Der Mitbegründer und CEO von OpenAI, Sam Altman, hat einige „spannende“ Äußerungen in einem Interview getätigt. Obwohl sein Unternehmen natürlich eines der Unternehmen ist, die die aktuelle Speicherkrise mitverursacht haben, zeigt der Manager eher mit dem Finger auf Privatkunden. Seiner Meinung nach ist es „schrecklich“ wie viel RAM in privaten Computern stecke und gar nicht sinnvoll genutzt würde.
So erläutert Altman, dass der DRAM in privaten Rechnern vielleicht zu 5 % der Zeit überhaupt beansprucht werde. Das sei wirtschaftlich nicht sinnvoll. Im Wesentlichen vertritt der OpenAI-Mitbegründer die Ansicht, dass der schwer verfügbare RAM in Datenzentren besser aufgehoben wäre, wo er 100 % der Zeit voll beansprucht werde. Altman unterstellt, dass die unsichtbare Hand des Marktes hier versage.
Das dürften die meisten Privatkunden, die unter hohen Preisen für Arbeitsspeicher und allem, was damit zu tun hat, leiden, wohl anders sehen. So sind neben DDR5-RAM an sich z. B. auch Grafikkarten, Notebooks, Spielekonsolen und viele andere Geräte seit der Speicherkrise deutlich teurer geworden. Ausgelöst wurde sie durch den KI-Hype, der dafür gesorgt hat, dass Datenzentren enorme Massen an RAM und Speicher aufkaufen.
Quelle: IGN

Neueste Kommentare
1. November 2026
21. Oktober 2026
21. Oktober 2026
18. Oktober 2026
18. Oktober 2026
18. Oktober 2026