Stromspar-Netzteil + Bord (Dauerbetrieb) Empfehlung gesucht

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Hartware-Fan
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Stromspar-Netzteil + Bord (Dauerbetrieb) Empfehlung gesucht

Ungelesener Beitrag von Hartware-Fan » 09.02.2006, 17:52

Hallo,

ich suche eine Empfehlung für ein
Strom sparendes Netzteil
für einen im Dauerbetrieb laufende „Heim PC Server“.

Im Moment ist ein Mainbord mit
Athlon 1200 MHZ
- 6 x PCI
- 1 x AGP
- 4 x 5400 Festplatten als Raid - Verbund
- kein Diskettenlaufwerk
- kein CD-Rom
- 3 x Gigabit LAN
im Betrieb.

Es ist wichtig die laufend Stromkosten zu senken.
Platz ist genügend vorhanden und auch auf „Lärm“ muss nicht geachtet werden.

Gibt es Netzteile die für den Betreib eines solchen ATX Bords verwendbar sind und
im Bereich einen Notebook Netzteiles Strom verbrauchen?

Es soll auch später ein weiterer PC mit denselben Anforderung dazu kommen.
Dieser soll als Datenserver zur Verfügung stehen und mit nur Gigabit betrieben werden.

Was ist dabei zu beachten?
Kommen die Festplatten überhaupt hinterher bei 4 gleichzeitigen Zugriffen über Gigabit über 4 Gigabit Netzwerkkarten? Was für Gigabit Netzwerkkarten sind zu empfehlen, welcher Chipsatz oder Hersteller ist da gut? Ich kenne das von 100 Mbit Netzwerkkarten das es dort einige gibt die die CPU stark entlasten und selber rechnen.

Was für ein Mainbord könnt ihr empfehlen?
Es sollte über 2 Ghz, USB 2.0 und Raid beherrschen.
Es ist keine extrem gute Grafik von Nöten, da der Rechner ohne Monitor / Tastatur / Maus betrieben wird. Auf dem Rechner soll dann das Linux System Debian laufen, daher sollte es auch für die Hardware Linux Treiber geben.

Mit freundlichen Grüßen
Hartware-Fan

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 09.02.2006, 18:18

Gigabit sind 125MB/s brutto, das schafft keine einzelne HDD. Da kommen auch 2 Platten nur im Idealfall ran. Werden dann noch mehrere Sachen gleichzeitig gezogen, die fragmentiert sind, geht es weiter runter.
NT zum Stromsparen so knapp wie möglich kalkulieren, aber darauf achten, dass es auch unter Load stabile Spannungen liefert.
Wobei aber nen echter Server eher auf Redundanz denn auf Stromsparen ausgelegt sein sollte...
>kq

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La-Z
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Ungelesener Beitrag von La-Z » 09.02.2006, 19:34

Sorry, aber bei der CPU auf die paar Watt zu gucken, die das Netzteil verbrät - das will mir nicht in den Kopf. Und was soll so ein Rechner mit 4 * Gigabit? Selbst einmal Gigabit lastet den PCI-Bus völlig aus.

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Ungelesener Beitrag von PatkIllA » 09.02.2006, 19:34

Bis sich der neue Rechner durch Stromsparen rentiert muss der ziemlich lange laufen.

Seasonic wirbt extra mit sehr effizienten Netzteilen.

Wenn du alles auf Effizienz setzen willst dann muss es wohl ein Pentium samt passendem Mobo oder gleich ein Notebook werden, aber das holst du an Kosten nie wieder raus.

Vernunftlösung wäre IMO ein Sempron mit Cool & Quiet. Ein wirklich gutes Board fällt mir aber nicht ein.

Was willst du eigentlich mit 4 Gigabit Netzwerkkarten?

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 09.02.2006, 19:42

Nen Gbit-Hub/Router sparen!?
>kq

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Ungelesener Beitrag von sompe » 09.02.2006, 21:19

dürfte aber ziemlicher blödsinn sein, da der PCI bus das eh nicht bewältigen kann......

meine version eines leisen und stromsparenden rechners steht in meinem profil

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Ungelesener Beitrag von PatkIllA » 09.02.2006, 21:21

nen kleiner GBit Switch ist aber billiger als etliche Karten. Zumindest wenn man nicht die allerbilligsten nimmt.
Außerdem ist die Netzwerkarchitektur dann einfacher. Bei Gigabit bremst der als Router zum Einsatz kommende PC dann auch wohl eher. Sowohl bei der CPU als auch beim PCI Bus, wo dann ja die Daten rüber müssen.

