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25.07.2016 | von Christian Kraft
Fractal Design Define Nano S

Fazit

Die Optik ist vom großen Bruder bekannt und auch die Verarbeitungsqualität bietet beim Fractal Design Define Nano S keinen Anlass zu Kritik. Das Gehäuse bietet zudem Platz für normal große Komponenten bis hin zur High-End Klasse und sogar eine vollständige Wasserkühlung inklusive Pumpe und Ausgleichsbehälter. Nur beim Mainboard darf lediglich der kleine Mini-ITX-Standard verbaut werden. Die Aufteilung mit SSD und Festplattenplätzen auf der Rückseite des Gehäuses haben uns ebenfalls gefallen. Überzeugen kann auch die vorinstallierte Dämmung und die einfach zu erreichenden Anschlüsse im Top.
Die Lüftersteuerung wurde im Gegensatz zum Define R5 dagegen eingespart, so dass das Gehäuse nicht uneingeschränkt für ein Silentsystem empfohlen werden kann. Es sei denn, man setzt eigene Silent-Lüfter ein.


Fractal Design Define Nano S (Anklicken zum Vergrößern!)

Der fehlende Platz für ein optisches Laufwerk dürfte für viele Nutzer heutzutage zu verschmerzen sein. Etwas ärgerlicher ist dagegen der enge Bereich zwischen Grafikkarte und Netzteil sowie die nicht ganz optimale Positionierung der Löcher für die Verkabelung. Es muss daher mit einigen Abstrichen gegenüber dem großen Bruder gelebt werden, was das Fractal Design Define Nano S Gehäuse nicht schlecht macht, aber die hohen Erwartungen des Vorbilds nicht ganz erfüllen kann.

Positiv
+ Platz für ATX-Netzteil und lange Grafikkarten
+ Platz für eine vollständige Wasserkühlung
+ Festplatte und SSD-Plätze hinter dem Mainboard
+ Zwei Lüfter mit Staubfiltern im Lieferumfang
+ Dämmung vorinstalliert
+ Anschlüsse im Top (Audio, 2x USB 3.0)

Neutral
o Kein Platz für ein optisches Laufwerk

Negativ
- Keine Schnellverschlüsse
- Platz zwischen Netzteil und Grafikkarte etwas eng

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Inhaltsverzeichnis

Seite 1: Fractal Design Define Nano S
Seite 2: Äußere Charakteristika
Seite 3: Innere Charakteristika
Seite 4: Einbau
Seite 5: Betrieb
Seite 6: Fazit

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