(Auszug aus der Pressemitteilung)
Solar ja, aber bitte ohne Regelchaos und Installationsstress, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von Zendure [1]. Zwar sind 76 Prozent der Befragten ohne Solarpanels in Deutschland sehr oder extrem an einem Home-Solar-Power-System interessiert, dennoch erschweren konkrete Alltagshürden wie Installation (29 Prozent) sowie Vorschriften und Genehmigungen (27 Prozent) den Einstieg. 22 Prozent empfinden Installation und Einrichtung generell als zu kompliziert [2]. Wie entscheidend ein einfacher Zugang ist, zeigt die Erfahrung bestehender Solarnutzer:innen: Für 53 Prozent war eine einfache Installation beziehungsweise DIY-Freundlichkeit der wichtigste Faktor bei der Kaufentscheidung.
Insbesondere Mieter:innen, Neueinsteiger:innen und technisch weniger erfahrene Verbraucher:innen stehen beim Kauf eines Solarsystems vor einem komplexen Zusammenspiel aus Produktauswahl, Installationsfragen, Vorschriften und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Die aktuelle Zendure-Studie gibt Einblick darin, worauf Privatpersonen in Deutschland bei der Anschaffung achten. Viele haben bereits mit der Recherche begonnen: 17 Prozent der Befragten ohne Solarpanels haben sich intensiv mit Home-Solar-Power-Systemen beschäftigt, weitere 54 Prozent zumindest teilweise. Dennoch fehlt es häufig an der nötigen Orientierung, um aus dem grundsätzlichen Interesse eine konkrete Kaufentscheidung zu machen.
Mietverhältnisse und Vorschriften sorgen für Unsicherheit
Zu den größten Hürden zählen praktische Fragen des Alltags. 29 Prozent der Befragten ohne Solaranlage geben an, zur Miete zu wohnen und unsicher zu sein, ob sie ein entsprechendes System installieren können oder sollten. Mehr als jede:r Vierte (27 Prozent) empfindet Vorschriften, Genehmigungen und den damit verbundenen Papierkram als unklar [2].
Auch die technische Umsetzung schreckt potenzielle Nutzer:innen ab: 22 Prozent bewerten Installation und Einrichtung als zu komplex [2]. Dabei beruhen viele dieser Hürden inzwischen stärker auf der Wahrnehmung als auf den tatsächlichen Rahmenbedingungen. So stärkt seit 2024 die deutsche Gesetzgebung ausdrücklich die Rechte von Mieter:innen bei der Installation von Steckersolargeräten; die zulässige Einspeiseleistung wurde auf 800 Watt angehoben und die Registrierung auf einen vereinfachten Eintrag reduziert. Die eigentliche Lücke ist daher zunehmend nicht regulatorischer, sondern informativer Natur: Viele Verbraucher:innen nehmen Solar weiterhin als kompliziertes Projekt wahr, obwohl der Einstieg heute klarer geregelt ist als je zuvor.
Neben rechtlichen und technischen Fragen wird auch die Produktauswahl selbst zur Herausforderung. 18 Prozent der Befragten fällt es schwer, aus der Vielzahl verfügbarer Lösungen das passende Produkt auszuwählen. Ebenso viele sehen einen Mangel an klaren und vertrauenswürdigen Informationen [2]. Für Verbraucher:innen ist häufig nur schwer erkennbar, welches System am besten zum eigenen Haushalt, zum verfügbaren Platz und zum individuellen Stromverbrauch passt. Gleichzeitig müssen sie unterschiedliche Speicherkapazitäten, Leistungswerte, Installationsarten und Steuerungsmöglichkeiten miteinander vergleichen.
Einfache Installation wichtiger als das Preis-Leistungs-Verhältnis
Wie entscheidend ein unkomplizierter Einstieg ist, zeigt der Blick auf Verbraucher:innen, die bereits Solarpanels besitzen. Für 53 Prozent war eine einfache Installation beziehungsweise die Möglichkeit zur eigenständigen Einrichtung der wichtigste Faktor bei der finalen Kaufentscheidung. Damit liegt die Installationsfreundlichkeit deutlich vor anderen Kriterien wie überlegener Technologie oder bestimmten Funktionen mit 32 Prozent, dem Preis-Leistungs-Verhältnis mit 31 Prozent, Kundenbewertungen mit 28 Prozent und der Garantie mit 27 Prozent. Das Design war lediglich für 8 Prozent ausschlaggebend.
Auch bei der künftigen Wahl eines Home-Energy-Systems stehen Einfachheit und Zuverlässigkeit im Vordergrund: 52 Prozent aller Befragten bewerten diese Eigenschaften als sehr wichtig, für weitere 33 Prozent sind sie sogar unverzichtbar. Dabei darf Einfachheit künftig nicht mehr bei der Installation enden. Mit der wachsenden Bedeutung dynamischer Stromtarife wird die Frage, wann Energie gespeichert, genutzt oder ins Netz eingespeist werden sollte, zur nächsten potenziellen Komplexitätshürde. Erfolgreich werden daher vor allem Lösungen sein, die sowohl die Einrichtung als auch den täglichen Betrieb so einfach wie möglich gestalten.
„Das Interesse an Solarenergie in Deutschland ist groß, doch viele Verbraucher:innen fühlen sich auf dem Weg zur eigenen Anlage allein gelassen“, sagt Bryan Liu, CEO von Zendure. „Unsicherheit bei Vorschriften, Fragen zur Installation und eine schwer überschaubare Produktauswahl bremsen den Einstieg. Entscheidend ist deshalb, Solar- und Speicherlösungen nicht nur leistungsfähiger, sondern vor allem verständlicher, einfacher und verlässlicher zu machen. Wer die Energiewende in die Haushalte bringen will, muss Komplexität reduzieren und Verbraucher:innen das Vertrauen geben, dass sie den Einstieg ohne unnötigen Stress bewältigen können.“
[1] Die Umfrage wurde im Auftrag von Zendure von Arlington Research unter 835 Befragten in Deutschland im Dezember 2025 durchgeführt.
[2] Basis der genannten Ergebnisse sind Befragte mit Solarpanels, aber ohne Batteriespeicher, sowie Befragte ohne Solarpanels, die extrem oder sehr an der Anschaffung eines Home-Solar-Power-Systems interessiert sind.

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