(Auszug aus der Pressemitteilung)
Shokz, Pionier im Bereich Open-Ear-Kopfhörer, stellt heute eine neue globale Verbraucherstudie vor, die gemeinsam mit NielsenIQ (NYSE: NIQ), dem offiziellen Global Insight Partner der IFA 2026, durchgeführt wurde. Die Untersuchung gibt Einblicke in die Entwicklung von Hörgewohnheiten, Kaufkriterien und Erwartungen an persönliche Audioprodukte.
Die Studie kombiniert Marktdaten und Desk Research von NielsenIQ mit einer dreimonatigen quantitativen und qualitativen Untersuchung unter mehr als 5.000 Verbraucher:innen weltweit. Die Ergebnisse zeigen, warum Open-Ear-Kopfhörer zunehmend an Bedeutung gewinnen und welche Entwicklung dies für den gesamten Kopfhörermarkt erwarten lässt.
Die Untersuchung macht einen grundlegenden Wandel in der Bewertung von Kopfhörern deutlich. Klangqualität und Preis bleiben zwar wichtige Kaufkriterien. Doch je länger und häufiger Kopfhörer im Alltag getragen werden, desto stärker gewinnen Tragekomfort, die Wahrnehmung der Umgebung und vielseitige Einsatzmöglichkeiten an Bedeutung.
Open-Ear entwickelt sich zu einem der am schnellsten wachsenden Segmente im Audiomarkt
Laut den von NielsenIQ präsentierten Marktdaten wächst das Segment der Open-Ear-Kopfhörer derzeit sowohl beim Absatz als auch beim Umsatz schneller als das Segment der True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer.
Die Dynamik zeigt sich in nahezu allen wichtigen Regionen. Im ersten Halbjahr 2026 verzeichneten einzelne Märkte – darunter Lateinamerika und Osteuropa – Wachstumsraten von mehr als 150 Prozent.
Das starke Wachstum schlägt sich zunehmend auch in der Marktgröße nieder. Nach NielsenIQ-Marktdaten entfallen außerhalb Nordamerikas und Russlands inzwischen rund 17 Prozent der weltweit verkauften Kopfhörer auf Open-Ear-Modelle. Damit erreicht die Kategorie einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg von einem aufstrebenden Segment hin zum Massenmarkt.
Auch die Entwicklung von Umsatz und Absatz liefert ein relevantes Signal: In den vergangenen Quartalen ist der Umsatz kontinuierlich stärker gewachsen als die Stückzahlen. Das deutet darauf hin, dass das Wachstum nicht allein auf höhere Verkaufsvolumina zurückzuführen ist, sondern auch darauf, dass Verbraucher:innen Open-Ear-Produkten einen höheren Wert beimessen.
All diese Entwicklungen zeigen: Open-Ear ist längst mehr als ein aufkommender Formfaktor und entwickelt sich zu einem zunehmend wichtigen Bestandteil des gesamten Personal-Audio-Marktes.
Verbraucher:innen definieren neu, was einen guten Kopfhörer ausmacht
Eine der zentralen Erkenntnisse der Studie: Menschen, die Open-Ear-Kopfhörer früh für sich entdeckt haben, sind häufig besonders intensive Kopfhörernutzer:innen. Viele von ihnen sind junge Berufstätige, die am Anfang ihrer Karriere stehen und über eine vergleichsweise hohe Kaufkraft verfügen. 51 Prozent der Open-Ear-Nutzer:innen sind jünger als 35 Jahre.
Auch ihre Nutzungsdauer ist bemerkenswert: 64 Prozent verwenden Kopfhörer mehr als zwei Stunden täglich. Bei einer derart intensiven Nutzung verändert sich die Gewichtung der Kaufkriterien.
Klangqualität und Preis bleiben über die gesamte Kategorie hinweg entscheidend. Gleichzeitig wird Komfort immer wichtiger, da sich Kopfhörer vom gelegentlich genutzten Gerät zum ständigen Begleiter durch den Alltag entwickeln. Bei Nutzer:innen von Open-Ear-Kopfhörern ist dieser Trend besonders ausgeprägt.
Die Studie zeigt zudem, dass Verbraucher:innen, die von klassischen In-Ear- oder Semi-In-Ear-Modellen wechseln, dies nur selten primär aufgrund der Klangqualität tun. Stattdessen spielen Ermüdungserscheinungen am Ohr, unangenehmer Tragekomfort bei längerer Nutzung und der Wunsch nach einem natürlicheren Hörerlebnis über viele Stunden eine wichtige Rolle.
Leichtes Tragegefühl, die Wahrnehmung der Umgebung und eine intuitive Bedienung gehören zu den stärksten Faktoren für den Wechsel. Für die Branche bedeutet dies: Der Wettbewerb wird zunehmend nicht mehr allein über einzelne Produkteigenschaften ausgetragen.
Die nächste Innovationsphase könnte daher stärker vom Gesamterlebnis geprägt sein: Wie komfortabel lässt sich ein Produkt über viele Stunden tragen? Wie natürlich fügt es sich in den Alltag ein? Und wie gut unterstützt es unterschiedliche Nutzungssituationen über einen längeren Zeitraum?