Da sollte ich doch nochmal das Schnäppchen mit 16Ports für 99€ erinnern

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Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 09.02.2006, 23:35

Ich würde zwei Gigabit Netzwerkkarten und SCSI Festplatten einbauen, damit das ganze was bringt.

Zum Netzteil: ATX 2.0 Netzteile sind meist effizienter als normalo ATX Netzteile, d.h. stromsparender. Google einfach mal ein wenig.
Es gibt auch ein Tool für den Athlon, mit dem du erreichst, dass er im Leerlauf weniger Strom zieht.

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 10.02.2006, 00:07

Jau, SCSI-Platten beheben natürlich das Problem vom limitierenden PCI-Bus...
Zum Thema effizienter: für ATX 2.0 und 2.2 ist nen höherer Mindestwirkungsgrad vorgeschrieben, mehr aber auch net.
>kq

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Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 10.02.2006, 02:35

H3LL S3RV4NT hat geschrieben:Jau, SCSI-Platten beheben natürlich das Problem vom limitierenden PCI-Bus...
SCSI-Platten entlasten in jedem Fall die CPU enorm und sind wesentlich performanter beim quasiparallelen Netzwerkzugriff.
H3LL S3RV4NT hat geschrieben:Zum Thema effizienter: für ATX 2.0 und 2.2 ist nen höherer Mindestwirkungsgrad vorgeschrieben, mehr aber auch net.
>kq
Höherer Wirkungsgrad = Stromsparend.
Soll ich dir das anhand eines Excel-Diagramms veranschaulichen?
#GeorgeWBush { position:absolute; bottom:-6ft; }

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Ungelesener Beitrag von sompe » 10.02.2006, 04:09

konsumierer.....
1.) hat die CPU auch nicht allsoviel weniger zu tuen, wenn der PCI bus ech schon überlastet ist und dann am besten noch nen PCI SCSI controller die performance noch weiter drückt.....im vergleich zum IDE controller, welcher im chipsatz integriert ist und nicht den PCI bus zusätzlich belastet.

2.) wenn du den eingangsbeitrag wirklich gelesen udn darüber nachgedacht hast, dann hättest du auch bemerkt das es sich hierbei um einen „Heim PC Server“ handelt und es wie gesagt ums stromsparende geht.....also wenn ich mir da beispielsweise die hitzeentwicklung meiner 15k rpm SCSI platte anschaue (wovon man übrigens auch einen höheren strombedarf ableiten kann) und dann mal nachschaue wieviel die ganzen SCSI komponenten mit vergleichbarer speicherkapazität neu kosten...

3.) H3LL S3RV4NT schrieb doch bereits das ein höherer mindestwirkungsgrad nur vorgeschrieben ist. was hindert die netzteilhersteller da von sich aus beim älteren standard einen besseren wirkungsgrad umzusetzen?

lesen => denken => posten

wenn man also ein netzteil mit möglichst gutem wirkungsgrad haben will, dann sollte man sich so oder so über die poduktpalette genauer informieren....

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Ungelesener Beitrag von PatkIllA » 10.02.2006, 09:54

Und für den parallelen Zugriff gibt es bei aktuellen SATA-Platten NCQ, wenn auch evtl noch nicht ganz so gereift wie bei SCSI.
Einen halbwegs aktuellen Rechner kriegt man auch nicht mehr durch ein paar Zugriff auf einige wenige Platten ausgelastet. Seit DMA ist das alles nicht mehr so wild.

