Mobile Radeon vs. GeForce2 Go

Welcher Chip hat im Notebook-Bereich die Nase vorn?

Gestern noch haben wir kurz über den neuen mobilen Radeon

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von ATI geredet, heute ist er auch schon zum direkten Vergleich
gegen die Konkurrenz von nVidia (GeForce2 Go) angetreten.
Leider sind bis dato noch keine Notebooks verfügbar, die
mit diesen Chips ausgestattet sind, zumindest noch nicht
vorführbar. Doch zum Glück basieren beide neuen Grafik-Prozessoren
auf bereits bestehende Desktop-Versionen, die man zur Simulation
heranziehen kann. Doch wie simuliert man CPUs, die man
gerade einmal vom Hören her kennt? Nun, die mobile Versions
des Radeon leitet sich vom Radeon VE ab, einem Low-Cost
Produkt von ATI. Weiterhin leitet sich der GeForce2 Go vom
größeren Bruder GeForce2 MX ab. Beider Karten entsprechen
zwar nicht den neuen Versionen, können aber durchaus angepasst
und als Simulationsobjekte verwendet werden.

Doch kommen wir zu den Tests an sich.
Die Grafikchips durchliefen eine ganze Palette von Tests, zusätzlich noch mit einer GeForce2 MX und auch mit dem SavageMX
Chipsatz. Bei den OpenGL-Applikationen haben beide
GeForce-Chips klar die Nase vorn. Auch bei Quake3 sieht
es nicht besser aus, der Sieger heisst wieder GeForce2.
Anders bei DirectX-Games. Hier zieht der Radeon den nVidia-GPUs
davon. Das Ergebnis tendiert eigentlich schwer zum GeForce2 Go.
Obwohl man sich verinnerlichen sollte, dass alle Ergebnisse
rein theoretischer Natur sind. Auch sind die
Werte wiederum abhängig von den eingestellten Taktraten in den Notebooks.
Man sieht jedoch, dass sich nVidia auf einen neuen Markt eingeschossen hat. War früher noch ATI die erste Wahl, was Notebooks angeht, überlegt man sich heute vielleicht doch, ob man ein Produkt der Konkurrenz wählt. Allerdings hat der neue Chip von ATI noch so manche Überraschung parat, wie zum Beispiel das an Intel angelehnte SpeedStepping.
Bleibt abzuwarten, ob sich nVidia auch im mobilen Markt durchsetzen kann…

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Quelle: Tom's Hardware

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