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Beitragsnummer:#2 von Epfi » 20.05.2008, 22:14
Die Schirmung bei nem Holzgehäuse dürfte eher gering sein. Aber bei mir liefen auch Computer schon Wochenlang im Tischaufbau nebeneinander. So lange man da nicht ganz fiese oder empfindliche Dinge danebenpackt sollte das kein Thema sein.
Ansonsten auf gute Belüftung achten und aufpassen, dass Dir das Ding nicht abfackelt ;)
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Beitragsnummer:#3 von Bausa » 20.05.2008, 22:18
danke :-)
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Beitragsnummer:#4 von PatkIllA » 20.05.2008, 22:23
Ich hatte im Tischbetrieb schon Probleme.
Deshalb das Mainboard, der Einfachkeit halber auf einen Mainboardschlitten schrauben.
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Beitragsnummer:#5 von sel64 » 29.04.2009, 11:06
Ich wollte erst ein Acrylgehäuse nachbauen, dann hab ich aber selbst Maße entworfen: Breite außen 43,5cm, so dass es Hifi-Breite hat. Tiefe innen 28 cm, so dass auch Kabel an abgewinkelte SATA-Stecker vorne passen. Höhe innen 9cm, wenn man low profile-PCI-Karten verwendet, oder 12,5cm für Standard-Karten; ich hab aber low profile verwendet. Die Laufwerke habe ich ausgelagert in Extra-Gehäuse; sie werden per Esata angebunden oder per USB. Sie erhalten Strom von den Netzteilen, die den Esata-USB-Konvertern beiliegen. Oder man macht das Hauptgehäuse höher und die Laufwerke unter das Mainboard, kann man beim sunbeamtech Acryl-Cube sehen.
Schirmung lässt man weg oder man sprüht das Gehäuse innen silbermetallic aus; in dem Sprüh ist genug Metall drin.
Board ist microatx; Netzteil ein 14cm kurzes Enermax Modu (kopfüber eingebaut; Gehäusedeckel ist Alulochblech). Man kann auch auf opt. Laufwerk verzichten; braucht man eh nur für Installation von Windows; dann kurz per esata anschließen; Strom vom USB-Esata-Wandler. Statt HDD kann man auch Esata-Stick mit 32GB für 90 Euro verwenden.
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Beitragsnummer:#6 von Lynx » 02.05.2009, 14:32
Ob das mit dem Metallic-Lack geht wär ich skeptisch...klar sind da Metallpartikel drin, aber die dürften recht isoliert sein...oder leitet der Lack den du verwendet hast tatsächlich Strom?
Aber zur Not kann man das Gehäuse innen auch mit feinmaschigem Draht beschlagen, man braucht kein massives Blech um elektromagnetische Strahlung abzuschirmen (siehe Mikrowellentür...)
Geht halt nicht nur darum dass der PC gestört wird, sondern auch dass der PC andere Geräte stören kann.
Ansonsten würd mich direkt mal interessieren was man in Sachen Brandschutzbehandlung machen kann ohne die Optik zu ruinieren...gibt ja durchaus Wege Holz schwer entflammbar zu machen.
Andererseits, ich glaub Notebooks sind da fast gefährlicher als ein unbehandeltes Holzgehäuse, so ein entflammter Akku in einem Kunststoffgehäuse is kein Spaß...
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Beitragsnummer:#7 von sel64 » 06.05.2009, 09:57
@Lynx: thnx für die Infos. Kannst du einen Link auf das feinmaschige im internet finden und posten?
So leicht brennt das Holz gar nicht ohne Papierfetzen oder andere Katalysatoren. Die Entzündlichkeit wird immer überschätzt. Wenn man nicht im Raum ist, und im Inneren eines Stahl-PCs fängts an zu brennen (was eh außerhalb vom Netzteil wegen maximal 12V kaum wahrscheinlich ist), brennt der Raum drumrum genausoschnell. Auch die Rückwand von Kilovolt-Röhrenfernsehern war nur aus Plastik, was sogar noch leichter brennt.
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Beitragsnummer:#8 von Lynx » 10.05.2009, 16:55
Hm irgendwie find ich nur zig Seiten von Firmen die fertige Produkte wie Lüftungsgitter etc. im Angebot haben, und die meisten davon offenbar auch nicht an Endkunden interessiert.
Wenn ich so drüber nachdenke, mit Alufolie bekleben wär ebenfalls eine ziemlich gute elektromagnetische Abschirmung xD
Nach kurzer Suche scheint das sogar eine gängige Lösung bei den Holzgehäuse-Fans...