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Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 10.02.2006, 10:03

@sompe: Dann schau dir doch mal die Datenblätter einiger Netzteile an und du wirst feststellen, dass die allerwenigstens ATX1 Netzteile einen so hohen Wirkungsgrad wie ATX 2.0 Netzteile besitzen.
#GeorgeWBush { position:absolute; bottom:-6ft; }

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Ungelesener Beitrag von sompe » 10.02.2006, 10:10

Konsumierer hat geschrieben:@sompe: Dann schau dir doch mal die Datenblätter einiger Netzteile an und du wirst feststellen, dass die allerwenigstens ATX1 Netzteile einen so hohen Wirkungsgrad wie ATX 2.0 Netzteile besitzen.
genau auf eine solche antwort hab ich jetzt gewartet.. ^^
nochmal für dich.....es geht um einzelne produkte und nicht um durchschnittswerte.
wenn er einen möglichst guten wirkungsgrad haben will, dann muss er sich so oder so informieren und da ist der standard nebensächlich, solange der PC am netzteil funktioniert.

an der netzteilgeschichte brauchen wir uns aber eh nicht aufzuhängen, denn wichtiger an der stelle ist das die restlichen komponenten stromsparend sind.
das das geht von der CPU über die grafikkarte hin zum MoBo und hört letztendlich auch bei den platten nicht auf.
ich für meinen teil würde da nen centrino mit passenden MoBo und wenn RAID, dann nen RAID 10 verbund von 2,5" platten nehmen.....das kann man dann auch noch locker mit nem kleinen 112W netzteil betreiben, denn bei nem schlecht ausgelasteten netzteil ist der wirkungsgrad ebenfalls schlechter....

wenn er allerdings unbedingt 3 gigabit LAN-karten haben will, dann bitteschön die PCIe variante....

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Ungelesener Beitrag von Endorphine » 10.02.2006, 10:32

Wenn's um Strom-sparen geht, kommt eigentlich nur ein Pentium-M basierter Rechner in Frage.

Ich habe beispielsweise folgendes Board: http://www.geizhals.net/eu/a162338.html zusammen mit einem Intel Celeron-M 360J (das Bild ist meine CPU) in Betrieb. Der Celeron-M ist dank 1 MB L2-Cache sehr leistungsfähig für die ~80 EUR Preis. Und mit FSB400 und niedrigerer Spannung als vergleichbare Pentium-M nimmt er auch noch weniger elektrische Leistung auf.

Zur elektrischen Leistungsaufnahme von dieser Plattform: http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin ... ost3672322

Bei den Netzteilen ist weniger herauszuholen, als man denkt, wenn man low-power Komponenten hat. Wenn man nicht auf Spezialnetzteile zurückgreift hat man praktisch immer eine gewaltige Über-Dimensionierung. Und Netzteile im Leerlauf/Teillast-Bereich sind nur wenig effizient.

Vier Netzwerkkarten sind ziemlicher Unsinn. Dafür gibt es Switches und VLANs. Und mit ordentlichen Betriebssystemen kann man dann jedem VLAN eine IP-Adresse auf einer Karte zuordnen. Das beschriebene Mainboard hat übrigens zwei PCI-Express Gigabit-Ethernet Controller onboard.

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Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 10.02.2006, 10:32

Jau klar, 2,5" Festplatten sind ja so wahnsinnig billiger als SCSI. Und auch sooo wahnsinnig schnell, dass man damit 3 Gigabit Netzwerkkarten auslasten könnte... außerdem hast du vllt überlesen, dass er CPU, MoBo und Festplatten bereits hat.

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Ungelesener Beitrag von sompe » 10.02.2006, 10:46

und da ist sie wieder die sache mit dem lesen.... ;)
hättest du den eingangsbeitrag gelesen, dann wär dir aufgefallen das er 1. 4 platten mit 5400 besitzt und er 2. eine empfehlung für ein mainboard sucht.

@endo
ich war zwar schneller aber du ausführlicher :D
hab mir vor jahren mal für sowas nen kleines 112W netzteil von samsung für 10€ oder so geholt gehabt :)

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Ungelesener Beitrag von Endorphine » 10.02.2006, 11:06

sompe,

und wie sieht das Ergebnis bezgl. elektrischer Leistungsaufnahme aus? Ich hatte da bei meinem VIA C3-1200 mit 90 Watt Industrienetzteil weniger Erfolg als gedacht.

