Netbooks falsch vermarktet

Teilweise Retourraten von 30 %

Intels Marketingleiter Sean Maloney bekommt Sorgenfalten, wenn er sich daran erinnert, wie Netbooks letztes Jahr vermarktet wurden: „Firmen schalteten Anzeigen, die etliche Notebooks präsentierten und ein Netbook mit jenen gleichsetzten. Das führte natürlich zu sehr hohen Retourraten: bis zu 30 %. Das ist ein Desaster.“ Laut Maloney gaben zu viele Händler Netbooks als vollwertige Notebooks aus. Draufhin forderte Maloney transparenteren Umgang mit den ultramobilen Rechnern.

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„Wir wendeten uns also an diese Ketten und erklärten ihnen, wenn sie die Netbooks anders vermarkten und klar verdeutlichen, was sie können und was nicht, dann entwickelt sich der Markt auch besser.“, führt Maloney aus.
In einer Präsentation zeigte Maloney den Intel-Investoren nochmals die Unterschiede zwischen Netbooks und Notebooks auf: Er verwendete dafür Vergleiche zwischen der Performance von HD-Inhalten auf einem Netbook mit Intel Atom und einem Notebook mit Core 2 CPU.
Maloney hält es weiterhin für eine wichtige Aufgabe, den Kunden den Unterschied zwischen ultraleichten Notebooks und Netbooks klar zu machen. „Consumer Ultra-Low-Voltage“- bzw CULV-Notebooks erscheinen im Juni verstärkt und bilden quasi die Brücke zwischen Netbooks und Notebooks.
Intel möchte also die Fehler des letzten Jahres in Zukunft vermeiden und Netbook-Käufern ein klares Bild von den Verwendungsmöglichkeiten der Produkte vor Augen führen.

Quelle: Cnet

André Westphal

Redakteur

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