EPoX 9NPA+ Ultra – Teil 2
Features
Das EPoX Board wartet mit der Ultra-Variante des nForce4 Chipsatzes auf, die u.a. über eine integrierte Firewall verfügt. Diese ersetzt die Windows-Firewall problemlos und wirkt sehr professionell. Sämtliche Optionen werden bequem über ein Web-Interface eingestellt, wie auch bei Routern üblich. Zusätzlich verfügt das Board über 8-Kanal AC97 Audio, die von EPoX bekannte “Post Port“ Anzeige zur Systemdiagnose sowie Reset und Power-Taster Onboard.
Gut gefallen auch die drei LEDs auf dem Board. Sie zeigen beim Booten sofort, ob mit RAM, CPU und Chipsatz alles ok ist oder wo man suchen muss, falls etwas nicht läuft. Zudem wird so das Gehäuse hübsch blau beleuchtet.
Ausstattung
Bei EPoX bekommt man was für sein Geld. Spätestens nach dem Aufreissen (per Reißverschluss versteht sich) des schicken Power-Pack-Beutels hat man das Gefühl, sein Geld gut angelegt zu haben. Hier findet man neben CD und Handbuch eine Metallplakette für das Gehäuse, mehrere Mini-Kühlkörper zum Aufkleben auf diverse Chips am Board und ein schickes Multifunktionswerkzeug mit vier Schraubendrehern. Die mitgelieferten Rundkabel für IDE sind von besserer Qualität als beim MSI, zudem bekommt man gleich zwei davon. Das Poster ist ein Vorbild an Übersichtlichkeit: auf einen Blick hat man die Pin-Belegung sämtlicher Anschlüsse zur Hand.
Die ATX-Blende wirkte etwas weniger präzise gearbeitet als die der Konkurrenz und verbog sich beim Einbau etwas.
Der verbaute 8-Kanal Soundchip besticht mit guter Qualität, einem umfangreichen Treiber mit vielen intelligenten Features wie z.B. automatischer Geräteerkennung und (tadaa!) keinerlei Anzeichen des Sound-Bugs: klare Soundausgabe auf allen sechs Lautsprechern des Systems. Was auch immer bei den anderen bisher getesteten Boards diese Störungen verursacht, hier hat EPoX alles richtig gemacht.
Die beigelegte CD enthält die nötigsten Treiber sowie eine Menge Bundle-Software. Die USDM-Installation schlägt aufgrund falscher Pfadangaben fehl, da hat man wohl vor dem Pressen ein paar Testläufe eingespart. Die Software lässt sich aber auch von der Webseite laden. Ärgerlich ist, dass man hier eine RAID-Diskette eingespart hat. Sie muss extra von der beiligenden CD erstellt werden.
Leistung
Hier kann der nForce4 Ultra Chipsatz seine Leistung voll ausspielen. Das Board liegt leistungsmäßig quasi gleichauf mit dem MSI K8N SLI Platinum.


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