IBM-Chefin kritisiert Mitarbeiter

Enttäuschende Quartalsergebnisse sorgen für Unmut

Die Geschäftsführerin des Unternehmens IBM, Virginia Rometty, nimmt sich in einem internen Video ihre Angestellten zur Brust. Das entsprechende Video ist in die Hände des Wall Street Journals gefallen, welches den Inhalt wiedergibt. Aufgrund der enttäuschenden Quartalsergebnisse IBMs fordert Rometty von den Mitarbeitern bei IBM schneller zu denken und rascher zu handeln. Anfragen von Kunden sollen in Zukunft immer innerhalb von 24 Stunden bearbeitet werden. Zudem müsse sich IBM allgemein rasanter den wechselnden Bedingungen des IT-Marktes anpassen.

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Aufgrund der sinkenden Einnahmen (-5 %) sowie der reduzierten Gewinne (-1 %) ist auch IBMs Aktienkurs um 8 % gefallen. Verantwortlich macht Geschäftsführerin Virginia Rometty nicht ihre eigene Leistung, sondern in erster Linie die der Abteilung für Software- und Hardware-Verkäufe. Man habe es dort versäumt einige lukrative Abkommen abzuschließen. Bei einigen großen Angeboten habe IBM zu träge gehandelt, so dass einem die Kunden durch die Lappen gegangen seien.

IBM will nun Entlassungen vornehmen und eventuell seine Sparte für Low-End-Server abstoßen – Lenovo gilt bereits als potentieller Käufer.

Quelle: WallStreetJournal

André Westphal

Redakteur

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