Hartware-Fan
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Ungelesener Beitrag von Hartware-Fan » 10.02.2006, 11:13

Hallo,

vielen Dank an alle für die bisher geposteten Antworten.
PatkIllA hat geschrieben:Bis sich der neue Rechner durch Stromsparen rentiert muss der ziemlich lange laufen.
Seasonic wirbt extra mit sehr effizienten Netzteilen.
Wenn du alles auf Effizienz setzen willst dann muss es wohl ein Pentium samt passendem Mobo oder gleich ein Notebook werden, aber das holst du an Kosten nie wieder raus.
Vernunftlösung wäre IMO ein Sempron mit Cool & Quiet. Ein wirklich gutes Board fällt mir aber nicht ein.
Was willst du eigentlich mit 4 Gigabit Netzwerkkarten?
=> Genau das ist bis jetzt unser zentraler "Server" :-) , leider durch den wahrscheinlich 16 bit PCMCIA Bus trotz der 100 Mbit PCMCIA 3Com Netzwerkkarte kommen wir nicht mit mehr als 10 Mbit damit raus :-( , auf dem Notebook läuft Debian, wenn mir einer sagen kann das ich mich irre und wie ich mehr aus der Netzwerkleistung rausbekomme wäre das auch schon mal hilfreich.
H3LL S3RV4NT hat geschrieben:Gigabit sind 125MB/s brutto, das schafft keine einzelne HDD. Da kommen auch 2 Platten nur im Idealfall ran. Werden dann noch mehrere Sachen gleichzeitig gezogen, die fragmentiert sind, geht es weiter runter.
NT zum Stromsparen so knapp wie möglich kalkulieren, aber darauf achten, dass es auch unter Load stabile Spannungen liefert.
Wobei aber nen echter Server eher auf Redundanz denn auf Stromsparen ausgelegt sein sollte...
>kq
=> Kann das irgendwie vorgerechnet werden? gibt es da auch unterschiede bei den verschieden Bords oder und bei verscheiden Bustakten? Das Bord was jetzt in Verwendung kommen soll hat einen OnBord Raid - Controller.

=> Steht das x von PCI-X jetzt für eine Zahl oder soll der Standard direkt PCI-X heißen?
Nach etwas googeln habe ich was von PCI-1, PCI-2, PCI-2.2 und PCI-E gefunden. Dann das es Bord gibt die mehrer PCI Kanäle habe und wenn ich das richtig verstanden habe nicht wie andere Bords sich mehre PCI Karten einen Kanal teilen müssen und so wieder sich die Geschwindigkeit teilen müssen, richtig so? Eine Korrektur meiner Recherche bei Fehlern oder Unvollständigkeit ist gerne willkommen. :-)

=> Ich habe mal etwas rescherschiert und rausgefunden das bei Gigabit beim verbinden von zwei Rechnern direkt, kein gekreuztes Kabel benötigt wird.
=> Das bei Gigabit alle 8 Adern benötigt werden, richtig?
=> Was ja bei 100 Mbit nicht der Fall ist, da reichen ja 4 Adern völlig zu :-) . Das ist praktisch da über die anderen 4 Adern man so ein 2. Lan laufen lassen kann :-) .

=> Gibt es hier dann ein Netzteil was mit diesen Spitzenlasten im Anlaufprozess zurechtkommt, aber dann im laufenden Betreib nicht "sinnlos" viel Strom verträt und so einen guten Wirkungsgrad hat?

