Noctua H12F + E6420 overclocking

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white57
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Noctua H12F + E6420 overclocking

Ungelesener Beitrag von white57 » 11.11.2007, 22:38

hi all,

ich hab mir neulich den E6420 zugelegt nebst einem Noctua U12F, in der festen überzeugung, dass diese cpu und auch der lüfter doch hervorragend zum Übertakten geeignet sein sollten.
unübertaktet und mit vcore 1.07V war die temperatur unter vollast um die 40°C. mit dem gigabyte n650SLI-DS4 hab ich also den fsb auf 333 hochgetaktet mit 1.2V (mein ziel ist 425mhz mit 1.3V - 1.375V). funktioniert auch soweit, allerdings kommen mir die temperaturen jetzt schon (obwohl noch einigermaßen wenig übertaktung) gut an die 55.
ich habe den starken verdacht, das liegt an der lüfter-konfiguration im gehäuse: der noctua ist ja vergleichsweise sperrig. mein problem ist die northbridge des mainboard. aufgrund ihrer höhe kann ich den noctua nicht so montieren, dass ein luftzug von hinten nach vorne erzeugt wird. stattdessen ist es nur möglich, den kühler quer und den lüfter oben drauf zu setzen (wenn man von der seite ins gehäuse schaut), sodass der luftzug von oben nach unten geht. allerdings ist jetzt zwischen cpu-lüfter und netzteil nur noch 1-2 cm raum und das netzteil bläst ja in die genau entgegengesetzte richtung!

meine fragen also:
- kennt ihr einen lüfter, der erwiesenermaßen gut / besser als ein U12F auf ein gigabyte n650SLI-DS4 zu montieren ist?
- bis wie hoch darf die temperatur gehen? ich hab mal gelesen, bis 10°C unter maximal-temperatur wäre vertretbar (auch langfristig). das wären dann aber ja 75°C, das erscheint mir doch etwas übertrieben
- wie sollte die sonstige kühlung im gehäuse aussehen? ich hab noch vorne und hinten sowie an der seite plätze für lüfter, im moment ist einer vorne eingebaut und einer an der seite, wobei beide aus dem gehäuse heraus blasen. was sagt ihr dazu?

Vielen Dank und Grüße,
Niklas

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Doc Chaos
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Ungelesener Beitrag von Doc Chaos » 11.11.2007, 22:42

55°C wo und mit was ausgelesen? Wenn dir CoreTemp 55°C sagt ist es vollkommen ok.
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white57
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Ungelesener Beitrag von white57 » 11.11.2007, 22:43

55°C core-temps mit /usr/bin/sensors ausgelesen (lm-sensors für linux). entspricht den angaben von CoreTemp unter Windows.

EDIT: du sagst vollkommen ok. klar ist das vollkommen ok, aber ich will ja viel mehr: 1.375V + 425mhz fsb statt 1.2V + 333mhz. und da der unterschied von 266@1.07V zu 333@1.2V schon 15°C ausgemacht hat, schätze ich um die 70°C oder mehr für 425@1.375V!

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Ungelesener Beitrag von Doc Chaos » 11.11.2007, 23:25

Der E6420 hat laut Intel eine Temperatur Spezifikation bis 60 Grad -> http://processorfinder.intel.com/detail ... Spec=SLA4T

Die Maße der Kühler sind auf den Herstellerseiten doch angegeben, miss doch einfach mal aus.

Optimalerweise sollte vorne unten Luft angesaugt und nach hinten oben ausgestoßen werden, Seiten sollten am besten geschlossen sein. Die Montage des CPU Lüfters in deinem Gehäuse macht da wenig Sinn.
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H3LL S3RV4NT
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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 11.11.2007, 23:33

Als Maxtemp würde ich ~65°C ansehen, das ist so die Temp, wo es auch noch stabil läuft.
Ich würde versuchen, den Lufstrom zu optimieren. Also abstellen, dass CPU-Kühler und NT-Lüfter sich quasi die Luft gegenseitig wegsaugen. Oder mal interimsweise nen kleinen Lüfter drunterhängen, sodass der Luftstrom durch den Kühler ins NT geht.
>kq

white57
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Ungelesener Beitrag von white57 » 12.11.2007, 22:49

ok, danke für eure Ratschläge, ich werd mich nochmal dransetzen.

@H3LL S3RV4NT:

Kann ein Dauerbetrieb bei hoher Core-Temp (z.b. 65°C) dann auch längerfristig Folgen haben /die Lebenszeit merklich verkürzen?

Gruß,
Niklas

H3LL S3RV4NT
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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 12.11.2007, 23:54

Mit steigender Temperatur sinkt die Lebenserwartung, aber die normale Verweildauer einer CPU in einem Durchschnitts-PC übersteht die immer noch locker.
>kq

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