RDRAM im Aufwind – neue Module

Rambus DRAM erfreut sich wachsender Unterstützung durch Industrie

Der in der Industrie und bei den Endkunden bislang wenig akzeptierte Speicherstandard „Rambus DRAM“ (RDRAM) erfreut sich wieder stärkerem Interesse. Nach dem erfolgreichen Anlauf der Verkäufe von P4-Mainboards mit dem i850E Chipsatz zeichnen sich nun weitere Entwicklungen mit RDRAM ab. Der i850E alias „Tehama-E“ war Intels erster Chipsatz mit Unterstützung für die neuen Pentium 4 Prozessoren mit 533MHz schnellem FSB. Dieser Chipsatz unterstützt offiziell nur 40ns schnelles PC800 RDRAM. Das auf den Speichertakt von 533MHz angepasste PC1066 wurde von Intel nicht validiert, läuft aber in der Praxis auf i850E Mainboards sauber. Die ersten PC1066 Speichermodule sind soeben durch Transcend und Kingston angekündigt worden.

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Durch den im Vergleich zu DDR-SDRAM nur noch geringen Aufpreis von RDRAM Speicher läuft der Verkauf gut, so das Asus nun doch das P4T533 mit RIMM 4200 auf den Markt bringen will. Dieses Board unterstützt RDRAM Speichermodule mit 2 Kanälen auf einem Modul. Im dritten Quartal 2002 soll wie geplant der von SiS für den Pentium 4 entwickelte SiS658 Chipsatz erscheinen, der ebenfalls Dual Channel RDRAM als PC1066 unterstützen soll. Mehr dazu in unserem Report.

Entwicklersample des Asus P4T533 für RIMM 4200, Quelle: x-bit labs

Quelle: Report

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