Was für ein Bord wäre den zu empfehlen, AMD oder Intel?
Bei AMD soll es was geben was Geode heißt oder so, dies soll extrem stromsparend sein. Passen die auch in Normale Bords rein? Sind die westlich teurer? Haben die Nachteile? Oder gibt es andere Prozessoren die stromsparend sind? Mus das Bord dann auch die Stromsparfunktion unterstützen?
La-Z hat geschrieben:Sorry, aber bei der CPU auf die paar Watt zu gucken, die das Netzteil verbrät - das will mir nicht in den Kopf. Und was soll so ein Rechner mit 4 * Gigabit? Selbst einmal Gigabit lastet den PCI-Bus völlig aus.
=> Zu den Gigabit Netzwerkkarten, wenn der PCI bei einer schon nicht hinterher kommt dann wäre es ja nur sinnvoll zwei oder mehrere solcher Gigabit Karten einzubauen wenn der Rechner routen soll das Gigabit oder es zwingend notwenig ist getrennte Zugänge zu dem Server zu schaffen, zwecks Sichert usw. . Was für eine Gigabit Switch würdet ihr empfehlen? 5 Ports sollte er auf alle fälle haben, 8 wären besser. Gibt es auch da V-Lan fähige Switche? Mich würde auch die Funktion eines monitoring Ports interessieren, um so an diesen Port einen Rechner zu Servicezwecken zu stellen und den gesamten LAN Verkehr zu protokollieren. Was für Eigenschaften / Funktionen kann den so eine Switch noch alles haben, die interessant sein können?
PatkIllA hat geschrieben:nen kleiner GBit Switch ist aber billiger als etliche Karten. Zumindest wenn man nicht die allerbilligsten nimmt.
Außerdem ist die Netzwerkarchitektur dann einfacher. Bei Gigabit bremst der als Router zum Einsatz kommende PC dann auch wohl eher. Sowohl bei der CPU als auch beim PCI Bus, wo dann ja die Daten rüber müssen.

Da sollte ich doch nochmal das Schnäppchen mit 16Ports für 99€ erinnern
=> Was für eine Schnäppchen meinst du?

Konsumierer hat geschrieben:Ich würde zwei Gigabit Netzwerkkarten und SCSI Festplatten einbauen, damit das ganze was bringt.

Zum Netzteil: ATX 2.0 Netzteile sind meist effizienter als normalo ATX Netzteile, d.h. stromsparender. Google einfach mal ein wenig.
Es gibt auch ein Tool für den Athlon, mit dem du erreichst, dass er im Leerlauf weniger Strom zieht.
=> SCSI wird wohl wegen dem wesentlich höheren Preis schon ausfallen, oder?
=> Wie heißt das Tool? Gibt es das auch für Linux?

Wofür ist das System den gedacht:
- Es soll mehreren Rechnern als zentrale Sammelstelle für größere Daten dienen, so von 25 bis 300 MB.
- Auf diese Daten wird aber im Normalfall nur ca. 2 Stunden am Tag zugegriffen und dann meist nur von einem oder zwei PCs aus. Ziel ist die Daten so handhaben zu könne als lägen sie auf dem Rechner an dem man gerade arbeitet.
- Es soll minütlich eine Datei von ca. 100 kByte gespeichert werden.
- Ca. 10 Mal am Tag wird der Server als VPN Server dienen, um so eine gesicherte Verbindung zu erstellen.

Gäbe es jetzt hier ein Möglichkeit das System (Debian) auf eine kleine und langsamere (wegen Strom sparen) Platte zu installieren und die ganze Datenhaltung auf einem RAID (mit OnBord IDE Controller) zu verlagern und diese Platten nur bei Bedarf „aufzuwecken“? Würde das eine wesentliche Stromersparnis erbringen? Oder muss dann das Netzteil auch „intelligent“ genug sein das zu bemerken? Wäre jetzt das System wiederum in der Performanz ausgebremst? Wäre es also interessant 2 kleine DIE Platten als System RAID zu nutzen die im Dauerbetrieb laufen?
Konsumierer hat geschrieben:
H3LL S3RV4NT hat geschrieben:Jau, SCSI-Platten beheben natürlich das Problem vom limitierenden PCI-Bus...
SCSI-Platten entlasten in jedem Fall die CPU enorm und sind wesentlich performanter beim quasiparallelen Netzwerkzugriff.
H3LL S3RV4NT hat geschrieben:Zum Thema effizienter: für ATX 2.0 und 2.2 ist nen höherer Mindestwirkungsgrad vorgeschrieben, mehr aber auch net.
>kq
Höherer Wirkungsgrad = Stromsparend.
Soll ich dir das anhand eines Excel-Diagramms veranschaulichen?
=> Gerne. :-) Diagramme veranschaulichen einen „komplexen“ Sachverhalt und machen das Verständnis dafür wesentlich schneller. :-)
PatkIllA hat geschrieben:Und für den parallelen Zugriff gibt es bei aktuellen SATA-Platten NCQ, wenn auch evtl noch nicht ganz so gereift wie bei SCSI.
Einen halbwegs aktuellen Rechner kriegt man auch nicht mehr durch ein paar Zugriff auf einige wenige Platten ausgelastet. Seit DMA ist das alles nicht mehr so wild.
=> Was für SATA Platten würdest du empfehlen?
=> Gibt es verschieden schnelle SATA Standards?
sompe hat geschrieben: wenn er einen möglichst guten wirkungsgrad haben will, dann muss er sich so oder so informieren und da ist der Standard nebensächlich, solange der PC am Netzteil funktioniert.

