Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

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admi1968

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von admi1968 » 28.12.2013, 17:34

Maus, Tastatur und Bildschirm hast du aber an deinem PC angeschlossen? Du willst mir weiß machen du kennst die AMD-Werbung des A10 nicht?

http://www.amd.com/de/products/desktop/ ... ops.aspx#6

https://www.google.de/search?q=a10+6800 ... tAb4z4GwBg

Ein Mainbordtest mit der APU von der wir hier reden schon! Wenn man sich mal die Mühe macht es auch lesen zu wollen, dann sowieso? Also wenn eine APU beim Videoschauen in 1080p schon ordentlich Saft aus der Dose zieht, wie mag es erst bei 1080p in Spielen sein? Obwohl sich die Messergebnisse auch unterscheiden, einige nehmen den Verbauch der APU, andere den des ganzen Systems. Und wenn die Bilder dann teilweise ruckelig wirken, wie würde sich dies in Spielen darstellen? Ich habs mir ja nicht ausgedacht. Mir ist es ehrlich gesagt auch egal. Es hängt ja auch von vielen anderen Faktoren ab.

Ich gebs auch auf. Thema ist tatsächlich durch, es kommt eben auch auf die Mitarbeit des Gegenüber an um eine Diskussion aufrecht zu erhalten. Für mich wäre der A10 6800k mittlerweile eine definitive Alternative um die Grafikperformance kostengüstig, aber leider nicht mehr ganz aktuell mit dedizierter Grafik aufzurüsten und ordentlich Zugewinn in dem Bereich mitzunehmen. Wenn du das anders siehst, O.k.. Der Test sagt ja das es mit Abstrichen bei der Darstellungsqualität auch in Spielen mit der IGP geht. Ich würde das nicht wollen.

Nicht umsonst kommt bald ein GPU-Refresh ggf. im kleineren und sparsamen Fertigungsprozeß mit neuem GPU-Kern ala GCN. Dann werden die Karten neu gemischt. Es liegt definitiv daran das AMD keinen Bedarf sah die APU-IGP leistungstechnisch aufzurüsten, obwohl angekündigt, der Absatzmarkt war und ist vllt. für eine weitere größere Neuerung im APU Bereich zu gering und man muss die Kosten solcherart Invenstionen auch wieder reinbekommen bzw. auch die Lager leeren.

So gabs einen Refresh des 5800k der etwas mehr CPU Performance brachte. Dadurch führen die APUs im PC-Retailmarkt bisher eigentlich ein Schattendasein, sehr enttäuschend ich hatte mehr erhofft. Im Mobilebereich sehe ich das Konzept aber gut aufgehoben, wenn man nur mal etwas kaufen könnte. Die Partnerhersteller halten sich da bis auf sehr wenige Angebote zurück.

Eigentlich liegt aber genau da der Schwachpunkt dieses Konzeptes, wenn die GPU-Perfomance nicht mehr reicht, bräuchte man die integrierte IGP neu. In Zeiten in denen CPU Perfomance eigentlich nicht mehr so wichtig ist, steckt man dann eine neue dedizierte GPU dazu, die dann wie beweisen nicht mehr kompatibel zur IGP ist um einen Dualbetrieb anzustreben.

Dann kann man es auch gleich so machen und fährt wegen der kostengünstigeren Peripherie (billigen Speicher, nicht unbedingt neuere Mainbords etc.) vlt. sogar noch besser, denn billg sind die spielfähigen APUs mit 120-140 Euro auch nicht. Da gibt es definitiv Alternativen im eigenen AMDbasierenden Vishera Bereich. Man muss schon Fan sein, wenn man das so in Kauf nimmt.

Kannst es gerne mal zusammenrechnen. Als spielbaren HTPC-Aufbau gibt es genug andere Alternativen.

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cdmworld
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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von cdmworld » 29.12.2013, 09:58

Mich wundert es immer wieder, das AMD nicht mal an ein Slot Konzept denkt, welches CPU, GPU und RAM direkt auf der Platine hat.
Man hätte mehr Platz für die Chips und könnte mit dem Argument Mantle (falls es einschlägt), in diesem Bereich wirklich die Käufer überzeugen.

Ich wäre offen für ein System, in welchem Ich die "APU" im Slot Design, regelmäßig aufrüsten könnte.

