Problem mit dem eigenen PC - Wohl ein MB oder Speicherfehler

RAM, Festplatten, DVD, CD, Sticks, Zip, Streamer und andere Massenspeicher
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FulGore
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Problem mit dem eigenen PC - Wohl ein MB oder Speicherfehler

Ungelesener Beitrag von FulGore » 30.06.2008, 10:26

Guten Morgen zusammen!

So langsam bin ich ein wenig ratlos... Hoffe auf ein paar Tips und Ratschläge von euch, bisher hat mir ein Posting hier immer geholfen... :)

PC-System:

Asus P5B Deluxe (Standard Bios geladen, aktuelles Non-Beta Bios)
4GB TEAM DDR2-800 Ram (5-5-5-15 per Hand eingestellt, 4x 1GB)
Core2Duo E6450 (Non-Overclocked)
XFX 8800 GTS G92 (Standard Einstellungen)
WD Raptor 150GB sowie 2x 250GB Datenspeicher
SB X-Fi Xtreme Audio

Windows ist auf der Raptor installiert...

Nun mal zum Problem...

Zuerst hatte ich Windows Vista x32 drauf, und immer wieder mal den ein oder anderen Neustart im laufenden Betrieb, leider vergessen zu notieren, welche "Bluescreens" es waren... Hab dann auf Windows Vista x64 aufgerüstet, aber die Neustartprobleme blieben. Mittlerweile hab ich Windows XP drauf mit SP3, aber die Probleme sind immer noch da, nur das ich mittlerweile so schlau war, die Bluescreens zu protokollieren.

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Alle Fehler deuten irgendwie auf defekten Speicher hin... Bin ja nicht von vorgestern und hab dann mal angefangen zu testen. Mein Board hat zweifarbige Speicherslots, einen gelb, einen schwarz. Hab mal die Module aus den schwarzen ausgebaut und siehe da, System läuft wie ne Rakete ohne Fehler. Bestätigt durch nen 8 Stunden Test des Rams mit Memtest86+ V.2.01!
Um dann einen Fehler der anderen beiden Speicherbänke auszuschliessen, kurz die Module umgesteckt und den selben Test noch einmal laufen lassen, wieder ohne Probleme!

Super, hab ich mir gedacht, Fehler gefunden, sind halt die anderen beiden Module im Eimer. Heute hier auf der Arbeit dann die "defekten" Module in mein Testsystem gebaut und wieder den Memtest laufen lassen, und siehe da, seid 7:30 Uhr läuft der Test ohne Probleme!

Fazit:
Es scheinen alle Module für sich gesehen in Ordnung zu sein.

Meine Frage:
Wo kommt der "Speicherfehler" her?
Speicherkontroller des MB?
Verträgt das MB auf einmal keine 4GB mehr?
Treiberfehler ausgeschlossen, hab einmal XP mit Standardtreibern und einmal mit aktuellen Treibern getestet, beide Male kamen die Bluescreens...

Hoffe irgendwer liest auch den ganzen Text und freu mich auf Antworten!

LG
FulGore
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Ungelesener Beitrag von RSL » 30.06.2008, 10:53

Sind es denn gleiche Module? Marken-RAM oder Noname?

Was du versuchen kannst ist die Timings im Bios runterzuschrauben und/oder die Ram-Spannung im Bios um 0,1-0,3V zu erhöhen.

Was sagt denn das Handbuch vom Mobo wieviel Ram wo und wie gesteckt werden darf?

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FulGore
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Ungelesener Beitrag von FulGore » 30.06.2008, 11:24

Hallo RSL!

1) Ja, 4x 1GB vom selben Hersteller, um genau zu sein 2 2x1GB Dual-Channel Kits der Firma "Team Elite" die laut Werk mit 5-5-5-15 laufen sollen...

2) Werde heute abend mal testen mit ein wenig mehr Spannung bzw. langsameren Latenzen

3) Laut MB Manual kann ich bis zu 8GB Speicher verwenden, pro Slot max. 2GB Module

LG
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Ungelesener Beitrag von RSL » 30.06.2008, 12:23

Steht auf den Ram-Riegeln drauf welche Spannung sie benötigen?

