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13.02.2002 | von Frank Schräer

GeForce4 MX440 Preview

Preisca. 180 EUR

nVidia GeForce4 MX440 Logo Als nVidia am 6.2.2002 die neue GeForce4-Familie vorgestellt hat, lag das Hauptinteresse natürlich auf den High-End Modellen GeForce4 Ti4600 und Ti4400. Diese werden allerdings noch ein wenig auf sich warten lassen, zunächst wird die GeForce4 MX Serie im Handel auftauchen.
Eine der ersten Grafikkarten dürfte die Leadtek WinFast A170 mit dem nVidia GeForce4 MX440 und 64MB DDR SDRAM sein, die wir als Vorserienmodell kurz unter die Lupe nehmen durften. Unser Testmodell entsprach nach Angaben des Herstellers noch nicht ganz der endgültigen Version. Trotzdem können wir uns natürlich einen guten ersten Eindruck von der Leistung des Grafikchips und einigen der neuen Features des GeForce4 verschaffen.

Die 'A170' Bezeichnung von Leadtek für ihre GeForce4 MX Grafikkarten basiert auf dem Chipkern, der den Codenamen 'NV17' trägt. Dieser Name ist auch noch auf dem Grafikchip selbst zu finden. Außerdem zeigt das BIOS der Karte noch keine Herstellerbezeichnung von Leadtek, sondern lediglich ''NV17 VGA BIOS''.

NV17
NV17 Grafikchip der Leadtek A170

Die GeForce4 MX440 ordnet sich folgendermaßen in das künftige Sortiment von nVidia ein:

GeForce4
Ti4600 Ti4400 Ti4200 MX460 MX440 MX420
Kern: NV25 NV25 NV25 NV17 NV17 NV17
Fertigung: 0,15µ 0,15µ 0,15µ 0,15µ 0,15µ 0,15µ
Chiptakt: 300 MHz 275 MHz 225 MHz 300 MHz 270 MHz 250 MHz
RAM-Takt: 650 MHz 550 MHz 500 MHz 550 MHz 400 MHz 166 MHz
RAM: 128bit DDR 128bit DDR 128bit DDR 128bit DDR 128bit DDR 128bit SDR
Bandbreite: 10,4 GB/s 8,8 GB/s 8,0 GB/s 8,8 GB/s 6,4 GB/s 2,7 GB/s
Preis ca.: 450€ 340€ 230€ 200€ 170€ 110€

Schon anhand dieser Tabelle ist zu sehen, dass nVidia die MX440 in den Mainstream positioniert. Dies manifestiert sich auch beim Preis.
Trotzdem ist die Karte mit Speicherchips mit 4ns Zugriffszeit versehen, d.h. Overclocking-Spezialisten dürfen damit rechnen, den Speicher bis etwa 500MHz takten zu können.
Allerdings ist natürlich nicht garantiert, dass die endgültig im Handel erscheinende Karten-Version ebenfalls mit dieser Art Speicher ausgestattet ist. Ein uns vorliegendes Referenzbild der Herstellers von der A170 DDR zeigt beispielsweise 5ns DDR SDRAM.

PowerStrip Dass der Chiptakt der GeForce4 MX440 noch nicht korrekt selbst von der neuesten Beta-Version des beliebten Tools PowerStrip erkannt wird, wundert einen noch nicht. Dass allerdings genau die Hälfte des tatsächlichen Taktes angezeigt wird, ist schon erstaunlich.
Die Taktfrequenz des Speichers wird dagegen annähernd korrekt ausgelesen.
Allerdings lässt sich die Anzeige der Taktfrequenzen auch im neuesten nVidia-Treiber immer noch durch den berühmten CoolBits-Eintrag freischalten, so dass hier die für den ein oder anderen unverzichtbaren Übertaktungsmöglichkeiten gegeben sind.

Bitte anklicken zum Vergrößern!
Eigenschaften der Anzeige
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Taktfrequenzen
Taktfrequenzen

Der Treiber gibt auch Auskunft darüber, dass der TV-Encoder nun im Grafikchip integriert ist. Vorbei scheinen damit die Zeiten von Conexant- und Philips-Chips auf nVidia-Karten, zumindest denen mit GeForce4 MX.

Leadtek WinFast A170 DDR-T (GeForce4 MX440)
Leadtek WinFast A170 DDR-T (GeForce4 MX440)

Dual-Monitor-Support mit nView bietet die A170 DDR-T nicht, dafür fehlt ihr der zweite Monitor-Ausgang (DVI oder VGA).

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Inhaltsverzeichnis

Seite 1: GeForce4 MX440 Preview
Seite 2: Test-Setup
Seite 3: 3DMark2001
Seite 4: Heavy Metal FAKK2
Seite 5: Serious Sam
Seite 6: Mercedes Benz Truck Racing
Seite 7: AquaMark
Seite 8: Accuview Antialiasing
Seite 9: FSAA-Leistung: MBTR
Seite 10: FSAA-Leistung: FAKK2
Seite 11: Fazit

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