Digitales Zuhause und Digitales Büro machen gute Fortschritte

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Feldkirchen / Intel Developer Forum, San Francisco, den 9. September 2004 – Bill Siu, Intel Vize Präsident und Geschäftsführer der Desktop Platforms Group, hat heute auf dem Intel Developer Forum demonstriert, wie weit die Entwicklung des Digitalen Zuhauses und des Digitalen Büros vorangeschritten ist. So zeigte er Entertainment PCs (EPCs) führender Hersteller wie Alienware und Hewlett Packard, die noch vor dem Weihnachtsgeschäft in den USA in den Handel kommen. Mit der Ankündigung der Entertainment PC Platform 2004 ermöglicht es Intel weiteren Herstellern, rechtzeitig zur Weihnachts-Saison Entertainment PCs zu entwickeln.

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Zeitgleich mit der Einführung des EPC entwickeln Inhalte-Anbieter neue Benutzeroberflächen. So können Anwender einen EPC auch aus größerer Entfernung per Fernbedienung steuern und PC-Spiele beispielsweise auch auf dem TV-Bildschirm im Wohnzimmer genießen. Musik und Filme werden mit wenigen Klicks auf der Fernbedienung in den EPC geladen.

Um neue Unterhaltungsmöglichkeiten durch Spiele, Filme und Musik zu bieten, arbeitet Intel mit Firmen wie Activision, Digital 5, Electronic Arts, Movielink, Napster und Real Networks zusammen. Damit die Verfügbarkeit digitaler Inhalte für EPCs und das Digitale Zuhause schneller voran geht, kündigte Intel das Software and Services Product Recommendations Program (SSPR) mit Richtlinien für Software- und Inhalte-Anbieter an. Überdies veröffentlichte Intel eine neue Version seiner Richtlinien für Hersteller von Endgeräten.

Der Anwender steht im Mittelpunkt
„Mit gezielter Marktforschung untersucht Intel, wie Endverbraucher moderne Technologien nutzen und warum sie es manchmal nicht tun. Nur so erfahren wir, was die Leute wirklich brauchen“ sagte Bill Siu, Intel Vice President and General Manager, Desktop Platforms Group.

Zu diesem Prozess gehört es auch, den sich ständig wandelnden Ansprüchen und Anforderungen der Anwender gerecht zu werden. Hierzu müssen Intel und die Industrie sichere Plattformen entwickeln, die – mit all ihren Funktionen, Technologien, Software-Applikationen und Betriebssystemen -auf ein perfektes Zusammenspiel miteinander abgestimmt sind. Ein Beispiel dafür ist Intels Plan, Multi-Core-Prozessoren, also Chips mit mehreren Prozessorkernen einzuführen. So z.B. „Smithfield“, ein Dual Core-Prozessor für Desktop-PCs, der 2005 auf dem Markt kommen soll. Ebenso wichtig ist die Zusammenarbeit mit der Industrie bei der Festlegung von Standards. Dies war eine der Voraussetzungen dafür, dass die Industrie bereits jetzt Bausteine für das Digitale Zuhause liefern kann. Von solchen Synergieeffekten wird auch das Digitale Büro profitieren.

„Das Digitale Zuhause vereint die gemeinsamen Anstrengungen der PC-Industrie mit denen der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, sowie der Inhalte-Anbieter,“ sagte Siu. „Wir haben große Fortschritte gemacht indem wir nicht nur Industriestandards gesetzt, sondern auch weit reichende Ökosysteme und die entsprechenden Produkte entwickelt haben, um den Anwendern unsere Vision des Digitalen Zuhauses nahe zu bringen.“

Die nun vorgestellten Entertainment PCs (EPCs) sind ein Beispiel für diese Zusammenarbeit. Als Basis der EPCs dient ein Intel Pentium 4 Prozessor mit Hyper-Threading (HT) Technologie im Verbund mit Chipsätzen aus der Intel 915 Express Familie. Diese Kombination ermöglicht es, die Funktionen von Unterhaltungselektronik mit den Fähigkeiten eines Hochleistungs-PCs in einem Gehäuse zu vereinen. Mit solchen EPCs haben Anwender die Möglichkeit mit einer einzigen Fernedienung vom Wohnzimmersessel aus ihre privaten Fotos, Videos und Tonaufnahmen zu speichern und zu verwalten, Musik zu hören, fernzusehen oder digital aufgezeichnete Videos auf dem Fernsehen zu genießen.

Innovation und Möglichkeiten des Digitalen Büros Über das Digitale Zuhause hinaus verstärkt Intel seine Anstrengungen hinsichtlich des Digitalen Büros. Intels Vision vom Digitalen Büro ist darauf ausgerichtet, Geschäftsprozesse mit stets verfügbaren, nützlichen Technologien zu optimieren, die intelligenter, intuitiver, vernetzter und schneller arbeiten als bisher.
„In den vergangenen Jahren hat sich die Art, wie Geschäftsleute ihrer Arbeit nachgehen, verändert. Unsere Methoden zu arbeiten, zu kommunizieren, Entscheidungen zu fällen über große Distanzen und mehrere Zeitzonen stellt Geschäftsleute und IT-Abteilungen gleichermaßen vor große Probleme.“ sagte Siu.

Viele Firmen sehen sich neuen Herausforderungen und Kostenfaktoren gegenüber: Sicherheitslücken müssen gestopft werden, über den gesamten Globus verteilte Mitarbeiter sollen zusammenarbeiten. Zudem gibt es das Informations-Paradoxon: die rapide Verbreitung drahtloser Netzwerke, öffentlicher Hotspots und vernetzter Geräte erzeugt enorme Datenberge, für deren Auswertung die notwendigen Werkzeuge fehlen. Die Daten sind daher nutzlos und können nicht sinnvoll zur Entscheidungsfindung genutzt werden.
Nach Auswertung dieser Trends hat Intel vier Kernpunkte erarbeitet, die zur Verbesserung des Digitalen Büros essenziell sind: integrierte IT, schnelle Teamarbeit, vorausschauende Vernetzung und ein Informations-Assistent. Die technologischen Bausteine und Funktionen, um diese Bereiche abzudecken, werden bei Intel bereits entwickelt. So konnte die Firma bereits gestern die Intel Active Management Technologie vorstellen. Diese hebt Wartung und Verwaltung vernetzter Computer durch IT-Administratoren auf eine neue Ebene- selbst wenn sie nicht mit dem Netzwerk verbunden oder abgeschaltet sind. Zudem beinhaltet es einen Investitionsschutz, indem es die Anwender davor bewahrt, wichtige Bauteile, Fernwartungssoftware oder Antivirusprogramme zu deaktivieren.

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