News | Verfilmung der Biographie Steve Jobs vor dem Aus

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Newsbot
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News | Verfilmung der Biographie Steve Jobs vor dem Aus

Ungelesener Beitrag von Newsbot » 23.11.2014, 15:30

Kaum ein Mensch hat die IT-Industrie nicht nur mit seinen Entwicklungen, sondern auch mit seiner umstrittenen Art so sehr geprägt wie Steve Jobs, der Mitbegründer und ehemalige Geschäftsführer des Konzerns Apple. Seit Jobs 2011 verstorben ist, bleibt das Interesse an der Person des charismatischen Managers ungebrochen. Das äußerte sich auch in Hollywood bereits in der Verfilmung "jOBS - Die Erfolgsstory von Steve Jobs" mit Ashton Kutcher. Leider waren die Rezensionen zu diesem Film eher gespalten. Ein neues Prestigeprojekt von Sony scheint jetzt jedoch vor dem Aus zu stehen.


http://www.hartware.de/news_62298.html

Blutschlumpf
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Re: News | Verfilmung der Biographie Steve Jobs vor dem Aus

Ungelesener Beitrag von Blutschlumpf » 23.11.2014, 18:40

Omg, keine zweite Verfilmung des Lebens von Jobs innerhalb kurzer Zeit!
Und manche Menschen halten sich an so Lapalien wie dem Hunger in der Welt auf, wo man doch hier die wahren Probleme der Menschheit direkt vor Augen hat.

Pangalactic
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Re: News | Verfilmung der Biographie Steve Jobs vor dem Aus

Ungelesener Beitrag von Pangalactic » 24.11.2014, 20:02

Ich bin zwar auch der Meinung dass die Welt nicht noch ne Apple/Steve Jobs Verfilmung braucht aber was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

DarkBlooster
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Re: News | Verfilmung der Biographie Steve Jobs vor dem Aus

Ungelesener Beitrag von DarkBlooster » 25.11.2014, 05:13

Naja, genau genommen haben beide Dinge leider nichts miteinander zu tun. Ist ja nicht so, dass die Gewinne ausschließlich für Projekte gegen Hunger und Krankheiten gestiftet werden. Die Kehrseite ist, dass mit weniger Leid im Rest der Welt, weniger Argumente zur Verfügung stünden, wie man das investierte Geld (und damit meine ich auch die anschließenden Lizenzkosten, die Fernsehsender, Kinos und Streaming-Anbieter investieren, um den Film anbieten/ausstrahlen zu können und die daraufhin folgenden Werbeanbieter, die ihre Werbung zur Ausstrahlung schalten und die Leute, die es als notwendig erachten, dafür zu bezahlen, den Film sehen zu können) und Engagement besser zu verwenden wüsste.
Mir ist klar, dass jemand, der Engagement für eine Sache aufbringen kann, dieselbe Zuwendung nicht auf andere Themen und Dinge anwenden kann. Wenn aber das Geld, was diese Person benötigt, um seine dekadenten Vorlieben umzusetzen anderweitig zur Verfügung stünde, fänden sich Leute, die es mit viel Hingabe an Stellen verwenden könnten, wo es dringend gebraucht wird. Der Luxus im einen Teil der Welt ist halt gleichermaßen das Leid im anderen Teil. Das sollte einem der gesunde Menschenverstand aber schon von selbst sagen.
Dazu würden mir jetzt noch haufenweise andere weit verzweigte Verknüpfungen einfallen, die aber schlussendlich alle auf das Selbe hinauslaufen und mich nur unnötig aufregen.

Pangalactic
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Re: News | Verfilmung der Biographie Steve Jobs vor dem Aus

Ungelesener Beitrag von Pangalactic » 25.11.2014, 08:03

Mir ist das alles schon klar und das ist sicher ein Zustand den ich nicht gut finde. Aber sollen wir alle deshalb jetzt permanent ein schlechtes Gewissen haben und mit gesenktem Haupt durchs Leben gehen? Füllen sich davon die Mägen der hungernden?

Mal ne Frage: Spendest Du lieber das Geld bevor Du Dir ein neues Auto kaufst? Wenn ja dann Respekt! Im Endeffekt schaut doch der Löwenanteil der Menschen nur danach möglichst angenehm durchs Leben zu kommen - man könnte auch sagen das liegt in der Natur der Menschen, sonst würde es das System "Kapitalismus" gar nicht geben. Ausnahmen bestätigen die Regel...

