Wie lange schaffe ich...

Offtopic und anderes Gelaber
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-.B_Rabbit.-
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Wie lange schaffe ich...

Ungelesener Beitrag von -.B_Rabbit.- » 12.07.2007, 20:23

...ohne Zigarette? Wetten werden ab sofort angenommen!

Warum das Ganze?
Okay, ich bin Raucher seit ca. 8 Jahren - mit einer Schachtel am Tag, mal mehr (Wochenende) mal weniger (selten). Nun ziehen bei einem jahrelangen Raucher die Standardargumente der Überzeugungsarbeit leistenden Nichtraucher viiiiiel weniger als sie denken.
- Gesundheitsschädigend! -> Viel zu wenig greifbar. Genau so wenig wie McDonalds, schnelles Fahren, etc.
- Teuer! -> Ich verdiene genug, mir diverse Konsumartikel leisten zu können.
- Du stinkst! -> Ich riechs nicht, meine Freundin ist selber Raucherin, meine Mitbewohner sind Raucher, meine Eltern, eine meiner Schwestern - keinen störts.

Ich nenne das hier auch ganz bewusst nicht "Ich höre auf zu rauchen" - ich bin nicht so naiv. Ich sage lieber, Doku über meine kurze Zeit ohne Zigarette. Warum ich das aufschreibe? Wenn man es mit jemandem teilt, ist es halbes Leid - oder so? Vielleicht spornt mich ja hier jemand an oder hilft mir über die ein oder andere Rückfallgefährdung hinweg...
Warum "gucke ich nun, wie lange ich ohne schaffe ( *g* )"?

1. Also, ich laufe so ein bis zwei mal die Woche 10 Km. Dienstag habe ich das erste Mal Atemnot dabei gehabt. Hätte fast abbrechen müssen. Eins meiner Argumente für mich selber war immer, wenn ich 10 Km problemlos laufen kann - und gleichzeitig Raucher zu sein, dann brauch ich auch nicht aufhören.
Fiel damit flach.
2. Bald kommt das Nichtraucherschutzgesetz - in der Disko (wie im anderen Thread schon von mir geäußert) eine Qual, Bier ohne Kippe. Irgendwie wärs da doch besser, gar nicht mehr zu rauchen.
3. Nächste Woche ziehen wir auf der Arbeit um (bin externer Mitarbeiter bei einem großen Automobilhersteller) - im neuen Gebäude gibts nur draußen Raucherbereiche, keine Balkons so wie jetzt, und "draußen" wird ganz schön weit zu laufen sein. Vielleicht arbeitet sichs entspannter, wenn ich da erstmal "gucke, wie lang ich ohne schaffe".

Also zu Umsetzung, diese begann
Dienstag abend, nach dem Laufen
Gar keine Lust gehabt, eine zu rauchen: Da ich fertig war hab ich auch relativ früh geschlafen. Keine mehr geraucht.

Ende des ersten Versuchs: Mittwoch
Der halbherzige Versuch endet um 10:30 Uhr: Erst bin ich 2 Std. ohne zu rauchen zur Arbeit gefahren, um eine Spiegelinstallation einer Datenbankanwendung zu machen. Dann 1,5 Stunden dasselbe Problem - die erste Zigarette muss her. Hab eine geschnorrt, denn übermütig wie ich war, hab ich mir gar nicht erst welche gekauft (wie blödsinnig :/).
Den Rest des Tages durchgeschnorrt, ca. 7 Kippen (immerhin keine 20 wie sonst). Abends ab Heimfahrt (18:00) keine mehr geraucht.

Donnerstag - heute
8:00 - Auf der Arbeit. Hab mich ausgetrickst. Hab mir eine Schachtel Kippen gekauft. Dann habe ich mir immer in den Situationen, in denen ich eine rauchen gegangen wäre, einen neuen Kaffee geholt, ein neues Kaugummi genommen und mich 5 Minuten auf den Raucherbalkon gestellt (zum Glück war kein Raucher in der Firma). Klappte ganz gut. 17:30: Schachtel originalverpackt.
18:45: 10 Km laufen. War erstaunt, wie viel mehr Power ich habe. Subjektiv war ich sehr viel schneller als ich tatsächlich war (51 Min. statt 57 Min. am Dienstag). Aber ich habe dieses Mal, ob nur dank Einbildungskraft oder nicht, keine Geschwindigkeitsminderung gemacht. Sonst werde ich ein bis zwei Mal langsamer, um quasi beim Joggen zu verschnaufen (allerdings ist das nicht Gehen!). Auch habe ich nicht so schnell so stark geschwitzt, das kam später.
Wozu ich nichts sagen kann ist, dass man mehr riecht oder schmeckt. Gegessen habe ich heute noch nichts, nur Kaugummi - und riechen tu ich momentan eh kaum was, wegen Schnupfens.

