Nvidia GT300 „Fermi“ gezeigt

High-End Grafikkarte mit 3 Mrd. Transistoren und 512 Shader-Einheiten

Wie gestern angekündigt hat Nvidia auf seiner „GPU Technology Conference“ die kommende GT300 Grafikkarte gezeigt und dabei auch die ersten offiziellen Details verraten. Sie basiert auf der neuen ‚Fermi‘ Architektur, die weiter vom reinen Grafikchip in Richtung Mehrzwecklösung geht. Die Fermi Grafikkarte hat mehr als doppelt so viele Transistoren und Shader-Einheiten wie eine GeForce GTX 285.

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Fermi besitzt 3 Milliarden Transistoren und 512 Shader-Einheiten, während der GT200 Grafikchip der GeForce GTX 285 über 1,4 Mrd. Transistoren und 240 Shader-Einheiten verfügt. Die Shader-Einheiten werden von Nvidia künftig „CUDA Cores“ genannt, eben wegen ihrer Ausrichtung auf allgemeine Berechnungen statt Grafik (GPGPU = General Purpose GPU).
Mehr wurde noch nicht verraten, aber es wird berichtet, dass die Speicherschnittstelle von Fermi 384 bit breit sein soll und bis zu 6 GByte GDDR5 SDRAM unterstützt. Bei der GeForce GTX 200 Serie setzt Nvidia noch auf ein 512 bit RAM-Interface und GDDR3. Da GDDR5 deutlich schneller ist als GDDR3, konnte man die Speicherschnittstelle etwas verkleinern, ohne Performance einzubüßen.
Wann die ersten Grafikkarten auf Basis von Fermi eingeführt werden, hat Nvidia gestern noch nicht verraten. Es ist weiter unklar, ob Nvidia das noch in diesem Jahr schafft oder erst Anfang 2010.

Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang zeigt Fermi Grafikkarte
Features von Fermi

Quelle: Nvidia

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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