Allianz unter VGA-Herstellern

Fünf (kleinere) taiwanesische Hersteller planen Bündnis für bessere Preise

“Größer ist besser“ – das gilt oft auch für Unternehmen im Computer-Bereich. Fünf taiwanesische Hersteller von Grafikkarten und Mainboards planen deshalb derzeit eine strategische Allianz, um ihre Verhandlungspositionen beim Einkauf von (ATI und nVidia) Grafikchips zu stärken. Die fünf Firmen sind Albatron, Chaintech, Gainward, Prolink (PixelView) und TuL (früher C.P.Technology).

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Statt einzeln mit ihren Lieferanten zu feilschen, hoffen sie auf niedrigere Preise bei Abnahme größerer Mengen für alle fünf Bündnispartner. Dadurch wollen sie ihre Marktpositionen stärken im Vergleich mit den großen Herstellern.

Die Idee zu dieser Allianz entstand nach Angaben von TuL-Chef Ted Chen nach Bekanntwerden der Expansionspläne von ASUS. Nach 6,25 Millionen Grafikkarten in 2003 plant ASUS nämlich in diesem Jahr die Auslieferung von 8-10 Mio. Man befürchtet, dass ASUS seine Marktanteile durch eine aggressive Preisgestaltung vergrößern will.
Prolink hat außerdem angeboten, den anderen Teilnehmern des Bündnisses seine Produktionsstätten in Taiwan und die entsprechenden Ressourcen für die Produktentwicklung zur Verfügung zu stellen. Damit könnten sich die Partner mehr auf das Marketing konzentrieren.
Momentan ist die strategische Allianz der fünf taiwanesischen Hersteller allerdings noch nicht beschlossen worden. Es wird noch über die letzten Details verhandelt.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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