Die heute morgen gekaufte Schachtel, jetzt, um 20:23 Uhr: Originalverschweißt.

Sooo. Auf die Gefahr, dass das keine Sau hier interessiert, poste ich mal die folgenden Tage, wie es mir so geht. Den Plural ("Tage") benutze ich allerdings unter Vorbehalt - vielleicht kommt morgen oder heute abend schon der Griff zur Kippe ;)
Aber eventuell halte ich ja auch ein paar Tage mehr durch.

Das letzte Mal habe ich ca. 5 Monate komplett rauchfrei durchgehalten. Warum ich wieder angefangen habe? Kurz:

- "Ach, auf Parties kann ich ja. Hab mich unter Kontrolle"
- "Diese VERDAMMTEN WEIBER!" :D
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Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 12.07.2007, 20:41

Ich nenne das hier auch ganz bewusst nicht "Ich höre auf zu rauchen" - ich bin nicht so naiv. Ich sage lieber, Doku über meine kurze Zeit ohne Zigarette.
Genau aus diesem Grund wirst du es nicht schaffen. Denn offenbar willst du nur ausprobieren wie es ohne Zigarette ist. Wenn du wirklich aufhören möchtest, solltest du zu dir selbst sagen, dass du nie wieder rauchen willst. Ziehs ganz durch oder lass es gleich.
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Ungelesener Beitrag von -.B_Rabbit.- » 12.07.2007, 20:48

Das ist so ne "selbstpsychiologische" Sache. Wenn ich jetzt sage, ich höre auf, dann ist 1. der Druck größer, und 2. muss ich mich dann jetzt in der (Stress-) Situation damit auseinandersetzen, nie mehr rauchen zu können. Daher umgehe ich das Ganze, bzw. schiebe eben diesen Punkt auf später, wenn mir der körperliche Entzug gar nicht mehr und der geistige nicht mehr so sehr im Nacken sitzt!
Aus dem Grund habe ich es auch niemandem gesagt bis jetzt (ich hasse solche Dinge, man kündigt etwas an und dann wird man wochenlang später noch gefragt "Du wolltest doch nicht mehr... blabla).

Ich esse jetzt erstmal etwas und mache danach eine Schocktherapie, die mich auf morgen vorbereiten soll: Ich habe mir eben vorgenommen, heute abend drei Bier zu trinken und dazu nicht zu rauchen.
Denn morgen geht es feiern - das ist auch sehr hart :(
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Ungelesener Beitrag von Peter_der_Vermieter » 12.07.2007, 20:53

Hmm nüchtern kanns ja jeder ;-)
bidder wurde es bei mir erst, wenn ich was getrunken hatte. Alle um einen aussenrum qualmen, du selber nicht. Ist halt leichter wenn keiner in deiner Nähe raucht. Hab dann die erste Woche immer wenn ich total viel Bock auf eine hatte nen Rillo geraucht. Da war mit nach der Hälfte so schlecht (waren eklige), dass ich ihn ausgemacht hab. Zum Thema essen: hab den ersten Monat nach dem Rauchen aufhören übelst viel essen können (total geil). Hilfreich ist wenn du dir denkst: Die anderer müssen doch jetzt gerade auch keine rauchen. Oder du versetzt dich in das Gefühl rein, wenn du gerade erste eine geraucht hast. Da brauchst ja auch nicht gleich eine danach.
Noch ein Bonus Tipp: geh am besten am Wochenende nicht irgendwo weg ;-) sonst denke ich dass du am Wochenende rückfällig wirst!
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Ungelesener Beitrag von -.B_Rabbit.- » 12.07.2007, 20:57

Du hast schon recht, das mit dem Weggehen ist am schwersten.
Leider geht das dieses Wochenende an beiden Tagen nicht anders...
Am besten wäre es gewesen, das nach dem 1.8. zu starten, dann in die Disko zu gehen und dort erst gar nicht rauchen zu dürfen *g*. Aber ich denke, wenn der Zeitpunkt da ist dass man es probiert, probiert man es eben. Das lässt sich auch nicht planen.

