Rekordumsatz von ATI

Neuer Firmenrekord beim Umsatz und $34 Mio. Gewinn im letzten Quartal

ATI Technologies hat heute das Ergebnis des Ende Februar zu Ende gegangenen zweiten Quartals seines fiskalischen Jahres 2006 bekannt gegeben. Die Kanadier erzielten mit 672 Millionen US-Dollar Quartalsumsatz einen neuen Firmenrekord. Unterm Strich blieb ein Gewinn von $34,1 Mio. übrig. Grund für das gute Ergebnis sind hohe Wachstumsraten bei integrierten Chipsätzen und bei den Consumer Electronics. So wurden z.B. fast 25 Millionen Imageon Grafikchips für mobile Geräte wie Handys ausgeliefert.

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Der Quartalsumsatz von ATI in den Monaten Dezember 2005 bis Februar 2006 lag mit 672 Millionen US-Dollar 11% über dem Ergebnis des gleichen Quartals im Vorjahr und sogar 14% über dem des Quartals zuvor (Sept. bis Nov. 2005). Beim Gewinn musste das Unternehmen allerdings Abstriche machen. Aufgrund von niedrigeren Handelsspannen und höheren Ausgaben ging der Gewinn im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres um 68% zurück und liegt nun noch bei $34,1 Mio. Das sind aber immerhin noch deutlich mehr als in den drei Quartalen zuvor, als entweder Verluste eingefahren wurden oder nur ein geringer Gewinn übrig blieb.

Der Umsatz im PC-Segment ging im Jahresvergleich um 2% auf $539,9 Mio. zurück. Grund waren niedrigere Stückzahlen bei Grafikchips für Desktop-Grafikkarten. Im Vergleich zum ersten Quartal stiegen diese aber wieder an (um 10%) aufgrund von neuen Produkten der X1000 Serie, mit denen sich ATI im Vergleich mit der Konkurrenz von nVidia gut aufgestellt sieht.
Der Rückgang bei den diskreten Grafikchips wurde teilweise aufgefangen vom starken Wachstum bei den integrierten Chipsätzen für Notebooks und Desktop-PCs. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres wurden die Verkäufe hier um satte 450% gesteigert. Besonders erfolgreich war ATI mit dem Radeon Xpress 200 Chipsatz, der von einigen PC-Herstellern eingesetzt wird.

Für das dritte Quartal des fiskalischen Jahres 2006 (März bis Mai) erwartet ATI einen Umsatz zwischen 640 und 680 Millionen US-Dollar. Auch die Handelsspannen sollen wieder ansteigen.

Auch Konkurrent nVidia konnte zuletzt einen Rekordumsatz verbuchen, allerdings macht das kalifornische Unternehmen derzeit deutlich mehr Gewinn als ATI (Hartware.net berichtete).

Quelle: ATI

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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