Dass sich die APUs im Retailmarkt noch nicht "durchgesetzt" haben, liegt an der nicht gerade berauschenden PR von AMD. Aber viel mehr an der Marktmacht von Intel, die jede Chance nutzen um die großen PC Hersteller zu schmieren.

Ich bin mir sicher, das Kabini und Temash, den Markt von hinten aufgerollt hätten, hätte Intel nicht die Mainboard/Tablet/USW Hersteller mit Zuzahlungen für ein Jahr von AMD fern gehalten.

Jetzt, nach einem Jahr ... kommen langsam die Kabinis und Temashs auf den Markt.

Jetzt ... wo Intel den Nachfolger von Atom, bereit hat. Das kann nicht mit Rechten Dingen zu gehen.

Die einzige Theorie, die ich hier noch habe, welche Intel nicht zu sehr den schwarzen Peter zu schiebt, ist jene, das AMD die Kapazitäten allesamt für den Konsolen-Deal und die Hawaii´s benötigt hat.

Wie auch immer.
Die APUs sind jetzt schon, ein ordentliches Stück Hardware. Für den HTPC die absolut beste Wahl, wenn man auch mal Zocken will.
Mit CPU und dedizierter GPU, erreiche ich auch wieder den Vebrauch einer APU.
Somit ist dieses kein Argument, gegen die APUs.

Viele sollten Sich einfach mal eine APU gönnen, erst dann kann man für sich selbst mitreden.
Auf Tests alleine zu schauen, ist nicht Aussagekräftig genug.

admi1968

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von admi1968 » 29.12.2013, 12:04

cdmworld hat geschrieben: Mich wundert es immer wieder, das AMD nicht mal an ein Slot Konzept denkt, welches CPU, GPU und RAM direkt auf der Platine hat.
Würde mal behaupten, dass dies eine vollständige Neuentwicklung bedeuten würde, die aus meiner Sicht unnützt wäre. Warten wir mal ab, schneller Speicher wird als bald den Weg aufs Die finden, die Fertigungsprozesse geben es her und dann dürften auch die Kerne deutlich besser skalieren. hUMA wird zuden noch nachhelfen.
cdmworld hat geschrieben:Somit ist dieses kein Argument, gegen die APUs.
Naja alles was im HTPC Bereich über 60Watt liegt ist schon kaum noch in diesem Segment angesiedelt. Das würde den Sinn eines solchen Aufbaus eigentlich völlig unterwandern. Mit dem Einzug von energiesparenden Mobilekomponenten in den HTPC Bereich seit längerer Zeit, ist das definitiv auch bei Spielen möglich. Wär ja auch irgendwie unsinnig das ein SmartTV max. 60 Watt verbaucht und der HTPC daneben fast 150-200Watt raushaut.
cdmworld hat geschrieben:Viele sollten Sich einfach mal eine APU gönnen, erst dann kann man für sich selbst mitreden. Auf Tests alleine zu schauen, ist nicht Aussagekräftig genug.
Um es nochmal abschließend richtig zu stellen, es ging nicht um das APU Konzept ansich sondern um spielbare Frameraten mit Qualitätseinstellungen. Ich habe im Mobilebereich mehrere Laptops zu betreuen, die auf das AMD APU Konzept setzen und da sind Auflösungen bis 720p überhaupt kein Problem und ehrlich wenn ich eines dieser Geräte an den 47"Sony anschließe wirkt da überhaupt nichts verpixelt. Bei 3-4m Abstand vom Gerät ist kaum ein Unterschied zu erkennen, wirkt aber leistungsbedingt wie eine Kanone. Die FPS-Raten liegen dann immer im flüssigen Bereich. Wenn ich dichter dran sitze profitiert eine Darstellungsqualität von 1080p, z.B. 2-2,5m, aber man verliert bei großen Bildschirmen schnell den Überblick beim spielen. Weiter weg kann man den Unterschied zwischen 1080p und 720p dann kaum ausmachen, wie gesagt es sind ca. 49 mpx/s vs. 46 mpx/s, wer das sieht muss schon ein recht empfindliches Auge haben. Das dürfte zudem beim Spielen wegen der bewegten Bilder kaum auffallen.