Ich wette mit Dir dass selbst die Menschen die jetzt hungern umgekehrt genauso handeln würden.

DarkBlooster
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Re: News | Verfilmung der Biographie Steve Jobs vor dem Aus

Ungelesener Beitrag von DarkBlooster » 25.11.2014, 11:01

Mir ging es um den Zusammenhang.
Ich zähle nicht zu einer Gesellschaftsschicht, die es sich leisten kann zu spenden. Aber es ist richtig, dass man deshalb nicht mit gesenktem Haupt durch die Gegend laufen soll. Das wollte ich damit auch nicht ausdrücken. Viel mehr ging es mir um die Tatsache, dass es Dinge gibt, die ganz offensichtlich einfach nur von vornherein komplett sinnfrei sind. Auch wenn dies überwiegend Ansichtssache ist, handelt es sich bei diesem Film tatsächlich um ein sinnfreies Ding - er bietet einfach keinen mir ersichtlichen Mehrwert. Bei einer ausführlichen Dokumentation würde ich noch mitgehen, auch wenn ich sie mir selbst aus Mangel an Interesse nicht anschauen würde. Aber eine Dokumentation benötigt normalerweise auch keine hochbezahlten Schauspieler und keine "künstlerische" Auskleidung, die mehr zahlungskräftige Zuschauer anlocken muss.

Möglichst angenehm durch's Leben kommen trifft den wünschenswerten Zustand schon sehr gut.

Bei Deinem letzten Satz gehe ich nur zur Hälfte mit. Ich denke, wenn sie den momentanen Zustand selbst nie erlebt hätten, dann ja. Wenn sie aber von diesem Leben in das neue Leben kommen, dann (wenn auch sicher nur größtenteils) nein.
Kontroverses Thema, aber perfektes Beispiel - Ausländerzuwanderung:
Schau Dir an, wieviele von den Einwanderern zu einem Hungerlohn hart arbeiten und dann einen beachtlichen Teil davon zu ihren Familien schicken, weil sie vom hart verdienten Geld wirklich nur das allernötigste kaufen und sich kaum etwas gönnen. Davor habe ich unheimlichen Respekt. Die Kehrseite ist aber leider auch, dass das Arbeitsklima und die Arbeitsbedingungen der einheimischen Arbeiter in bestimmten Branchen dadurch immer schlimmer wird. Evtl. gehört das aber zu einem langatmigen Angleichungsprozess, der sich in 100 Jahren vielleicht sogar positiv auf die gesamte Weltbevölkerung auswirkt. Aber auch das ist ein Thema, worüber man endlos diskutieren kann, ohne dass dabei wirklich sinnvolle Ergebnisse rumkommen.

Pangalactic
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Re: News | Verfilmung der Biographie Steve Jobs vor dem Aus

Ungelesener Beitrag von Pangalactic » 26.11.2014, 10:24

Ich denk mal es geht nicht um nen Mehrwert sondern darum dass man Geld mit dem Film verdienen möchte. Die Story an sich sollte bisher eigentlich jeder halbwegs Interessierte kennen.

Ich frage mich da eher was für einen funktionellen Mehrwert zB Handtaschen zum Preis von 2 Jahresgehältern eines normalen Arbeiters haben aber letztendlich kann man niemandem vorschreiben was er mit seinem Geld macht. Jedem Individuum scheint da halt was anderes wichtig zu sein.

Das stimmt schon aber wir haben das ja (bisher) auch nicht erlebt. Man muss schon Gleiches mit Gleichem vergleichen.

Das was bei uns als "Hungerlohn" gilt ermöglicht diesen Arbeitern ihre Familie im Heimatland gut zu ernähren - sonst würden sie es nicht tun. Es ist halt ein Problem wenn man Grenzen für Arbeiter öffnet und man gleichzeitig so eine Preisscheere bei den Lebenshaltungskosten hat.

Da hab ich ehrlich gesagt mehr Respekt vor den Deutschen die für einen Hungerlohn arbeiten und in ihrem eigenen Land trotzdem nie auf einen grünen Zweig kommen werden weil die Kohle bei den Lebenshaltungskosten vorn und hinten nicht reicht. von teilweise 800 Euro netto ne Wohnung, Auto, Klamotten, Essen etc zu bezahlen ist sicher nicht einfach.
Zuletzt geändert von Pangalactic am 26.11.2014, 10:27, insgesamt 1-mal geändert.

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