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ABITs Wunderwaffe im Kampf gegen die Konkurrenz
4-Kanal UDMA133 RAID, 6-Kanal Audio
4-Kanal UDMA133 RAID
Mit dem AT7/IT7 verwendet ABIT erstmals einen vierkanaligen RAID-Controller. An diesen lassen sich acht Geräte anschließen, an den normalen IDE-Controller nochmals vier. Bislang saßen solche Chips ausschließlich auf mehrere 100€-teuren Steckkarten.
Vier Kanäle bzw. acht im RAID-Verbund laufende Geräte benötigt man nur in ganz speziellen Situationen, zum Beispiel wenn man einen günstigen, großen Fileserver bauen möchte. Bastler und Heimanwender benötigen auf keinen Fall solch einen Monsterchip. Wieviele Käufer werden wohl bis zu zwölf IDE-Geräte in ihren PC stopfen wollen? 0.1%, oder 0.001%? Jedenfalls nur eine verschwindend geringe Anwenderzahl. Die restlichen Nutzer zahlen den teuren RAID-Chip mit, ohne ihn wirklich nutzen zu können. Allenfalls zweikanalige Controller sind sinnvoll - aber ebenfalls nur für einen kleinen Teil der Käufer.
ABIT geht hier ganz eindeutig den falschen Weg. Man preist nutzlose, teure Technologie als Feature an, auf das die Menschheit seit Jahrzehnten wartet. Ganz nach dem Motto: "What you see is what we want."
6-Channel Audio
Beim Sound orientierte sich ABIT wieder ein wenig am Bedarf. Statt einen billigen AC'97-Codec zu verwenden, der starke Prozessorlast erzeugt, lötet man lieber einen hochwertigen 6-Kanal Soundchip auf die Boards. Da man durch den Verzicht auf zahlreiche Altlasten an der ATX-Blende genügend Platz hat, führt man neben den Anschlüßen für sechs Boxen auch noch optische SPDIF-In und -Outs nach außen. So kann man Sounddaten digital, also verlust- und verzerrungsfrei, mit anderen Geräten wie MP3-Playern austauschen.
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