Smartphones – ist die Hardware entscheidend für aktuelle Apps?

Apps sind unterschiedlich, ebenso wie Anforderungen an Smartphone-Hardware

Smartphones sind kleine Computer und verdanken ihre Leistungsfähigkeit den eingebauten Hardwarekomponenten wie Prozessoren und Speichern. Sie sorgen für die Rechenfähigkeit, also Schnelligkeit der mobilen Geräte und bestimmen zudem die mögliche Anzahl an gespeicherten Apps. Doch ist die Hardware der ausschlaggebende Punkt, um aktuelle Apps nutzen zu können?

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Mehr Leistung als manch Computer?

Auch wenn Smartphones im Grunde kleinere Computer sind und Hardware-Begrifflichkeiten wie Prozessor, RAM und Speicher das Innenleben der Handys bestimmen, können die mobilen Geräte in ihrer Beschaffenheit nicht wirklich mit herkömmlichen PCs verglichen werden. Dafür spielt die Hardware bis zu einem gewissen Grad eine untergeordnete Rolle.

Viel wichtiger ist das laufende Betriebssystem, da es auf die Nutzung von Apps abgestimmt ist und über die Kompatibilität mit den Anwendungen entscheidet. Die unterschiedlichen Hersteller und Anbieter von Apps achten wesentlich mehr auf eine reibungslose Funktionalität als auf die volle Ausschöpfung des gegebenen Leistungsumfangs der Hardware.

Die kann sich bei neueren Smartphone-Modellen durchaus sehenlassen und übertrumpft den ein oder anderen Computer. Das aktuelle Samsung S10+ verfügt über einen leistungsstarken Octa-core Exynos 9820-Prozessor, der im Verbund von bis zu 12 Gigabyte Arbeitsspeicher jede App der Welt problemlos zum Laufen bringt. Auch andere Handyhersteller haben in ihren aktuellen Modellen starke Hardware verbaut.

Apps und Smartphones sind untrennbar miteinander verknüpft. (Bildquelle: Gerd Altmann / Pixabay)

Funktionalität von Apps

Klassische Apps für die Kommunikation oder auch der bekannten Sozialen Netzwerke sind nicht auf hohe Leistungen getrimmt, sondern bauen auf intuitive und ergonomische Aspekte. Schließlich sollen möglichst viele Menschen die Anwendung gebrauchen. Auch andere nützliche Apps bauen auf dieses Prinzip und bieten ihren Nutzern einen Mehrwert.

Wer beim Einkaufen Geld sparen möchte und immer auf der Suche nach den heißesten und neuesten Schnäppchen ist, greift beispielsweise auf die leicht zu bedienende App von Mein Deal zurück. Die Anwendung fußt auf dem gleichnamigen Schnäppchen-Portal und liefert der Community Deals und Angebote in sämtlichen Bereichen. Die Systemvoraussetzung fordert lediglich die Android-Version 4.1 oder höher und kann somit auch auf älteren Smartphone-Modellen genutzt werden.

Natürlich gibt es auch Apps, die Funktionalität mit einem etwas anspruchsvolleren Leistungsspektrum koppeln. Das gilt vor allem für Spiele, die auf eine gute Grafik und komplexe Mechaniken setzen. Aber auch Anwendungen zum Editieren von Videos und Bilder können zuweilen der Hardware einiges abverlangen.

Die benötigte Leistung kann nicht jedes Smartphone liefern. In der Regel werden die inkompatiblen Apps allerdings nicht in den Stores angezeigt, so dass Nutzer nicht manuell die technischen Daten durchpflügen müssen.

Voraussetzungen aktueller Apps

In Zeiten der gesellschaftlichen Vernetzung setzen aktuelle Apps weit mehr voraus als eine leistungsfähige Hardware. Zwar bildet diese weiterhin das Fundament von Smartphones, sie kann aber zum großen Teil als Mittel zum Zweck verstanden werden. Dieser Umstand führt zu einer unterschätzten Wahrnehmung von einigen Komponenten, die essenziell für die Funktionalität aktueller Apps sind.

Streaming und Tracking durch GPS definieren so einige Apps und machen diese überhaupt funktionstüchtig. Daher müssen Smartphones die entsprechende Hardware liefern, damit eine stabile Bandbreite geliefert werden kann und das GPS akkurat arbeitet. Sind diese Dinge nicht gewährleistet, verlieren viele Apps ihre Relevanz und Praktikabilität.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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