Ungeahnte Dimensionen

Immer geringerer Leistungsverbrauch, oder etwa nicht?

Die meistens News über neue Prozessoren klingen irgendwie ähnlich, „schneller, kleiner und weniger Verlustleistung“ sind die Schlagworte. Es muss aber immer einer der genannten Punkte auf Kosten eines anderen zurückstecken. Mehr Power steigert den Verbrauch, weniger Abwärme senkt die Performance…

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Auf der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) wurden ein paar Zukunftsvisionen ausgesprochen. Machen wir einmal einen Ausflug, so ungefähr ins Jahr 2010.
Dort werden uns die heutigen Zahlen an Transistoren/Prozessor lächerlich vorkommen (P4 ca. 42 Mio, Athlon ca. 37 Mio.), zu dieser Zeit wird die 10 Milliarden- Transistoren/Prozessor-Grenze überschritten sein. Wirklich beeindruckend ist aber die Leistungsaufnahme, ganze 600W sollen diese CPU’s verbraten, zum Vergleich, ein Pentium 4 brauch 55Watt bei 1,5GHz. Die dabei entstehende Wärmeleistung kann wohl kaum mit herkömmlichen Kühlkörpern bezwungen werden, bis dahin werden dann aber komplett neue Designs verwirklicht sein.
Intels Chief Technology Officer, Pat Gelsinger, hat mal aus seiner Sicht ein paar Zahlen genannt:
2010 werden Prozessoren bis zu 30GHz getaktet werden, aus den oben genannten 10 Milliarden Transistoren bestehen und ihre Performance wird in TIPS (Tera Instructions per Second) angegeben.
Wer sich die Zusammenfassung dieser Visionen mal anschauen will, der kann dies hier tun.

Quelle: EETimes

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