P.S.: Essen ist vorbei. Bevor ich die Zigarette vermisse, gehe ich jetzt schnell duschen...
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Ungelesener Beitrag von sündenbock » 12.07.2007, 21:20

Ich finde Deine Absicht höchst lobenswert. Da ich selber Raucher bin, und mir irgendwie noch nie (leider) den festen Vorsatz vorgenommen habe aufzuhören. Aber schon wie Konsumierer schreibt, Du solltest es schon wirklich wollen. Ansosnten machst Du Dir etwas vor und kannst Dir dann immer sagen, ja ich habe es schon mal xx Monate ohne Zigarette geschafft.
Hau richtig rein und sage Dir: Jetzt ziehe ich es durch und Schluß mit den Kippen.
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Ungelesener Beitrag von han_solo » 12.07.2007, 21:31

Weiß nicht, denke, man kann es auch so schaffen. Wenn er erstmal merkt, dass er eine Woche, dann 2 Wochen, dann einen Monat ohne Kippen ausgekommen ist, dann kann er immer noch entscheiden, ob er jetzt ganz aufhört. Er sieht dann ja, wie gut es ohne geht.

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 12.07.2007, 22:11

Imho gibt es 3 wichtige Punkte. Extrem wichtig: man muss wirklich selber aufhören wollen, die gesundheitlichen Aspekte, die du selber schon festgestellt hast, sollten mehr als Anreiz genug sein.
Punkt 2: du musst Alternativen für den üblichen Habitus finden. Also statt der Zigarette nach dem Essen (o.ä.), irgendwas anderes. Seis nen Keks oder nen Apfel. Oder meinetwegen 5 gegen Willy, Hauptsache keine Kippe.
Und Punkt 3: lass dir helfen. Also bspw. jemanden finden, der mit aufhört oder, mE sehr nützlich, Nikotinpflaster.
Mit den 3 Sachen kann man es schaffen, wenn man es wirklich schaffen will. Aber dann auch konsequent, kein Partyzigaretten oder Kiffen. Wenn du aus Wut/Frust rauchen möchtest, reagier dich anderweitig ab, geh laufen/boxen oder auch hier wieder 5 gegen Willy :D
>kq

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Ungelesener Beitrag von LordLinse » 12.07.2007, 23:01

Ich habe letzten Freitag vor 3 Monaten aufgehört. An den Abend war ich mit Freunden gut einen trinken und habe dabei locker ne halbe Schachtel geraucht. Danach hatte ich die schlimmsten Kopfschmerzen meines Lebens. Und die waren definitiv vom Rauchen und nicht vom Bier. Jedes mal wenn ich jetzt ans Rauchen denke kommen mir sofort die Gedanken an die Kopfschmerzen.
Aussserdem habe ich seit dem:
390€, 1841 Zigaretten, 1,66g Nikotin, 20,25g Teer gespart und 6 Tage 9 Stunden und 25 Minuten Zeit gewonnen in der ich nicht geraucht habe.

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 12.07.2007, 23:17

Wenn man das so hochrechnet, nen 80g Teerklumpen als Schlüsselanhänger wäre doch auch nen guter Anreiz aufzuhören. :)
>kq

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Ungelesener Beitrag von Hellracer » 12.07.2007, 23:22

Ich habe die Erfahrung gemacht, man braucht nur einen guten Grund zum Aufhören. Dann geht das ohne jegliche Hilfsmittel.

Habe selbst auch über 7 Jahre geraucht und mehrmals versucht aufzuhören. Dann habe ich meine jetzige Frau kennen gelernt. Ich habe dann wegen ihr von einem Tag auf den nächsten aufgehört. Ohne Hilfsmittel, wie Nikotinpflaster, Nikotinkaugumi oder ähnliches. Man muss es nur wollen.

Bin jetzt seit ca. 2,5 Jahren Nichtraucher. Aber manchmal gibt es noch Situationen, wo ich Lust auf eine Zigarette hätte.

