Indie-Entwickler motzt über Microsoft

Schöpfer von "Braid" macht seinem Ärger Luft

Der Indie-Entwickler Jonathan Blow („Braid“) übt aktuell derbe Kritik an Microsoft. Im Zuge einer Diskussion im sozialen Netzwerk Twitter sprach Blow klare Worte: „Sie haben gedroht mein Leben zu ruinieren und ich bin nicht der einzige Indie-Entwickler, mit dem sie so umgesprungen sind.“ Laut Blow sei er sogar noch gut davongekommen denn Team Meat („Super Meat Boy“) habe Microsoft sogar „noch wesentlich mieser“ behandelt. Dies sei auch einer der Gründe, warum das nächste Spiel aus Blows Feder, „The Witness“, exklusiv für die Sony Playstation 4 erscheine.

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„Sie (Microsoft) behandeln kleine Entwickler traditionell wie Dreck. Ich hoffe ja, dass sie ihre Handlungsweisen nun nach der Veröffentlichung ihrer neuen Konsole ändern. Aber ich habe da doch meine Gründe zu zweifeln. Denn die Leute, die vorher mies mit Indie-Entwicklern umgesprungen sind, arbeiten immer noch auf den selben Positionen“, zieht Jonathan Blow sein Fazit. Er wolle sich deshalb lieber auf die Sony Playstation 4 konzentrieren.

Ähnlich handelt auch Edmund McMillen von Team Meat, welcher bei der Veröffentlichung des kommenden „The Binding of Isaac: Rebirth“ ebenfalls die Microsoft Xbox One aussparen will. So legt Microsoft immer noch bestimmte Regeln für Indie-Entwickler fest. Beispielsweise dürfen diese Entwickler ihr Spiel nur für die Xbox One veröffentlichen, wenn es nicht zuvor auf anderen Systemen erschienen ist. Mindestens eine zeitgleiche Veröffentlichung müsse erfolgen.

Quelle: GamingBolt

André Westphal

Redakteur

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