Ich will aber niemanden beeinflussen, jeder hat seine Vorlieben. Um das AMD Konzept APU ging es definitiv nicht, ich befürworte AMDs Weg sich neue Märkte zu erschließen und behaupte es ist Ihnen bis auf wenige Details an dem Konzept selbst gelungen. Der 6800 ist aber kein Musterbeispiel für einen HTPC, er zeigt eigentlich nur was im APU Bereich maximal möglich ist, der Tester hatte aber nur die Exemplare.

Und so wie hier verlaufen auch alle Tests, denn die kristallisieren heraus, dass der 6700 die bessere Wahl wäre. Eine Empfehlung wären mir aber beide nicht mehr Wert, da beide Varainten nur ein Refresh sind und Nachfolgekonzepte in den Startlöchern stehen die auf GCN setzen, was deutlich leistunsfähiger ausfallen dürfte. Sollte es um eine Preiswerte Alternative gehen muss man den Abverkauf abwarten und dann zuschlagen.

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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von Maegede » 29.12.2013, 12:40

admi1968 hat geschrieben: Naja alles was im HTPC Bereich über 60Watt liegt ist schon kaum noch in diesem Segment angesiedelt. Das würde den Sinn eines solchen Aufbaus eigentlich völlig unterwandern. Mit dem Einzug von energiesparenden Mobilekomponenten in den HTPC Bereich seit längerer Zeit, ist das definitiv auch bei Spielen möglich. Wär ja auch irgendwie unsinnig das ein SmartTV max. 60 Watt verbaucht und der HTPC daneben fast 150-200Watt raushaut.
Das ist aber nur ein Argument, wenn die IDLE Aufnahme bei 60 Watt liegen würde. Da sie durchgängig deutlich darunter liegt, ist es aus Stromgründen fast vollkommen egal, was man im HTPC einbaut - von sehr speziellen Lösungen aus dem Notebooksektor mal abgesehen. Ich habe lange Zeit eine 7970 mit einer Core i5 als HTPC betrieben, der brauchte 55W im Idle. Dafür war das zocken sämtlicher Spiele problemlos möglich. Die APUs haben energetisch kaum einen Vorteil, zumal AMDs GPUs für die Bluray Wiedergabe oftmals deutlich energiehungriger als es Intel bzw. Nvidia sind. Hier zählt schlicht Preis/Leistung, und das ist für viele HTPCs bei den APUs optimal. Mir reicht eine APU nicht, da ihr bei HDTV Streaming sofort die Luft ausgeht und kaum eine Software die GPU dafür nutzen kann (Ich kenne aktuell keine Streaming-Lösung mit GPU Unterstützung).
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admi1968

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von admi1968 » 29.12.2013, 18:55

Maegede hat geschrieben:ch habe lange Zeit eine 7970 mit einer Core i5 als HTPC betrieben...
Hardcore HTPCler ...Fett...;-).
Maegede hat geschrieben:Ich kenne aktuell keine Streaming-Lösung mit GPU Unterstützung).
Sowas hier...? http://rog.asus.com/forum/showthread.ph ... for-ROGers

admi1968

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von admi1968 » 30.12.2013, 09:01

Ich hefte hier mal die News des 29.12.13 von 3dcenter an, die meinen "Theorien" sogar etwas entgegenkommt. http://www.3dcenter.org/news/hardware-u ... ember-2013 , dort kann man ja mal bei ocalolic http://www.ocaholic.ch/modules/smartsec ... temid=1174 rumsurfen und wird merken das, ob Intel oder AMD IGP diese mittlerweile leistungstechnisch für höhere Auflösungen ungeeignet erscheinen.

Probiert doch mal aus, wenn dann HD Auflösungen gewünscht sind ggf. 720p einzustellen, ich habe damit eigentlich gute Erfahrungen gesammelt und der Unterschied ist ausser für die sehr empfindlichen unter den Gelegenheitsspielern marginal.

Es ist dabei aber wieder zu bedenken, dass es nur ein Test und damit auch nur eine Meinung ist, die ja zuweilen sehr weit auseinander gehen können.

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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von Maegede » 30.12.2013, 11:17

Für 720p reicht eine APU bei mittleren Einstellungen oft aus, das zeigt ja auch die neue PS4 und XBOX One. Wie schnell ein Spiel auf einer APU läuft, hängt nur von den eigenen Bedürfnissen ab. Wenn man nicht Detailverliebt ist, dann kann man selbst moderne Spiele noch "genießen", auch bei 720p. Es ist halt die Frage, ob man es möchte.

