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16.06.2003 | von Frank Schräer

GeForce FX5200 und FX5600

HerstellerNvidia
Preisab 80 bzw. 160 EUR

nVidia GeForce FX Logo Nach dem Fiasko mit der praktisch kaum im Einzelhandel erhältlichen GeForce FX5800 (Ultra) will nVidia jetzt mit den Mainstream-Derivaten punkten. Den Anfang machen dabei die seit kurzem angebotenen GeForce FX5200 und FX5600 Non-Ultra Grafikkarten. Wir haben uns die Leistung zweier Exemplare dieser Gattung einmal genauer angesehen und mit den Vorgängermodellen verglichen um herauszufinden, ob sich ein Upgrade für Besitzer von GeForce4-Karten lohnt.

Hier eine kurze Übersicht über die hier getesteten und verglichenen Grafikkarten-Modelle:

Grafikkarte Grafikchip Speicher * Speicher-
bandbreite
Speicher-
ausstattung
DirectX
Version
GeForce FX5600 325 MHz 275 MHz 8.8 GB/s 128MB DDR DX9.0+
GeForce FX5200 250 MHz 200 MHz 6.4 GB/s 64MB oder
128MB DDR
DX9.0+
GeForce4 Ti4600 300 MHz 325 MHz 10.4 GB/s 128MB DDR DX8.1
GeForce4 Ti4200 250 MHz
222- MHz
256
7.1- GB/s
8.2
64MB DDR
128MB DDR
DX8.1
GeForce4 MX440 270 MHz 200 MHz 6.4 GB/s 64MB DDR DX7
* Der Grafikspeicher wird real mit dieser Taktfrequenz angesprochen. Durch die Double Data Rate (DDR) Technologie verdoppelt sich aber praktisch der Datendurchsatz, so dass man oft von der doppelten Taktfrequenz als dem ("effektiven") Speichertakt spricht (z.B. von 550 statt 275 MHz bei einer GeForce4 Ti4600).

Eine Besonderheit der GeForce FX Grafikkarten ist die Differenzierung von 2D- und 3D-Modus mit jeweils unterschiedlichen Taktraten sowie eine entsprechend reagierende Lüftersteuerung, um die Lärmentwicklung in Grenzen zu halten, wenn keine hohe Leistung vom Grafikchip gefordert wird. Dies war insbesondere bei der GeForce FX5800 Ultra notwendig, da der 3D-Modus eine sehr laute Lüftung verlangte - zumindest beim Referenzdesign von nVidia.
Das Prinzip findet man auch bei den Grafikkarten auf Basis von FX5200 und FX5600, allerdings hängt es hier vom Hersteller ab, ob die implementierte Lüftung auf die unterschiedlichen Modi reagiert oder nicht.

GeForce FX5600: 2D-Modus GeForce FX5600: 3D-Modus
GeForce FX5600: 2D- und 3D-Modus mit unterschiedlichem Chiptakt

Während der Chiptakt im 3D-Modus bei der FX5600 von 270 auf 325 MHz erhöht wird, bleibt bei einer FX5200 alles unverändert.

GeForce FX5200: 2D- und 3D-Modus taktgleich (Anklicken zum Vergrößern!)

In diesem Artikel konzentrieren wir uns zunächst auf die Betrachtung der Performance der neuen Grafikkarten. Auf die einzelnen Modelle verschiedener Hersteller soll in folgenden Tests näher eingegangen werden.

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Inhaltsverzeichnis

Seite 1: GeForce FX5200 und FX5600
Seite 2: Test-Setup
Seite 3: 3DMark2001SE
Seite 4: 3DMark03
Seite 5: AquaNox
Seite 6: Star Wars - Jedi Knight II
Seite 7: Serious Sam - The Secound Encounter
Seite 8: Unreal Tournament 2003
Seite 9: Anti-Aliasing und anisotropische Filterung
Seite 10: Bildqualität und Leistung
Seite 11: Fazit

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