Erstes ABIT KR7A Review

Lang erwartetes Mainboard erstmals getestet

Seit Monaten schon warten Fans auf das ABIT KR7A Mainboard. Zwischenzeitlich änderte sich nicht nur der Name des Mainboards, sondern auch der Chipsatz. Ursprünglich sollte das Anfang 2001 auf der Cebit gezeigte Board KR7 heißen und mit dem VIA KT266 Chipsatz ausgestattet werden. Später stieg man dann gleich auf den KT266A um und nannte das Board KR7A. Die Entwicklungszeit war so extrem lang, dass die PR-Abteilung das Board gleich zweifach offiziell ankündigte (1, 2). Man hatte die erste Ankündigung wohl bereits wieder vergessen. Nun, gut ein halbes Jahr nach dem allerersten KT266-Mainboard der Konkurrenz, beginnt der Verkauf des Boards. OCworkbench hatte die Gelegenheit, exklusiv ABITs neuste Schöpfung zu testen. Heraus kam ein umfangreiches Review mit vielen Fotos und umfangreichen Benchmarks.

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Besonders interessant sind neben den Leistungswerten vor allem die BIOS-Optionen. Diese sind genauso wie die Benchmarks leider nicht berauschend. Die Kernspannung läßt sich wieder nur bis 1,85V erhöhen, gerade einmal 0,1V über der Standardspannung. Ambitionierte Übertakter werden also wieder zum Lötkolben greifen müssen. Einen Schritt zurück machte man auch bei der an den Speicher angelegten Spannung. Sie läßt sich bis 2,85V erhöhen. Zwar 0,35V mehr als der Standard, das ABIT KG7 kommt jedoch noch weiter.

Die Benchmarks hätten noch umfangreicher sein können. Bei den meisten Tests wurde nur mit einem ALi MAGiK1 verglichen, nicht jedoch mit anderen KT266A-Mainboards. Verglich man mit letzteren, lag das KR7A oft auch hinter der Konkurrenz. Hier haben sicherlich nicht nur wir mehr erwartet. Abzuwarten bleibt, ob andere Tester die Ergebnisse bestätigen können. Wünschenswert wären dann vor allem Vergleiche mit direkten Konkurrenten – KT266A-Mainboards.

ABIT KR7A

Quelle: OCworkbench

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