Wg Streaming: Nee, ich meine das Streamen von HDTV über SAT kommend. Die APU läuft schon bei einem Stream richtig heiß und ist nahezu am Anschlag, vor allem was Lautstärke angeht untragbar. Der Core i5 3470 packt das dagegen problemlos, wenn es sein muss sogar zwei mal parallel, dann ist die CPU aber auch voll am Anschlag.
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admi1968

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von admi1968 » 30.12.2013, 11:47

Da hab ich ehrlich gesagt wenig Erfahrung mit dem streamen über Sat. Ich könnte mir aber vorstellen das es an dem APU Konzept ansich liegt, eine ziemlich performende IGP und den CPU-Kernen die eben doch etwas mehr Saft brauchen, da dürften die Templimits dann schnell erreicht werden und Throtteling einsetzen. Zu dem liegt die Streamingleistung oder Multimediaperformance leider nicht auf dem Niveau des i5, selbst ein vergleichbarer X II oder der FX4xxx sind schneller. Was ich weiter oben auch schon geschrieben oder angedeutet habe.

Deshalb sollte man eben prüfen wofür man die APU haben will. Man könnte Lautstärke bedingt aber mit einer WaKü gegenwirken, es gibt viele Modelle die mittlerweile auch preiswert sind. Ich habe mehrere Modelle verbaut. Mit Aplenfön hatte ich da die besten Erfahrungen, gute Kühlleistung, bei moderater Lautstärke zum annehmbaren Preis. Bei 7Volt unhörbar, wenn man nicht mit dem Ohr am Gehäuse hängt.
Zuletzt geändert von admi1968 am 30.12.2013, 11:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von zeusx64 » 30.12.2013, 12:23

admi1968 hat geschrieben:.....Man könnte Lautstärke bedingt aber mit einer WaKü gegenwirken, es gibt viele Modelle die mittlerweile auch preiswert sind.....
Das bringt einiges bei einer APU da man sehr schnell ans Temperaturlimit knallt (CM 120L@5V) ... selbst bei guter Kühlung habe ich oft die Probleme, dass ich die erlaubte Wattzahl(?) übersteige und sich die APU selbst nen Backstein ins Gesicht wirft ...verm. zum Schutz da ich CPU u. GPU dauer belaste.
Zuletzt geändert von zeusx64 am 30.12.2013, 12:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von Gast » 30.12.2013, 12:40

Seltsam das das die APU schon beim Streamen heiss wird. Eigentlich muss die doch gar nichts machen. Ich hatte hier einen kleinen Athlon X2 der HDTV von der DVB-Karte ins LAN gestreamt hat. Das ging mit mehreren Streams gleichzeitig. Ohne Probleme. Die CPU war dabei nie ausgelastet.
Heute habe ich einen Celeron G1620T und der macht auch keine Probleme. Weder beim streamen noch beim abspielen von HD. Der ist übrigens so leise das man ihn in 3m Entfernung, auf dem Sofa, nicht hört. Obwohl da nur ein Thin Mini-ITX Kühler verbaut ist.

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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von sompe » 30.12.2013, 13:04

Das kommt wohl darauf an ob das Material nochmal umgerechnet oder direkt eingespeist wird.

Gast

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von Gast » 30.12.2013, 13:13

Ja sicher. Umcodieren, zum Beispiel, wäre teuer. Aber wozu? Zugegeben mir fehlt es da gerade etwas an Fantasie. Vielleicht weiss Maegede ja mehr.

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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von sompe » 30.12.2013, 13:25

Das kommt wohl auch auf das Programm an.
Kann man beispielsweise nur eine feste Auflösung einstellen dürfte es zwangsläufig darauf hinaus laufen.

Gast

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von Gast » 30.12.2013, 13:39

Das ist aber eher ein Problem das beim decodieren auftritt. Hat mit dem streamen an sich also erstmal nichts zu tun.

admi1968

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von admi1968 » 30.12.2013, 13:51

zeusx64 hat geschrieben:Das bringt einiges bei einer APU da man sehr schnell ans Temperaturlimit knallt (CM 120L@5V) ... selbst bei guter Kühlung habe ich oft die Probleme, dass ich die erlaubte Wattzahl(?) übersteige und sich die APU selbst nen Backstein ins Gesicht wirft ...verm. zum Schutz da ich CPU u. GPU dauer belaste.
Habe das Selbe festgestellt, wenn man so einige Modelle im Zaum halten will muss man schon in einen ordentlichen Kühler investieren, da machen die 15 Euro mehr den Kohl dann auch nicht mehr fett und sparen bringt da nichts als ein langes Gesicht, zumal K ja auch für freien Multi steht...;-). Alles was bis 90Watt hochschnellen kann würde ich daher mit H20 versorgen.

