Hoverboards im Test: Wie sicher sind aktuelle Modelle?

Hoverboards sind aktuell die unschlagbare Alternative zu E-Bikes und Micro Scootern. Sie sind klein, leicht, schnell und trainieren gleichermaßen das Gleichgewicht, die Körperbeherrschung und das räumliche Vorstellungsvermögen. Kurz, Hoverboards sind elektrische Wundertüten. Aber sind sie auch sicher? Ist ihre Technik ausgereift und verlässlich, sind sie auch etwas für Fahranfänger, Kinder und eher weniger sportliche Naturen? Wir werden diesen Fragen nachgehen und versuchen, die aktuellen Modelle mit ihren Vor- und Nachteilen im Hinblick auf die Sicherheit zu beleuchten.

Anzeige

Allgemeiner Sicherheitscheck – Kriterien

Die Batterie

Ist die Batterie mit einem Überladeschutz und einer Temperaturabsicherung ausgestattet und ist es eine Markenbatterie oder liegt ihre Herkunft eher im Dunkeln. Der Überladeschutz verhindert beispielsweise die Überhitzung und sorgt für gesunde Akkuzellen. Es gibt Ladegeräte, die sich bemerkbar machen, wenn der Akku voll ist, aber nicht jedes Gerät ist derart gesichert.

Die Reifen

Wie groß sind die Reifen und aus welchem Material bestehen sie. Kleine Reifen sind wendiger, aber auch anfälliger für Unebenheiten des Untergrunds als große. Die Reifengröße beginnt für Erwachsene bei 6,5 Zoll und endet bei 10 Zoll. Man unterscheidet Luftreifen und solche, die aus Vollgummi sind. Auch bestimmt der Einsatzzweck die Wahl der Reifen.

Sensortechniken

Der Schwerkraft-Sensor zum Beispiel ist so fein justiert, dass er auf die geringsten Gewichts-Veränderungen reagiert. Der Regler für die Reaktion auf die Gewichtsverlagerung kann vom Fahrer eingestellt werden. Das ist eine sehr komfortable Einrichtung, besonders für Fahranfänger, die noch manchmal etwas wackelig in den Beinen sind.

Flitzer Hoverboard 10-Zoll-Modell

LEDs

Es ist nicht nur wichtig, im Dunkeln selber zu sehen, sondern auch gesehen zu werden.

Zertifikate

Eine ganze Reihe von ihnen sind europäische Richtlinie. Die CE-Zertifizierung gibt es erst, wenn das Hoverboard eine ganze Reihe von Tests durchlaufen und alle Anforderungen bestanden hat. Da das Hoverboard ursprünglich aus den USA kommt, gibt es auch internationale Zertifizierungen.

Trittfläche

Sie sollte rutschfest sein und bequem. In der Regel besteht sie aus Gummi und ist so breit, dass jeder Erwachsene bequem darauf stehen kann.

Ladevorgang

Das Aufladen sollte nicht in der prallen Sonne und nicht über Nacht geschehen. Darüber hinaus sind zum Aufladen stets nur die mitgelieferten Ladegeräte zu benutzen. In der Regel dauert eine Aufladung ungefähr 3 Stunden.

Externe Sicherheitsmaßnahmen

Damit ist alles gemeint, für das der Fahrer selber verantwortlich ist. Zu diesem Zweck gibt es ausgezeichnete Schutzkleidung und Helme. Sicher ausgestattet, obliegt es schließlich jedem Fahrer, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen und sich vorausschauend und angemessen auf öffentlichen Wegen und Plätzen zu bewegen.

Robway W2 im Gelände auf Feldweg

Modelle im Test

Die aktuellen Modelle, die in Tests wie auf https://hoverboard-test.net/ besonders gut abgeschnitten haben, überzeugen mit großer Reichweite, Reifen mittlerer Größe, einem Sicherheitsmodus speziell für Kinder und vollständigem Zubehör inklusive Ladegerät und Tragetasche.

Die sicheren Boards sind nicht unbedingt die schnellsten, bleiben sie doch mit 15 bis 20 Kilometer in der Stunde im regulären Rahmen. Die Reifen mit 8 bis 9 Zoll fallen weder extrem klein noch übermäßig groß aus. Es scheint auch hier, wie im echten Leben, dass das Mittelmaß das Maß der Dinge ist. Der Markt bietet eine Fülle an Rollern.

Alle beliebten Hoverboards sind TÜV-geprüft und an den europäischen Sicherheitsstandard angepasst. Allerdings gibt es immer wieder Angebote, die im Hinblick auf die Preisgestaltung aus dem Rahmen fallen. Hier ist Vorsicht geboten. Sind die Geräte besonders preisgünstig, muss das kein schlechtes Zeichen sein, es kann aber darauf hindeuten, dass die Technik nicht immer zertifizierte Markenprodukte verbaut hat.

Das genannte Test-Portal weist auf Test-Kriterien hin, erklärt Bewertungen und lässt den Leser an Erfahrungen teilhaben, die Profis aber auch Einsteiger mit den aktuellen Modellen gemacht haben.

Sicherheit versus Coolness

Es geht beides, wie die Test-Sieger beweisen. Mit LED-Lichtleisten und integriertem Lautsprecher ausgestattet, kommen die Hoverboards auch äußerlich bunt daher und sind gut für jede Show, für den Alltag und zum Promenieren auf der Strandpromenade. Sie gewährleisten trotzdem optimale Sicherheit. Auch mit besonders breitem Straßenprofil lässt sich Eindruck machen. Und auch dadurch ist für die Sicherheit gesorgt, auf glatten Straßen ebenso wie auf holpriger Piste.

Obwohl bei den aktuellen Test-Siegern ein 700- Watt- Motor unter den Füßen des Fahrers sitzt, gibt erst nach eingehender Übung Grund, übermütig zu werden. Da, wo Mitmenschen den eigenen Weg kreuzen, reicht es, freihändig der Sonne entgegen zu fahren.

Vielleicht mit zwei Einkaufstüten in jeweils einer Hand, lässig an einem Fahrradfahrer vorbei, der sich den Berg hinauf quält. Aber die Sicherheit geht immer vor, die eigene wie die jedes anderen!

Am Ende

Nur wer beim Kauf auch in sicherheitsrelevante Details investiert, wird lange Freude an seinem Gefährt haben und unverletzt erlebnisreiche Touren überstehen. Ein Hoverboard kann Höllenmaschine oder Spaßfaktor sein. Es wird abhängen von der Wahl des Modells und der Fahrtechnik. Die aktuellen Modelle sind allesamt ausgestattet mit der wichtigsten Sicherheitstechnik, die jedoch auch ihren Preis hat. Der Verbraucher sollte in sie investieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.