funktioniert so nicht!
Gutachten übersteigen den Wert der Hardware zum Teil bei weitem. Dann nimmt man mal ein Beispiel wie IBM, wo nach 3 Jahren rauskommt, dass alle Platten ab Werk defekt waren oder DVB-S Karten, die beim falschen (nie offiziell bekannt) Anschließen des TVouts kaputtgehen.
Ich will damit sagen, dass die Gutachter und Kunden nicht wissen können, woran der Defekt lag und eine Firma wird wohl kaum Fehler eingestehen oder zugeben. Lüfter fallen auf Grafikkarten dauernd aus und Verschleiss wird von der Gewährleistung nicht erfaßt, wenn ich mich da nicht irre.

Wenn die Händler das System so umsetzen, merken wenigstens alle, dass sie keine 2 Jahre Garantie haben, sondern 2 Jahre Gewährleistung.

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 10.03.2004, 01:59

Tja, die Kunden wollen halt die niedrigsten Preise haben und die erreicht man net durch ne ausgeprägte Kulanz...
>kq

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Ungelesener Beitrag von Mindfactory » 10.03.2004, 08:49

Guten Morgen,

natürlich habe ich es ins neue Forum geschafft und war auch bis zu den letzten Tagen im alten aktiv.

Zu oberen Thema:

Es ist vollkommen richtig - nach 6 Monaten sieht das Gewährleistungsrecht eine Umkehr der Beweislast vor. Demnach müssen wir den Herstellern / Distributoren ebenso beweisen, dass Ware bereist bei Erhalt die ersten 6 Monate defekt war.

Bisher haben fast alle Partner in der Kette die aus Kulanz sehr tolerant behandelt. Dies hat sich aber in diesem Jahr drastisch gedreht.

Und wo wir keinen Austausche mehr bekommen, können wir auch nicht tauschen. Dies gilt für alle Geräte nach 6 Monaten, wo kein Beweis erbracht werden kann, dass der Mangel bereits bei Warenübergang bestand oder ein Produktionsfehler vorlag.

Danke
... das nenn ich mal shopping ...

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Ungelesener Beitrag von Epfi » 10.03.2004, 08:56

Wie ist das eigentlich, wenn mal wieder ne ganze serie HDDs hopps geht? Ist dem hersteller das Beweis genug, dass ein Produktionsfehler vorlag? Anders hat man ja kaum die möglichkeit sowas zu beweisen...
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Ungelesener Beitrag von Mindfactory » 10.03.2004, 09:02

Hi epfi,

darüber werden sich wohl allzubald die Gerichte streiten. Wir selbst sind auch nicht zufrieden mit der jetztigen Regelung.

Bisher heißt es offiziell, dass nur ein Gutachten einen Defekt bei Anlieferung beweisen könne oder offiziell nachgewiesene Produktionsfehler.

Aber ich kann Dir leider keine Erfahrungswerte nennen.

Sorry
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Ungelesener Beitrag von Epfi » 10.03.2004, 09:19

also kann man es quasi gleich vergessen, wenn was nach nem halben jahr hops geht und keine herstellergarantie mehr hat... vielleicht is ja jemand anderes damit bewandert :o)
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