AMD geht mir aber persönlich in letzter Zeit etwas zu lax mit den TDP Angaben der CPUs um, bzw. müsste man mal ergründen wies um den Standard ansich steht. Denn die FX gönnen sich auch gerne mehr als auf dem Papier steht, Intel ist da auch kein Musterknabe. Es wird Zeit das man die FX oder A10 shrinken kann, dann wird sich diese Eigenschaft auf jeden Fall bessern.

Das die MM-Leistung etwas hinterherhängt naja, dass müsste man AMD dann auch mitteilen, ich denke die werden sich des Problems annehmen denn die APU Sparte scheint denen ja heilig zu sein. Da sollten die freien Redaktionen kein Blatt vor den Mund nehmen. Mir kommt es so vor als wäre es auch im APU Bereich mehr als wichtig.

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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von sompe » 30.12.2013, 13:54

Man kann wohl davon ausgehen das es nicht unkomprimiert ins Netz gesendet wird. ;)
Das decodieren kann ja noch die Videoeinheit der GPU übernehmen, beim erneuten komprimieren dürfte dann allerdings die CPU dran sein und das frißt Energie.

Gast

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von Gast » 30.12.2013, 13:58

Wieso nicht? Ich streame mit meinem Setup unkomprimiert ins LAN. Das klappt prima. Sogar mit mehreren (HD)Streams gleichzeitig.

sompe
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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von sompe » 30.12.2013, 14:12

Schonmal gesehen wie gross so ein unkomprimiertes Video ist? ;)

Gast

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von Gast » 30.12.2013, 14:29

Schon des öfteren. Auf meiner Platte, warum? ;o)
Aber beim streamen muss ichs ja nicht abspeichern.

sompe
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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von sompe » 30.12.2013, 14:38

Weil dann selbst wenige Minuten SD Video mehrere GB Speicherplatz fressen und dafür auch eine entsprechende Bandbreite nötig ist.
Wie soll das erst bei HD Videos aussehen?

admi1968

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von admi1968 » 30.12.2013, 15:03

Nicht umsonst betreiben einige ein NAS. Netflix meint 15mbit/s reichen für 4K aus, ich glaube es erst wenn ich es sehe.

sompe
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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von sompe » 30.12.2013, 15:29

Das ausgestrahlte HD Material ist aber auch nicht unkomprimiert. Wenn ich mich recht erinnere liegt das im MPEG2 Format vor und realtime Kompression frisst ordentlich Rechenleistung.
Es gibt also in meinen Augen 2 Möglichkeiten. Entweder wird bei ihm das Rohmaterial ins Netzwerk gestreamt oder die TV Karte hat einen entsprechenden Spezialchip drauf der die Rechenarbeit abnimmt.

Gast

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von Gast » 30.12.2013, 15:46

Natürlich ist der HD-Downstream codiert. Und zwar mit H.264.
Dieser wird vom Streamingserver so wie er ist ins Netzwerk gestream. Das meinte ich mit unkomprimiert.
Speichert man den Stream ab ist die Datei aber immer noch riesig.

sompe
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Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von sompe » 30.12.2013, 16:00

Also wird er lediglich nicht transcodiert, was aber letztendlich erforderlich ist wenn er nicht im Orginalformat ins Netzwerk gestreamt wird. Daher auch meine Vermutung das die CPU Last so hoch ist weil z.B. die Auflösung verändert wird.
Das die Datei groß wird ist klar, siehe die Filmgröße auf DVDs bzw. Blu-rays.

Gast

Re: Artikel | AMD APU-Gaming in der Praxis

Ungelesener Beitrag von Gast » 30.12.2013, 16:11

Wenn er transcodiert, klar. Dann bliebe da noch die Frage warum. Die Auflösung, zum Beispiel, zu ändern halte ich nicht für besonders sinnvoll. Zumindest nicht im Server. Das ist eher eine Aufgabe für das Abspielgerät.

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