Was für ein Laserdrucker?

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tbabik
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Was für ein Laserdrucker?

Ungelesener Beitrag von tbabik » 15.09.2005, 13:43

Hi
Haben vielleicht vor uns einen Laserdrucker anzuschaffen, es ist noch nicht sichern, bloss haben wir das mal in Erwägung gezogen.
Haben z.Z. einen HP OfficeJet G85, brauchen aber ca. alle 2-3 Monate neue Patronen (Schwarz und Farbe) so ne Patrone kostet als original immer ca. 50-70€ was auf dauer einfach nicht machbar ist, hatten es zwar schon mit nachfüllsets versucht, allerdings hat das nicht so hingehauen wie wir uns das dachte, verschmierte irgendwie alles.
Jetzt ist so, entweder wir besorgen uns einen AllinOne Farblaserdrucker, mit Kopierer und Scanner, Fax braucht er keins.
Oder wir holen uns nur einen SW Laserdrucker und stellen den HP irgendwo anderst hin wo wir dann mit dem Scannen/Kopieren und Farbdrucke machen, wobei das Ding ist ziemlich groß weiß nicht ob wir das machen wollen.
Was kann man den so vorschlagen für beide Lösungen einmal als AllinOne Gerät und einmal nur SW Drucker.
Preis ist fast nebensache, der G85 hat damals ca. 1200€ gekostet
Aber umso billiger umso besser, ein Produkt für das es aber auch noch lange Toner aufm Markt gibt, nicht das, dass Gerät super billig ist aber schon keine Toner mehr produziert werden.

Thx

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Solar
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Ungelesener Beitrag von Solar » 15.09.2005, 13:50

http://www.hartware.de/forum/viewtopic.php?t=12300

Da ist schon ausführlich drüber gesprochen worden.
Ich hab mir dann im Endeffekt den Kyocera Mita FS1020D geholt und bin hochzufrieden!

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Win a 2
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Ungelesener Beitrag von Win a 2 » 15.09.2005, 17:51

In der aktuellen ct ist nen Test von 100-150€ Laserdruckern.

Dort heißt es, dass sich ein Laser nur lohnt, wenn man täglich mehrere Seiten Text druckt.
Wenn man wenig Text und ab und an doch mal etwas farbiges druckt, dann lohnt sich eher ein Tintenpisser ala IP4000, nicht zu letzt wegen der Verbrauchskosten.

Weiterhin hieß es auch mal in der ct, dass All-in-One Geräte weder hervorragend kopieren, drucken, scannen noch faxen können. Da sind Einzelgeräte immer die bessere Wahl.

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picasso
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Ungelesener Beitrag von picasso » 15.09.2005, 18:01

Win a 2 hat geschrieben:Dort heißt es, dass sich ein Laser nur lohnt, wenn man täglich mehrere Seiten Text druckt.
Ich habe das Fazit irgendwie anders im Kopf *raussuch*
c't 19/05, S. 138f hat geschrieben:Für den typischen Hausgebrauch empfiehlt sich [..] doch die Anschaffung eines wesentlich vielseitigeren Tintendruckers. Eine Ausnahme davon bilden die absoluten Druck-Muffel, die im Grunde nichts ausser alle paar Monate ein Schreiben an eine Behörde oder eine Auftragsbestätigung des Online-Versandhauses drucken wollen. [...] Für solche Kaum-Anwender ist ein kleiner, sehr billiger Laserdrucker bestimmt die richtige Wahl [...]
.
:wq!

tbabik
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Ungelesener Beitrag von tbabik » 15.09.2005, 18:38

Wir sind 5 leute, Mutter druckt viel Text und auch Fotos, wobei in letzter Zeit geht sie eher dazu über diese Online zu bestellen.
Ich druck auch oft was fürs Studium aus, allerdings nur SW.
Ist halt so wenn man bedenkt alle 3 Monate 2 neue Patronen, je 60€ ist man am Ende vom Jahr bei guten 240€ und da sind die Farbpatronen noch nicht drin.
Wird man halt doch stuzig, aber wir überlegen uns das noch. Wenn meine Mutter ihre Bilder jetzt weiterhin bestellt dann gehts vielleicht auch noch mit dem Tintenstrahldrucker.

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Ungelesener Beitrag von Win a 2 » 15.09.2005, 19:47

Beim Pixma4000 gibt es die Tinte eben auch von Fremdherstellern - die ist sehr günstig.

Mußt dir eben überlegen, was dir wichtiger ist: Druckkosten, Geschwindigkeit, Textbild, Farbdruck,.. :)

HP gehört eben zu den Firmen, wo man die höchsten Kosten für Tinte hat.