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Ungelesener Beitrag von FulGore » 30.06.2008, 13:01

Hallo RSL,

hier mal ein C&P von der Hersteller-Website:

Item Specification
PC type Desktop PCs
Module specification 240Pin Unbuffered DIMM Non ECC
Die layout 64x8 or 128x8
Capacity 2GB Kit (2x1GB)
Data transfer bandwidth 6,400MB/Sec (PC2 6400)
CL-value 5-5-5-15-2T
Working voltage 1.8V±0.1V
PCB structure 6-layer PCB
Extra features Aluminum heat-sink (According to the actual products)
Warranty Lifetime warranty

LG
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Ungelesener Beitrag von Epfi » 30.06.2008, 18:05

Du hast vier Riegel im Board stecken? Das kann klappen, muss aber nicht. Habe hier neulich ein Board in den Händen gehabt, was zwar 4 Slots hat, aber laut Handbuch mit maximal 2 unbuffered Riegeln bestückt werden darf.
Haste noch die Chance, die Dinger umzutauschen? Falls ja, probiers mal mit 2*2GB-Riegeln.
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FulGore
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Ungelesener Beitrag von FulGore » 01.07.2008, 07:59

Guten Morgen!

Hab gestern extra noch mal ne kleine Schicht eingelegt um am PC zu basteln, sehr zum Leidwesen meiner Frau... ;)

Was soll ich groß sagen? Hab alle 4 Module drin, alle auf manuell gestellt und nur die Spannung +0,1V gesetzt, siehe da, alles läuft und das sogar bei jedem Neustart des Systems!

Selbst 4 Stunden Aoc und noch eine Stunde 3D-Mark Vantage lies das System ohne zu zicken über sich ergehen...

Danke noch mal an RSL für den Tip! *wink*

LG
FulGore
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Ungelesener Beitrag von RSL » 01.07.2008, 13:31

Freut mich zu lesen dass es mit der Spannungserhöhung geklappt hat.

Gruss
RSL

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Ungelesener Beitrag von -Phobos- » 26.07.2008, 19:05

Ich hab hier auch nen Rechner, der Zicken macht. Ich will RAM und Festplatten auf Herz und Nieren prüfen. Für den RAM scheint ja Memtest86 ja momentan die Referenz zu sein. Aber welches Programm nehm ich für die Festplatten?
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Ungelesener Beitrag von slrzo » 26.07.2008, 19:55

Für die Festplatten gibts normal vom jeweiligen Hersteller extra Tools. z.B. Seatools von Seagate oder hutil von Samsung
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Ungelesener Beitrag von Peter_der_Vermieter » 26.07.2008, 21:50

FulGore hat geschrieben:Hallo RSL!

1) Ja, 4x 1GB vom selben Hersteller, um genau zu sein 2 2x1GB Dual-Channel Kits der Firma "Team Elite" die laut Werk mit 5-5-5-15 laufen sollen...

2) Werde heute abend mal testen mit ein wenig mehr Spannung bzw. langsameren Latenzen

3) Laut MB Manual kann ich bis zu 8GB Speicher verwenden, pro Slot max. 2GB Module

LG
FulGore
musst du nicht remapping einschalten, damit die 4gb erkannt werden? (32bit)
der Fehler is trotzdem seltsam...
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Ungelesener Beitrag von -Phobos- » 28.07.2008, 14:03

slrzo hat geschrieben:Für die Festplatten gibts normal vom jeweiligen Hersteller extra Tools. z.B. Seatools von Seagate oder hutil von Samsung
Ok, Danke. Hab aber nochmal eine Frage:

Hab das Tool installiert und hab nun folgende Optionen:
- S.M.A.R.T.-Test
- kurzer Festplatten-Selbsttest
- langer Festplatten-Selbsttest
- einfacher Kurztest
- einfacher Langzeittest

Was ist zu wählen? Ich will die zuverlässigste Variante.
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Ungelesener Beitrag von Hoti » 28.07.2008, 19:39

langer Festplatten-Selbsttest und dann nochmal den S.M.A.R.T.-Test
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