Apple: MacBook Air

Ultradünnes Notebook mit optionaler SSD

Apple hat auf der gestrigen Keynote der MacWorld in San Francisco die Gerüchte bestätigt und ein neues, ultraflaches Notebook namens „MacBook Air“ vorgestellt. Die Dicke beläuft sich auf lediglich 0,4 bis 1,94 Zentimeter, das Gewicht auf 1,36 Kilogramm. Das 13,3″-Display hat eine LED-Hintergrundbeleuchtung und eine Auflösung von 1280×800 Bildpunkten. Die Beleuchtung des Bildschirms sowie die der Tastatur kann sich per Lichtsensor automatisch an die Verhältnisse der Umgebung anpassen.

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Als Prozessor kommt ein Core 2 Duo mit 1,6 oder 1,8 GHz zum Einsatz, an Arbeitsspeicher sind 2 Gigabyte DDR2-667 SDRAM verbaut. Um die Grafik kümmert sich der „Intel Graphics Media Accelerator X3100“.

Das Notebook kommuniziert fast ausschließlich per WLAN mit der Außenwelt. An Anschlüssen findet sich ein USB-Anschluss, der mit einem Adapter auf Ethernet ausgerüstet werden kann, ein Audio-Ausgang und ein Micro-DVI-Ausgang. Für diesen werden Adapter auf normales DVI und auf VGA mitgeliefert. Zusätzlich können Adapter auf Composite und S-Video bestellt werden. Mit diesen wird der Anschluss des MacBook Air an einen Fernseher möglich. Integriert ist zudem eine iSight-Kamera.

Ein optisches Laufwerk wird nicht geboten, die integrierte Festplatte hat eine Kapazität von 80 Gigabyte und dreht sich mit 4200 Umdrehungen pro Minute. Der Formfaktor der Festplatte ist 1,8 Zoll, für einen Aufpreis von rund 900 Euro kann das MacBook Air auch mit einer 64 Gigabyte großen Solid State Disk (SSD) ausgestattet werden.

Der Akku ist fest integriert. Falls dieser ausfällt, muss also das gesamte MacBook Air in die Reperatur geschickt werden oder man ist auf das mitgelieferte Netzteil angewiesen. Auch entfällt die Möglichkeit, die Laufzeit durch Mitnahme mehrerer Akkus zu verlängern. Laut Apple soll eine Akkuladung genug Energie liefern, um das MacBook Air rund 5 Stunden im WLAN-Betrieb laufen zu lassen.

Derzeit lässt sich das MacBook Air lediglich vorbestellen, geliefert werden soll es in rund zwei bis drei Wochen. Die Preise beginnen bei rund 1700 Euro für die Minimal-Konfiguration und gehen bis etwa 2870 Euro für die Vollausstattung.


Quelle: Apple

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