GeForce 6600 und 6600 GT für AGP
Grafikkarte und Treiber
Die HSI-Bridge versteckt sich unter dem kleinen schwarzen Passiv-Kühler oberhalb der AGP-Anschlussleiste.
Aufgrund der HSI-Bridge bzw. deren Kühler sitzt der Kühlkörper des Grafikchips in etwas ungewöhnlicher Form auf der Platine, nämlich um 45 Grad gedreht.
Der Referenzkühler ist - wie leider bei Referenzmodellen von nVidia in letzter Zeit üblich - relativ laut, deshalb kann man nur hoffen, dass die Hersteller eigene und leisere Lösungen implementieren werden. Allerdings hat die Erfahrung gezeigt, dass man damit nicht unbedingt rechnen kann.
Ansonsten ist noch auffällig, dass die GeForce 6600 GT AGP einen Extra-Stromanschluss benötigt. Die PCI Express Variante kann darauf verzichten, weil über diesen Bus eine höhere Versorgungsspannung geliefert wird.
| Bilder jeweils anklicken zum Vergrößern! | ||
![]() ForceWare Infos |
![]() Full-Scene Anti-Aliasing |
![]() Anisotropische Filterung |
Die Treiber-Einstellungen einer GeForce 6600 Grafikkarte zeigen ein neues Feature für nVidia Grafikkarte dieser Klasse: 16-fach anisotropische Filterung. Bislang war hier bei 8x Schluss. Ob dies allerdings praktische Bedeutung hat, sei mal dahingestellt. Die Leistung einer 200-Euro-Grafikkarte dürfte in vielen Fällen und besonders in modernen Spielen dafür nicht ausreichend sein.
Eine kleine Überraschung erwartete uns bei den Taktraten.
| Bilder jeweils anklicken zum Vergrößern! | |
![]() Taktraten bei 2D: 300/450 MHz |
![]() Taktraten bei 3D: 500/450 MHz |
Die GeForce 6600 GT für AGP besitzt zumindest beim Referenzmodell einen niedrigeren Speichertakt als die PCI Express Version. Statt 500 MHz war das Testmodell standard-mäßig mit 450 MHz getaktet.
Auf Nachfrage von Hartware.net erklärte nVidia dies mit dem Technikmuster-Status der Karte. Die Grafikkartenhersteller dürften bei ihren Design durchaus höhere Taktraten verwenden.
Man muss also abwarten, welche Frequenzen die Anbieter wählen werden. Auf dem Referenzmodell waren jedenfalls für bis zu 500 MHz Speichertakt ausgelegte Speicherbausteine mit 2.0ns Zugriffszeit verbaut. Trotzdem haben wir es bei den Vorgaben von nVidia belassen, da sich die meisten Grafikkartenhersteller voraussichtlich daran halten werden.
Aufgrund der RAM-Chips mit 2.0ns Zugriffszeit und vermutlich auch aufgrund der 110nm Fertigung des Grafikchips konnte das Referenzmodell der GeForce 6600 GT AGP noch gut übertaktet werden. Der ForceWare Treiber selbst gibt als ''optimale Taktfrequenzen'' immerhin 581/530 MHz an - 16% bzw. 18% über dem Standard von 500/450 MHz.
Seite 1: GeForce 6600 und 6600 GT für AGP
Seite 2: Grafikkarte und Treiber
Seite 3: Test-Setup
Seite 4: Quake III Arena
Seite 5: Tomb Raider
Seite 6: Far Cry
Seite 7: Doom 3
Seite 8: 3DMark03
Seite 9: 3DMark05
Seite 10: Fazit
31.01.2012 - AMD Radeon HD 7950
Die 'kleine' 7900 - Etwas abgespeckt & günstiger als die 7970
25.01.2012 - Nvidia GTX 560 Ti Besser Leise Edition
Gemoddete GeForce GTX 560 Ti mit besonders leisem Kühler
09.01.2012 - Radeon HD 7970 von ASUS
Neue AMD High-End Grafikkarte im Referenzdesign
02.12.2011 - XFX Radeon HD 6870 XXX Dual Fan
Leicht übertaktete Grafikkarte mit starkem & leiserem Kühler
06.11.2011 - Sapphire Flex HD 6970 Battlefield 3 Edition
High-End Grafikkarte mit Vapor-X Kühler, Dual-BIOS & neuem Action-Spiel
Meinungen und/oder Fragen zu diesem Artikel? Kommentare im Hartwareforum!









