Erste Details zu Windows 8

USB 3.0, Bluetooth 3.0, Login per Gesichtserkennung, schnellerer Start

Ein Microsoft-Fan namens Francisco Martin hat in seinem Blog Details zu Microsofts kommendem Betriebssystem mit dem Codenamen „Windows 8“ veröffentlicht. Sie stammen offenbar aus einer Präsentation, mit der Microsoft Hersteller über die Ziele und Features von Windows 8 informiert hat. Da Martin seinen Blog auf der Plattform „Live Spaces“ von Microsoft betreibt, erübrigt sich fast der Hinweis, dass der Blog nun nicht mehr erreichbar ist. Glücklicherweise wurden die Informationen von anderen bereits aufgegriffen.

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Bisher rechnete man mit der Einführung von Windows 8 gegen Ende 2011. Die Präsentation von Microsoft spricht nun von „irgendwann im Jahre 2012“.
Vorab sei noch gesagt, dass es sich wohl auch um Diskussionspapiere handelt und keine konkreten Pläne. Welche der genannten Features tatsächlich umgesetzt werden, ist wohl noch offen.
Microsoft will demnach USB 3.0 und Bluetooth 3.0 in Windows 8 deutlich besser unterstützen. Ein Schwerpunkt soll auf der Performance und einem schnellen Start liegen, sowohl beim Hochfahren als auch beim Aufwachen aus dem Energiesparmodus. Es heißt wörtlich: „Windows 8 PCs starten schnell, in manchen Fällen nahezu augenblicklich, und sind bereit ohne lange oder unerwartete Verzögerungen.“ Der POST (Power On Self Test) von Mainboard, CPU und Speicher soll demnach bei den meisten Systemen länger dauern als der Start des Betriebssystems. Interessant auch der gesonderte Hinweis, dass dies nicht nur für Installationen auf Solid State Drives (SSD) gelten soll, sondern auch für herkömmliche Festplatten.
Nach Ansicht von Microsoft sind Webcams im Jahre 2012 allgegenwärtig, deshalb sollen sie auch genutzt werden. Die von Microsoft für Windows 8 geplanten Szenarien sehen so aus: Der Anwender nähert sich seinem PC. Die Webcam registriert die Bewegung im Raum und weckt den PC aus dem Schlafmodus. Bis sich der Nutzer hingesetzt hat, ist der PC bereit. Die Webcam scannt das Gesicht und meldet den Anwender automatisch an – ohne Passworteingabe. Sollte sich eine weitere Person dazu gesellen, kann ein Nutzerwechsel durchgeführt werden. Schließlich verlässt der Anwender den PC und den Schreibtisch. Die Webcam registriert dies, der PC wird gesperrt und in den Energiesparmodus versetzt.
Soweit die Theorie. Man darf gespannt sein, wie und was Microsoft davon umsetzen kann.

Quelle: Neowin.net

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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