an der netzteilgeschichte brauchen wir uns aber eh nicht aufzuhängen, denn wichtiger an der stelle ist das die restlichen komponenten stromsparend sind.
das das geht von der CPU über die grafikkarte hin zum MoBo und hört letztendlich auch bei den platten nicht auf.
ich für meinen teil würde da nen centrino mit passenden MoBo und wenn RAID, dann nen RAID 10 verbund von 2,5" platten nehmen.....das kann man dann auch noch locker mit nem kleinen 112W netzteil betreiben, denn bei nem schlecht ausgelasteten netzteil ist der wirkungsgrad ebenfalls schlechter....

wenn er allerdings unbedingt 3 gigabit LAN-karten haben will, dann bitteschön die PCIe variante....
=> Grafikkarte wird an sich gar keine benötigt, nur um das ding grundlegend mal einzurichten, ich könnt mich nicht entsinnen wann ich mal an dem jetzigern System direkt was gemacht hätte :-) klopf auf Holz.
=> CPU => Centrino, das sind doch die eigentlich für den mobilen Einsatz hergestellten CPU´s oder? Sind die bei gleicher Geschwindigkeit wesentlich langsamer als die normalen Athlons oder Pentiums?
=> RAID 10 heißt das erst gestriped und dann gespiegelt wird oder umgekehrt?
=> 2,5 Zoll Platten sind doch schon etwas teurer oder?

Mein Ziel ist ein Netzteil zu finden das einen
- hohen Wirkungsgrad hat
- nicht überdimensioniert ist
- es kann ruhig laut sein, das stört keinen.
Auch ist genug Platz vorhanden so das auch andere Komponenten mit passiven Kühlkörpern versehen werden können.


MfG
PC-Fan

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Ungelesener Beitrag von sompe » 10.02.2006, 11:15

genaue meßwerte habe ich nicht, da es für mich nur ein testnetzteil ist und es für mein einsatzgebiet zu viele nachteile hatte.
es hat leider kein ATX format und ist für meinen geschmack einfach zu laut gewesen.

hier aber mal ein paar daten vom typenschild:
3,3V = 6A
5,0V = 10A
beide zusammen = 70W

-12V = 0,2A (2,4W)
5VSB = 0,75A (3,6W)

mit dem sempron system meiner eltern lief das (für installationszwecke) tadellos und hatte sogar für testzwecke nen ollen 1400er donnervogel genug saft liefern können :)

PS: es ist das modell SFX-108 B rev. 1.0

sompe
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Ungelesener Beitrag von sompe » 10.02.2006, 11:31

Hartware-Fan hat geschrieben:
sompe hat geschrieben: wenn er einen möglichst guten wirkungsgrad haben will, dann muss er sich so oder so informieren und da ist der Standard nebensächlich, solange der PC am Netzteil funktioniert.

an der netzteilgeschichte brauchen wir uns aber eh nicht aufzuhängen, denn wichtiger an der stelle ist das die restlichen komponenten stromsparend sind.
das das geht von der CPU über die grafikkarte hin zum MoBo und hört letztendlich auch bei den platten nicht auf.
ich für meinen teil würde da nen centrino mit passenden MoBo und wenn RAID, dann nen RAID 10 verbund von 2,5" platten nehmen.....das kann man dann auch noch locker mit nem kleinen 112W netzteil betreiben, denn bei nem schlecht ausgelasteten netzteil ist der wirkungsgrad ebenfalls schlechter....

wenn er allerdings unbedingt 3 gigabit LAN-karten haben will, dann bitteschön die PCIe variante....
=> Grafikkarte wird an sich gar keine benötigt, nur um das ding grundlegend mal einzurichten, ich könnt mich nicht entsinnen wann ich mal an dem jetzigern System direkt was gemacht hätte :-) klopf auf Holz.
=> CPU => Centrino, das sind doch die eigentlich für den mobilen Einsatz hergestellten CPU´s oder? Sind die bei gleicher Geschwindigkeit wesentlich langsamer als die normalen Athlons oder Pentiums?
=> RAID 10 heißt das erst gestriped und dann gespiegelt wird oder umgekehrt?
=> 2,5 Zoll Platten sind doch schon etwas teurer oder?