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Beitragsnummer:#9 von Maegede » 10.05.2009, 17:14
Lynx hat geschrieben:Hm irgendwie find ich nur zig Seiten von Firmen die fertige Produkte wie Lüftungsgitter etc. im Angebot haben, und die meisten davon offenbar auch nicht an Endkunden interessiert.
Wenn ich so drüber nachdenke, mit Alufolie bekleben wär ebenfalls eine ziemlich gute elektromagnetische Abschirmung xD Nach kurzer Suche scheint das sogar eine gängige Lösung bei den Holzgehäuse-Fans...
Zum Abschirmen funktioniert ALU-Folie nicht wirklich, da es keinerlei magnetische Eigenschaften hat (habs auch schon mal getestet, als ich meine Wakü-Pumpe abschotten wollte).
Zum Thema kein Brand wegen (nur) 12V: Die Spannung ist nicht der Auslöser für Brände, sondern die Stromstärke. Wenn dir deine Spannungswandler aufem Mainboard hochgehen, dann bestimmt nicht, weil sie mit 5/12V gespeist werden, sondern weil da insgesamt mehr als 100 Ampere am Ende rauskommen.
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Beitragsnummer:#10 von Epfi » 10.05.2009, 17:29
@Maegede: Da muss man aber zwischen statischen Magnetfeldern und (Elektro-) magnetischen Wechselfeldern unterscheiden. Die beim PC interessanten Wechselfelder kann man auch durch Alufolie abschirmen. Theoretisch reicht sogar ein Drahtgeflecht. Gegen die sich zeitlich kaum (relativ langsam) ändernden Magnetfelder aus einer Pumpe wird das aber fast nichts bewirken.
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Beitragsnummer:#11 von Maegede » 10.05.2009, 17:43
Ok, falsch ausgedrückt...
man kann es mit Alufolie nicht wirklich gut abschirmen. 50Hz Wechselfrequenz sind aber generell nicht schwieriger zu dämmen als 1GHz, das hatten wir auch mal an der Uni probiert. Allerdings bemerke ich auch bei meinem offenen PC-Aufbau keinerlei Probleme, was EMV angeht, daher seh ich das auch nicht mehr so kritisch.
Ein Drahtgeflecht aus Stahl hat übrigends auch bei der Pumpe prima geklappt ;)
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Beitragsnummer:#12 von Epfi » 10.05.2009, 18:01
Also so rein vom Gefühl her sollte es aber nennenswert einfacher sein, hochfrequente Elektromagnetische Felder abzuschirmen als niederfrequente.
Die Erfahrung zeigt ja auch, dass man vom 2,4GHz-WLAN schon hinter ner ordentlichen Wand nichts mehr hört, während man auch im zweiten Untergeschoss noch prima Langwellenradio empfangen kann. Die Militärs funken mit ihren Langwellensendern ja sogar noch unter Wasser...
Aber so wirklich fit bin ich mit EMV auch nicht, weil ich noch nie wirklich erlebt habe, dass es ernsthafte Probleme gab. Selbst ein offen auf dem Tisch aufgebauter 5kW-Wechselrichter hat nicht ein Gerät im näheren Umfeld auch nur annähernd beeindruckt.
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Beitragsnummer:#13 von PatkIllA » 10.05.2009, 18:03
Wie hast du denn festgestellt, dass das Drahtgeflecht um die Pumpe wirkt?
Ich hab meine Pumpe (Eheim 230V) einfach so im Gehäuse...
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Beitragsnummer:#14 von Maegede » 10.05.2009, 18:19
ich hab keine kleine Wakü Pumpe, sondern ne etwas "dickere" Zirkulationspumpe. Um das Jahr 2000 war das ganze ja erst im kommen. Daher ist die ganze Wakü noch Eigenbau, extern und bis zum Core i7 war sie auch komplett passiv gekühlt.
Wie ich es damals festgestellt hab? Am Röhrenmonitor gab es immer so seltsame Störungen ;)
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Beitragsnummer:#15 von Epfi » 10.05.2009, 18:42
Das war dann aber eher eine magnetische Störung als ne elektromagnetische. Und wenn er nicht gerade eine Pumpe oder andere, größere Elektromotoren im Gehäuse aufstellen will, sollte das mit der Folie schon ganz gut klappen. Muss ja nicht unbedingt die dünnste sein, die sich auftreiben lässt.
Ideal wären natürlich dünne Bleche, die an den Kanten überlappen. Aber dann könnte man auch ein fertiges Gehäuse kaufen und mit Furnierholz bekleben ;)
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Beitragsnummer:#16 von MRspeed » 15.09.2009, 11:17
und Bausa, gibt es erste Ergebnisse zu sehen? ;)
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Beitragsnummer:#17 von tecfreak » 26.04.2012, 23:04
Wow,super Idee. Gibts Fotos davon? :-O
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