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Ungelesener Beitrag von shell » 12.07.2007, 23:25

H3LL S3RV4NT hat geschrieben:Imho gibt es 3 wichtige Punkte. Extrem wichtig: man muss wirklich selber aufhören wollen, die gesundheitlichen Aspekte, die du selber schon festgestellt hast, sollten mehr als Anreiz genug sein.
Punkt 2: du musst Alternativen für den üblichen Habitus finden. Also statt der Zigarette nach dem Essen (o.ä.), irgendwas anderes. Seis nen Keks oder nen Apfel. Oder meinetwegen 5 gegen Willy, Hauptsache keine Kippe.
Und Punkt 3: lass dir helfen. Also bspw. jemanden finden, der mit aufhört oder, mE sehr nützlich, Nikotinpflaster.
Mit den 3 Sachen kann man es schaffen, wenn man es wirklich schaffen will. Aber dann auch konsequent, kein Partyzigaretten oder Kiffen. Wenn du aus Wut/Frust rauchen möchtest, reagier dich anderweitig ab, geh laufen/boxen oder auch hier wieder 5 gegen Willy :D
>kq
als ehemaliger raucher (geraucht ca. 12 jahre, nicht raucher seit 3 jahren) kann ich in keinem punkt zustimmen.

der gesundheitliche aspekt interessiert nicht die bohne, dann dürfte man ja vieles nicht machen.
was anderes stattdessen - naja, wenn man fett werden will... ok....
und nikotin pflaste rund den scheiß... forget it! abzocke und weiterhin sucht.

einfach aufhören, punkt aus fertig. ist viel viel einfach als man denkt.
bei mir kam der punkt nach dem lesen von "endlich nichtraucher" von Alan Carr (kost bei amazon um die 5€) - hab damit ohne es zu wollen aufghört (ich habe wirklich gerne geraucht....)
gruß
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Ungelesener Beitrag von Dude » 12.07.2007, 23:49

Also erstmal meinen herzlichen Glückwunsch an B.Rabbit, das ist eine gute Entscheidung!
Ich persönlich bin Nichtraucher, rauche aber ab und zu (selten) Mal Anderes. Cigarre z.B., oder Cigarillo. So gut es auch für den Moment schmeckt, die Kopfschmerzen und der Kater den ich am nächstne Tag habe (üblicherweise dank der Kombination mit sehr viel zu trinken) erinnern mich immer wieder daran, dass es das wohl doch nicht wert sein kann.

Auch wenn ich nach einer durchzechten Nacht am nächsten Morgen an meinen Klamotten rieche wird mir schlecht. Ein ekelhafter Gedanke, wie viel Rauch sich darin festgesetzt haben muss. Noch schlimmer ist nur, wie stark man es beim Duschen, wenn der "getrocknete" Rauch wieder aus den Haaren, generell vom ganzen Körper, kommt.


Mein Vater raucht, schon seit Jahrzehnten. Leider auch im Auto, weshalb man immer wenn man das mit Leder bezogene Lenkrad angefasst hat diesen beissenden Gestank an den Händen hat. Mich ekelt das wirklich an, und da bin ich nicht der Einzige. Mein Bruder leiht sich mittlerweile oft mein Auto wenn er mal wieder in der Gegend ist, und das obwohl dazwischen über 130PS Unterschied liegen. Und das muss bei uns beiden schon was heissen ;)
H3LL S3RV4NT hat geschrieben:Wenn man das so hochrechnet, nen 80g Teerklumpen als Schlüsselanhänger wäre doch auch nen guter Anreiz aufzuhören. :)
>kq
Die Idee find ich cool - "Krebs in der Tasche!" =D

@Sündenbock: Bist du nicht Vater? Vielleicht hilft es dir beim Aufhören, wenn du mal darüber nachdenkst was du deinem Kind damit antust. Nicht nur, dass es durch Passivrauchen geschädigt werden kann, auch die Wahrscheinlichkeit das es selbst irgendwann damit anfängt steigt. "Papa macht das auch, dann kann ich das schon lange!"
Wäre es nicht viel schöner wenn du mit gutem Beispiel voran gehen könntest?
Mein Vater hat das auch nicht geschafft, aber er hat zumindest meinem Bruder und mir einen Anreiz verschafft - er hat uns beiden zu unserem 18. Geburtstag 1000DM versprochen, wenn wir bis dahin nicht mit dem Rauchen angefangen hätten. Und es hat bei uns beiden funktioniert. Gut, wir hatten beide schon Mal an einer Kippe gezogen, wie jedes Kind, aber wir sind beide nie auch nur kurz davor gewesen abhängig zu werden.
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Ungelesener Beitrag von -.B_Rabbit.- » 13.07.2007, 00:26

@H3LL: Nikotinpflaster - ich glaube nicht, dass mir das was bringt. Ich meine mal gelesen zu haben, dass der körperliche Entzug nach 2-3 Tagen komplett über die Bühne ist. Schweißausbrüche hat man auch nur so 8-12 Stunden danach - das deckt sich mit meiner Erfahrung (auch von früher). Was soll ich da mit Pflastern, die drei Tage sind sicherlich nicht das Problem. Das Problem an dem Ganzen ist, aus den vorhandenen Mustern auszubrechen (so sehe ich das für mich zumindest).