Mein Ziel ist ein Netzteil zu finden das einen
- hohen Wirkungsgrad hat
- nicht überdimensioniert ist
- es kann ruhig laut sein, das stört keinen.
Auch ist genug Platz vorhanden so das auch andere Komponenten mit passiven Kühlkörpern versehen werden können.


MfG
PC-Fan
centrino ist die bezeichnung für intels Mobiltechnologie und davon ist der Pentium M der prozessor.
ja RAID 10 sind quasi beide standards zusammen....somit hast du zum einen eine höhere übertragungsrate und zum anderen eine höhere ausfallsicherheit und wenn dir die leistung wichtiger ist, dann kannst du sie immernoch im RAID 0 laufen lassen. ;o)
der vorteil einer 2,5" festplatte? es ist quasi laptop technologie und somit eh auf einen geringen stromverbrauch getrimmt. :)
meine externe platte wird z.B. ausschlieslich von einem USB port mit der nötigen energie versorgt.
ein nachteil ist allerdings sicherlich das die platten teurer und meist langsamer sind, sowie das man bei IDE platten einen zusätzlichen adapter benötigt um sie im PC einzubauen...das sie nicht ohne weiteres in keinen normalen PC-Laufwerksschacht passen müßte auch klar sein.

Hartware-Fan
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Ungelesener Beitrag von Hartware-Fan » 10.02.2006, 11:34

Hallo Endorphine,

vielen Dank für die Beschreibung, das klingt schon sehr gut. :-)
Endorphine hat geschrieben:Wenn's um Strom-sparen geht, kommt eigentlich nur ein Pentium-M basierter Rechner in Frage.

Ich habe beispielsweise folgendes Board: http://www.geizhals.net/eu/a162338.html zusammen mit einem Intel Celeron-M 360J (das Bild ist meine CPU) in Betrieb. Der Celeron-M ist dank 1 MB L2-Cache sehr leistungsfähig für die ~80 EUR Preis. Und mit FSB400 und niedrigerer Spannung als vergleichbare Pentium-M nimmt er auch noch weniger elektrische Leistung auf.

Zur elektrischen Leistungsaufnahme von dieser Plattform: http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin ... ost3672322

Bei den Netzteilen ist weniger herauszuholen, als man denkt, wenn man low-power Komponenten hat. Wenn man nicht auf Spezialnetzteile zurückgreift hat man praktisch immer eine gewaltige Über-Dimensionierung. Und Netzteile im Leerlauf/Teillast-Bereich sind nur wenig effizient.

Vier Netzwerkkarten sind ziemlicher Unsinn. Dafür gibt es Switches und VLANs. Und mit ordentlichen Betriebssystemen kann man dann jedem VLAN eine IP-Adresse auf einer Karte zuordnen. Das beschriebene Mainboard hat übrigens zwei PCI-Express Gigabit-Ethernet Controller onboard.
Was für ein Netzteil hast du den jetzt dafür in Betrieb?
Gibt es auch ein Bord was genauso ist wie das von dir aber noch ein paar PCI in Reserve hat? Man kan ja nie wissen was alles noch das Ding machen soll :-) .

