NVIDIA zeigt GeForce4 Go

Neue Konkurrenz für den Mobility Radeon 7500

Als NVIDIA den GeForce2 Go vorstellte, handelte es sich um den bis dato schnellsten Grafikchip für Notebooks. Mit 143MHz Chip- und 166MHz Speichertakt war der vom GeForce2 MX abstammende Chip bedeutend schneller als die Konkurrenz. Inzwischen konnte ATI mit dem Mobility Radeon 7500 jedoch wieder überholen und so verwundert es nicht, dass NVIDIA an einer mobilen Version des neuen GeForce4 MX arbeitet.

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Es soll wie bisher zwei Versionen geben. Dabei hat der GeForce4 440 GO alle Möglichkeiten, dem Mobility Radeon 7500 gehörig einzuheizen. Die Speicherbandbreite hat sich verglichen mit dem jetzigen Topmodell GeForce2 Go 200 verdreifacht. NVIDIA liefert den Chip mit 500MHz schnellem, 128bittig angebundenen DDR-RAM aus. Der Grafikchip taktet mit 250MHz immerhin noch 75% schneller. Die Taktraten sind vergleichbar mit denen eines Mobility Radeon 7500.
Für LowCost- oder Stromspar-Notebooks ist der GeForce4 420 GO gedacht. Mit 200MHz Chip und 200MHz Speichertakt bewegt er sich auf dem Niveau einer heutigen GeForce2 MX400. Der Speicher ist leider nur mit einem 64Bit-Bus angebunden, besteht aber immerhin aus DDR-RAM Chips. Maximal können 64MB verbaut werden.
Laut NVIDIA soll Toshiba USA in Kürze ein Notebook mit GeForce4 440 GO anbieten.

Unserer Ansicht nach schlecht gewählt ist der Name der beiden Chips. „GeForce2 Go“ hatte noch einen leicht verständlichen Sinn und ließ sich gut aussprechen. Gesprochen wird der Name wie „GeForce to Go“, was soviel bedeutend wie „GeForce für unterwegs“ oder „GeForce zum Mitnehmen“. GeForce4 Go hat jedoch keinen tieferen Sinn und prägt sich auch bei weitem nicht so gut ein wie GeForce2 Go.

GeForce4 Go (Links 32MB-Version, rechts 64MB)

Quelle: PC Watch

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