Vom Sportprodukt zum Audiobegleiter für den ganzen Tag
Open-Ear-Kopfhörer werden traditionell stark mit Laufen und Sport in Verbindung gebracht. Sport und Fitness sind für 36 Prozent der Open-Ear-Nutzer:innen das wichtigste Interessensgebiet.
Die Studie zeigt jedoch, dass sich dieses Bild schnell verändert. Während In-Ear-Kopfhörer weiterhin besonders stark mit immersivem Entertainment verbunden sind und Over-Ear-Modelle vor allem beim konzentrierten Arbeiten zum Einsatz kommen, werden Open-Ear-Kopfhörer zunehmend in ganz unterschiedlichen Situationen genutzt – beim Sport, bei der Arbeit, auf dem Weg zur Arbeit und in der Freizeit.
Auch zu Hause und in öffentlichen Räumen greifen Verbraucher:innen immer häufiger zu Open-Ear-Modellen. Die breitere Nutzung zeigt, dass sich die Funktion der Produktkategorie grundlegend verändert.
Open-Ear-Kopfhörer lösen nicht mehr nur ein einzelnes Problem. Sie entwickeln sich zunehmend zu Alltagsbegleitern, die verschiedene Lebensbereiche miteinander verbinden.
Damit verändert sich auch die Definition von Innovation. Die nächste Generation von Open-Ear-Produkten dürfte weniger über eine einzelne herausragende Produkteigenschaft bewertet werden, sondern vielmehr darüber, wie gut sie ganztägigen Tragekomfort, die Wahrnehmung der Umgebung, überzeugende Klangqualität, intuitive Bedienung und zuverlässige Leistung in unterschiedlichen Alltagssituationen miteinander verbinden.
Bei Audio-KI könnte der konkrete Nutzen wichtiger sein als die technische Leistungsfähigkeit
Die Studie untersucht auch, wie Verbraucher:innen KI-basierte Audiofunktionen derzeit nutzen und welche Erwartungen sie an deren Weiterentwicklung haben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzung noch am Anfang steht: 48 Prozent der Befragten haben bislang noch keine KI-Funktionen auf ihren Kopfhörern genutzt. Unter denjenigen, die bereits entsprechende Funktionen einsetzen, ist die KI-gestützte Geräuschunterdrückung die am häufigsten genutzte Anwendung.
Gleichzeitig haben Verbraucher:innen eine klare Vorstellung davon, in welchen Bereichen KI künftig einen echten Mehrwert bieten könnte. Im Mittelpunkt stehen weniger neuartige Funktionen um ihrer selbst willen, sondern praktische Anwendungen wie Echtzeitübersetzung und intelligente Sprachassistenten – also Funktionen, die den Alltag erleichtern und konkrete Probleme lösen können.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die nächste Entwicklungsstufe von KI im Audiobereich weniger von der Anzahl verfügbarer Funktionen abhängen könnte als von deren tatsächlichem Nutzen im Alltag. Entscheidend dürfte künftig daher nicht allein sein, wie leistungsfähig KI ist, sondern wie hilfreich sie tatsächlich ist.
Zukunft: Open-Ear bewegt sich in Richtung Massenmarkt
Mit Blick auf die weitere Entwicklung zeigen die NielsenIQ-Daten, dass Open-Ear-Kopfhörer in eine neue Phase eintreten. Nach mehreren Jahren als schnell wachsendes, noch vergleichsweise junges Segment bewegt sich die Kategorie zunehmend in Richtung breiter Akzeptanz im Massenmarkt.
Für Shokz geht die Bedeutung dieser Entwicklung über das Wachstum einer einzelnen Produktkategorie hinaus. Sie deutet darauf hin, dass sich die Definition eines guten Kopfhörers grundlegend verändert.
Die Zukunft von Personal Audio könnte nicht nur von besserem Klang und immer fortschrittlicherer Technologie geprägt sein. Entscheidend wird vielmehr sein, wie selbstverständlich sich ein Produkt in den Alltag integrieren lässt: Wie lange kann es komfortabel getragen werden? Wie gut bleibt die Verbindung zur Umgebung erhalten? In wie vielen Alltagssituationen lässt es sich einsetzen? Und lösen Technologien wie KI tatsächlich Probleme, die für Verbraucher:innen relevant sind?
Shokz kündigte zudem an, künftig weitere Produkte mit integrierten KI-Funktionen auf den Markt zu bringen. Im Mittelpunkt soll dabei der konkrete Nutzen dieser Technologien für das tägliche Hörerlebnis stehen.
Genau darin sieht Shokz die nächste Entwicklungschance für Open-Ear-Audio: den Schritt von einer spezialisierten Produktkategorie hin zu einem universell einsetzbaren Hörerlebnis für den Alltag.
Methodik
Die Ergebnisse basieren auf einer Kombination aus NielsenIQ-Retail-Marktdaten, Desk Research sowie einer globalen Verbraucherstudie, die von Shokz in Auftrag gegeben und gemeinsam mit NielsenIQ durchgeführt wurde.
Die Untersuchung wurde 2026 über einen Zeitraum von drei Monaten durchgeführt und umfasste sowohl quantitative als auch qualitative Methoden. Befragt wurden mehr als 5.000 Verbraucher:innen in verschiedenen Märkten weltweit. Die Erkenntnisse zu Kategorie und Marktentwicklung basieren auf Analysen von NielsenIQ zu globalen Trends im Bereich Personal Audio.




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