Ich habe mir mal die Daten angeschaut:
i915GM/iCH-HR • VGA/USB 2.0/2x Gb LAN/SATA RAID • 1x PCIe x16, 1x PCIe x4, 2x PCI • unterstützt Pentium-M mit 533/400MHz FSB
- VGA OnBord spart schon mal den unnötigen AGP Steckplatz ein
- USB 2.0 ist sehr gut, da kann man schnell mal eine USB Paltte zur Datensicherung anstecken
- 2 x Gb LAN ist natürlich TOP!
Ist das jetzt schon so ein LAN CHIP der die CPU entlasted weil er eine Eigeninteligenz hat, so wie sie angelbich Intel gerne verbaut?
- SATA RAID - Was ganz genau kann das? RAID 1, 0, 10, 5, 3 oder?
Ist SATA RAID schneller als IDE RAID?
- Ist PCIe x16 dieser wie AGP aussehende Steckplatz?
Ist das ein abgespecketer PCI oder eine leistungfsfähigerer PCI Stecklatz?
Passen dort nur bestimmte Karten rein? Wird die Leitung diese Steckpaltzes nur mit bestimmten Karten erreicht?
Hat jemand einen Link oder eine gute Erklärung zu den Unterschieden zu PCIe x16, PCIe x4 und PCI und was es da auch immer gibt?

MfG

sompe
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Ungelesener Beitrag von sompe » 10.02.2006, 11:41

Hartware-Fan hat geschrieben: Ich habe mir mal die Daten angeschaut:
i915GM/iCH-HR • VGA/USB 2.0/2x Gb LAN/SATA RAID • 1x PCIe x16, 1x PCIe x4, 2x PCI • unterstützt Pentium-M mit 533/400MHz FSB
- VGA OnBord spart schon mal den unnötigen AGP Steckplatz ein
- USB 2.0 ist sehr gut, da kann man schnell mal eine USB Paltte zur Datensicherung anstecken
- 2 x Gb LAN ist natürlich TOP!
Ist das jetzt schon so ein LAN CHIP der die CPU entlasted weil er eine Eigeninteligenz hat, so wie sie angelbich Intel gerne verbaut?
- SATA RAID - Was ganz genau kann das? RAID 1, 0, 10, 5, 3 oder?
Ist SATA RAID schneller als IDE RAID?
- Ist PCIe x16 dieser wie AGP aussehende Steckplatz?
Ist das ein abgespecketer PCI oder eine leistungfsfähigerer PCI Stecklatz?
Passen dort nur bestimmte Karten rein? Wird die Leitung diese Steckpaltzes nur mit bestimmten Karten erreicht?
Hat jemand einen Link oder eine gute Erklärung zu den Unterschieden zu PCIe x16, PCIe x4 und PCI und was es da auch immer gibt?

MfG
zur info.....PCIe hat nicht allso viel mit den normalen PCI steckplätzen zu tuen und sins schon alleine von den steckplätzen her zueinander inkompatibel (PCI <=> PCIe)
der PCI bus hat den nachteil das alle geräte, die darauf zugreifen, sich die bandbreite und die laufzeiten teilen müssen, bei PCIe hingegen hat soweit ich weiss jeder port seine eigenen datenleitungen. dies veranschaulicht vielleicht auch am besten warum mehrere GBit karten am PCI bus sinnlos sind, wenn er schon für eine nicht genug bandbreite hat. den PCIe x16 steckplatz nutzen übrigens derzeit in erster linie Grafikkarten. ;-)

H3LL S3RV4NT
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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 10.02.2006, 16:00

Du brauchst also ne performante und verfügbare Lösung, da ist es imho absoluter Schwachsinn, auf den Strombedarf zu achten.
2,5" Platten fallen da schon mal raus, sparen zwar Strom, sind aber wesentlich langsamer als 3,5". SCSI ist unnötig teuer, sofern echtes RAID eingesetzt wird. Ich würde da nen fähiges RAID5 auf 64/66 PCI vorschlagen. Als Platten wenn Geschwindigkeit wichtiger als Platz Raptoren, ansonsten einfach grosse 7200er mit 8+mb Cache.
@Konsumierer: aja, performanter, wenn der PCI-Bus bereits bei gut 120mb/s dicht macht. Zum Wirkungsgrad hat dir das ja sompe schon erklärt.
>kq

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fassy
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Ungelesener Beitrag von fassy » 10.02.2006, 16:35

Wenn ihr einfach nur nen Fileserver braucht... warum nehmt ihr nicht einfach ein Home-NAS? Sowas wie eine Buffalo TeraStation oder eine Allnet?
Pick up the hammer... pick it up.

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