(Auszug aus der Pressemitteilung)
HCLTech, ein weltweit führendes Technologieunternehmen, bringt ein neues KI-gestütztes Verifikations- und Validierungsangebot (V&V) auf den Markt. Der Ansatz basiert auf dem Simulations-Stack, den agentischen Funktionen und der Open-Model-Strategie von NVIDIA. Er richtet sich an Automobilhersteller sowie Tier-1-Zulieferer und kombiniert agentische KI, physikalische KI-gestützte Simulation und intelligente Orchestrierung. Ziel ist es, Teile der Validierungsabläufe für Fahrzeugsoftware zu automatisieren und Releases zu beschleunigen.
Moderne Fahrzeuge sind zunehmend softwaredefiniert. Daher stellen technologische Komplexität, Over-the-Air-Updates und sich verändernde regulatorische Rahmenbedingungen immer höhere Anforderungen an die Verifikations- und Validierungsprozesse. Automobilunternehmen stehen vor den Herausforderungen fragmentierter Toolchains, manueller Arbeitsabläufe und arbeitsintensiver Compliance-Prozesse. Das verursacht einen Engpass zwischen Softwareentwicklung und Release.
Automatisierung und lückenlose Dokumentation
Als Teil des Portfolios Industry AI solutions von HCLTech nutzt das V&V-Angebot für die Automobilbranche ein simulationsbasiertes Betriebsmodell. Es verbindet Anforderungen, Testerstellung, Ausführung, Analyse und Compliance-Nachweise über den gesamten Validierungslebenszyklus hinweg. Die Lösung ermöglicht es Kunden, Validierungsabläufe zu automatisieren, die Abdeckung verschiedener Szenarien zu erweitern und Testfehler schneller zu identifizieren sowie zu untersuchen. Zudem unterstützt sie Unternehmen dabei, eine durchgängige digitale Dokumentation aufrechtzuerhalten, die Anforderungen, Testergebnisse und Compliance-Berichterstattung verknüpft.
HCLTech Verification and Validation for Auto kombiniert die technische Expertise von HCLTech im Automobilbereich, agentische KI-Funktionen und das Validation Factory-Modell mit dem Stack von NVIDIA – einschließlich NVIDIA Omniverse, NVIDIA Cosmos, NVIDIA Alpamayo, NVIDIA Omniverse NuRec und NVIDIA Isaac Sim. Dadurch lässt sich eine Vielzahl von Szenarien in virtuellen Umgebungen generieren und validieren, darunter auch seltene und sicherheitskritische Bedingungen. Dies reduziert die Abhängigkeit von physischen Tests, erweitert die Testabdeckung und verbessert die Transparenz bezüglich der Bereitschaft für Releases. Unter Nutzung des NVIDIA Agent Toolkit orchestriert diese Lösung mehrere KI-Agenten mit schlussfolgernder Logik (Reasoning), die durch Open Models von NVIDIA Nemotron über den gesamten V&V-Lebenszyklus hinweg betrieben wird.
Kontinuierliches Testen statt manueller Prüfzyklen
„Fahrzeugsoftware entwickelt sich schneller weiter, als herkömmliche Validierungsprozesse bewältigen können. Häufige Software-Updates, immer komplexere Fahrzeugsysteme und die Notwendigkeit, die Einhaltung von Vorschriften über sich ändernde Konfigurationen hinweg nachzuweisen, können die Validierung langsam, fragmentiert und schwer skalierbar machen. Mit der Unterstützung von NVIDIA hilft HCLTech V&V for Auto Unternehmen dabei, von punktuellen, arbeitsintensiven Tests zu einer kontinuierlichen, intelligenten Validierung überzugehen. Durch den Einsatz von Simulation und KI können Hersteller Software-Releases schneller und fundierter bewerten und so mit größerer Sicherheit entscheiden, wann ihre Software bereit für den Einsatz ist“, erklärt Pankaj Tagra, Chief Growth Officer und Global Head, Mobility bei HCLTech.
„Die Validierung gibt heute das Tempo für softwaredefinierte Fahrzeuge vor. Mit NVIDIA Omniverse, Cosmos und Nemotron als Kernelemente nutzt diese Lösung erstklassige Simulations- und KI-Funktionen, um Automobilhersteller dabei zu unterstützen, mehr Tests in die Simulation zu verlagern, seltene sowie sicherheitskritische Szenarien früher abzudecken und Software mit größerer Verlässlichkeit zur Verfügung zu stellen“, sagt Dr. Sebastian Scheurle, EMEA Industry Lead Automotive Enterprise bei NVIDIA.
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