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Ungelesener Beitrag von tbabik » 15.09.2005, 20:15

Tja damals durfte ich beim Kauf des Druckers nicht mitreden, von daher wussten/wissen wir sowas nicht.
Vielleicht versuchen wir es ja nochmal mit nem anderem Refillset

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Ungelesener Beitrag von Solar » 16.09.2005, 00:40

Die Logik, dass ein Laserdrucker für "Wenig-Drucker" nicht lohnt, erschließt sich mir nicht ganz.
Die Druckkosten sind und bleiben doch langfristig wesentlich geringer als bei nem Tintenstrahl Drucker...
Plus sie sind schneller und meist sind ist die Druck-Quali besser...

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Ungelesener Beitrag von Diablo » 18.09.2005, 18:56

ein laser lohnt natürlich auch für wenigdrucker

so ein kleiner kostet ja heute nicht mehr die welt
von den drukkosten sollte er zwar ungefähr an einen tintenpisser rankommen
aber dafür ist der druck wesentlich besser (abgesehen von bildern), schneller und die farbe ist wasserfest
Versuch macht kluch

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Ungelesener Beitrag von PsychoD » 19.09.2005, 15:48

Von Refillsets würd ich die Finger lassen. Genau so wie von den superbillig-Patronen bei EBay und co.. Damit bekommt man nur Schwierigkeiten.

Aber für den gegebenen Einsatzzweck würde ich eher zu einem Tintenpisser, nämlich zum Canon PIXMA iP4000 raten. Warum? Darum:

1. Das Gerücht dass Laserdrucker billiger Drucken stammt aus uralten Zeiten und ist überholt. Die Druckkosten bei der PIXMA Serie sind sehr gering. SW-Seitenpreise liegen mit Originaltinte bei 1ct pro Seite. Das hat im letzten c't-Test keiner der getesteten Laser geschafft, auch nicht mit großer Kartusche.
2. Es wurde angegeben, dass wohl auch mal Fotos gedruckt werden sollen. Der iP4000 ist ein guter Allrounder, der einigermaßen zügig Text drucken kann, aber eben auch ganz ordentliche Fotoqualität bietet. Soll da oft hochauflösend gedruckt werden und das besser als es der iP4000 kann, evtl. zum 5000 greifen.
3. Eintrocknen ist (mit Originaltinten jedenfalls) kein Problem mehr. Bei den geringen Druckabständen sollte das aber wohl auch kein Problem sein.
4. den iP4000 gibts als R Version mit WLAN/Ethernet Schnittstelle. Bei Lasern in dem Preissegment kann man das vergeblich suchen. Da mehrere Leute den Drucker nutzen wollen wohl ein interessantes Kriterium.
5. Nette Features wie 2 Papierfächer oder Direktdruck auf CDs/DVDs lernt man oft erst zu schätzen wenn man sie hat.
6. Deiner Mutter wird es gefallen: der Pixma hat durch sein Design einen sehr hohen Woman Acceptance Factor. :)

Nachteile:
- Man muss öfter die Patronen wechseln als bei einem Laser die Kartusche.
- Der Duplexdruck (also doppelseitiger Druck) des iP4000 ist nicht vergleichbar mit dem eines guten Laserjets bspw.. Weder von der Qualität her, noch von der Geschwindigkeit.
- Obwohl der Pixma für einen Tintenstrahler recht flott ist, liegt man bei häufigem Druck von mehreren 100 Seiten Text bei einem Laser besser.
Wer andre in der Kurv verbrät, hat meist ein Zweitakt Heizgerät.

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Ungelesener Beitrag von picasso » 19.09.2005, 16:01

Von Canon gibts auch so All-In-One Dinger mit Scanner/Kopierer (teilw. sogar Fax) drin. Wenn ich das richtig im Kopf habe sind die teureren da von der Druckqualität und den Seitenpreisen her ähnlich wie der iP4000.. erinnere ich mich da korrekt? ;-)

Meine Mom hat übrigens einen Canon MP110.. hat auch Scanner/Kopierer, ist spottbillig und die Patronen sind auch bezahlbar. Aber keine coolen Features wie getrennte Farbtanks, CD-Druck, Duplex, und so weiter.
:wq!

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Ungelesener Beitrag von Solar » 19.09.2005, 16:39

Das Gerücht dass Laserdrucker billiger Drucken stammt aus uralten Zeiten und ist überholt. Die Druckkosten bei der PIXMA Serie sind sehr gering.
Das ist kein Gerücht, sondern eine Tatsache - und die ist nicht veraltet.
Die Pixma Serie bildet hier nur die Ausnahme. Das heißt aber nicht, dass nicht die Masse der Laserdrucker billiger druckt als die Masse der Tintenstrahler.
Das is nämlich immer noch so.
Und da gibts gewaltige Kostenersparnisse.

BTW:
Der FS1020D z.B. druckt für 0,9Ct pro Seite :D aber er is auch teurer im Anschaffungspreis als ein IP4000, das muss ich zugeben!
Die Pixmas sind definitiv die richtige Wahl im unteren Preissegment, da gibts keine Alternative, find ich.
Ist eben die Frage wieviel man sich nen Drucker kosten lassen will.

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Ungelesener Beitrag von tbabik » 19.09.2005, 18:15

Na soviel Seiten haben meine Studienskripte auch nicht
Gut schau ich mir den iP4000 mal an

Thx

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Endorphine
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Ungelesener Beitrag von Endorphine » 19.09.2005, 18:42

Tinte verwischt/verschmiert, Lasertoner nicht. Tinte braucht eigentlich Spezialpapier, um nicht zu verlaufen und die Nennauflösung zu erreichen, sowie Brief-taugliche Textqualität zu bringen. Tine ist schlecht für Duplexdruck.

Tinte hält nicht lange, kann austrocknen und die Druckgeschwindigkeit ist ab ein paar Seiten auch nicht so toll. Und man muss mit Tinte dauernd neue Patronen kaufen, wo man als Privatmann mit einer Tonerkartusche locker mal 3000 Seiten oder mehr hinkommt. Bei Tinte gibt's auch oft irgendwelche Tricks der Hersteller, um einen noch öfter zum Kauf neuer Tinte zu veranlassen. Irgendwelche Zähler, Chips oder sonstwas. All' das ist bei Laser-/LED-Druckern nicht vorhanden.

Der wirkliche Vorteil von Tintendruckern ist nur, dass sie billig in Farbe drucken können, aber dafür auch wieder mehrere Patronen vonnöten sind, die dann einzeln getauscht werden müssen usw. Bei S/W-Lasern hat man logischerweise nur einen Toner.

Mich bekommen keine zehn Pferde zu einem Tintenpinkler, wenn ich auch einen guten Laser von Kyocera Mita mit Permanenttrommel, Ethernet-Anschluss und PCL- und PS-Emulation haben kann. Die Fälle, wo ich wirklich mal zwingend Farbdrucke brauche kann ich im Jahr an einer Hand abzählen.

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Ungelesener Beitrag von Endorphine » 19.09.2005, 18:43

Solar,

du wolltest doch deine Erfahrungen zum 1020D posten. Könntest du das hier nachholen? :-)

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Ungelesener Beitrag von Tackleberry » 19.09.2005, 19:15

Endorphine hat geschrieben: Mich bekommen keine zehn Pferde zu einem Tintenpinkler, wenn ich auch einen guten Laser von Kyocera Mita mit Permanenttrommel, Ethernet-Anschluss und PCL- und PS-Emulation haben kann. Die Fälle, wo ich wirklich mal zwingend Farbdrucke brauche kann ich im Jahr an einer Hand abzählen.
Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde hier auch ein High-End Gerät stehen...

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Ungelesener Beitrag von Endorphine » 20.09.2005, 00:13

Kyocera hat nicht nur high-end. Du kannst einen Großteil der beschriebenen Vorteile auch in den kleinen Modellen bekommen. Beispielsweise für 180 EUR: http://www.kyoceramita.de/html/view/pro ... dFeature=1

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Ungelesener Beitrag von Chu » 20.09.2005, 07:15

also wir haben hier mit keyocera druckern viele probleme, ist allerdings nur eine subjektive meinung hab mich damit nicht weiter beschäftigt.

ansonst würde ich auch mal auf http://www.druckerchannel.de/ schaun da gitbs recht vernünftige vergleiche.

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Ungelesener Beitrag von PsychoD » 20.09.2005, 10:27

Ich kann zu den Kyoceras nichts sagen, aber von der Zuverlässigkeit her kann ich HP empfehlen. Die kommen bei uns in der Uni und bei der Arbeit nur zum Einsatz, und ich kann mich an keinen Ausfall erinnern. Ausser als mal jemand nicht-kopierfähige Folien reingepackt hat. *ggg* DAS war ein Spass.
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Ungelesener Beitrag von Endorphine » 20.09.2005, 10:51

Chu hat geschrieben:also wir haben hier mit keyocera druckern viele probleme, ist allerdings nur eine subjektive meinung hab mich damit nicht weiter beschäftigt.

ansonst würde ich auch mal auf http://www.druckerchannel.de/ schaun da gitbs recht vernünftige vergleiche.
Druckerchannel bewertet die Kyoceras regelmäßig auf die vordersten Ränge.

Beispiel S/W-Laser:
Oberklasse: Kyocera Platz 2
Mittelklasse: Kyocera Platz 1 und Platz 2
Einsteigerklasse: Kyocera Platz 1

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Ungelesener Beitrag von Solar » 25.09.2005, 10:30

Solar,

du wolltest doch deine Erfahrungen zum 1020D posten. Könntest du das hier nachholen? :-)
Jo, sorry, hab ich ganz vergessen!
Werd mich nachher gleich mal ransetzen!

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