Mit jemand anderem aufzuhören ist auch schwierig - da gibt es keinen. Außerdem glaube ich, dass ich es eh nur schaffe, wenn ich es für mich selber tue. Aller anderer Druck von außen würde für mich nicht förderlich sein. Daher auch meine Vorgehensweise und vorsichtige Formulierung des Vorhabens.

Ich versuche mir halt allen Druck, der irgendwie vermeidbar ist, von mir zu nehmen, sprich
- Freunde / Bekannte
- Fest zu entscheiden, komplett für immer aufzuhören
- Die Unruhe, die entsteht, wenn man keine Kippen hat (daher auch der Kauf der Schachtel heute morgen)

Das sind nunmal so meine Punkte. Fest vornehmen bringt bei mir nicht wirklich mehr als es so anzugehen. Jedem das Seine.

Und zur Rückmeldung: Bin mit meinem Mitbewohner in die Videothek gefahren - bei der Fahrt hat er mir Zigaretten angeboten, ich habe gesagt ich möchte grad nicht.

Dann DVD geschaut, 3 Bier getrunken (wie geplant). Aber beim ersten war es wirklich hart. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich in meinem Zimmer eh nicht mehr rauche (wegen des Equipments: Beamer / Leinwand) - stattdessen gibt es bei mir Raucherpausen im Film, wo man in der Küche raucht. Mein Mitbewohner ist zwischendurch eine rauchen gegangen, ich nicht. Beim zweiten Bier ging es, das dritte Bier war schon ziemlich erträglich. Jetzt trink ich glaub ich noch eins :)
Und zu den Tips bezüglich Ersatzbefriedigung: Ich glaube das ist das, wo ich nicht hin möchte - schnell kommt man da auf die Ersatzbefriedigung essen. Nicht so mein Wunsch. Das einzige, auf das ich mich einlasse, ist Kaugummi. Wegen der Beschäftigung die man als Raucher ständig braucht finde ich das ganz gut (wirkt jedenfalls bei mir).

Fazit: Schachtel von heute morgen nicht angebrochen. Bald ist der erste Tag vorbei, zumindest den werde ich rauchfrei schaffen - in der Hoffnung, dass der zweite einfacher wird.
Zumindest denke ich momentan alle paar Augenblicke ans Rauchen. Sei es, dass ich gerne eine rauchen würde, oder dass ich dran denke, dass ich schon so lang keine mehr geraucht habe. Mein Kopf ist jedenfalls voll von Zigaretten!
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Ungelesener Beitrag von stanglwirt » 13.07.2007, 08:36

1. disziplin. tschakkaaa du schaffst es. halbherzige versuche bleiben erfolglos. jetzt oder garnicht - die gedanken daran erst verschwenden wenn man wirklich aufhören will.
2. nen guter grund hilft ungemein. z.b. freundin die es stört, nen lungenkrebs-fall in der familie etc.
3. bei starken rauchern 1. woche mit nikotinpflastern nachhelfen.
4. kein streß. am besten im urlaub aufhören. aber dann aufpassen wenn der stress wieder anfängt.
5. in situationen bei denen man früher lieber einfach eine geraucht hat, als dumm rumzustehen, jetzt ne neue beschäftigung suchen. kaugummi oder spielzeug.
6. das neue raucherverbot wird auf jeden fall helfen, damit man es in der gastro schwerer hat, mal eben eine zu rauchen.
7. evtl. die anzahl vorher drosseln. z.b. nicht mehr in der arbeit rauchen etc.
8. aufhören so einen scheiss hier zu berichten. Wenn du ständig dran denkst, kann das nix werden. ablenken!

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Ungelesener Beitrag von Elmariachi » 13.07.2007, 09:22

-.B_Rabbit.- hat geschrieben:@Mit jemand anderem aufzuhören ist auch schwierig - da gibt es keinen.

...

Und zur Rückmeldung: Bin mit meinem Mitbewohner in die Videothek gefahren - bei der Fahrt hat er mir Zigaretten angeboten, ich habe gesagt ich möchte grad nicht.
Also ich sehe da schon einen!

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Ungelesener Beitrag von -.B_Rabbit.- » 13.07.2007, 09:27

@Stanglwirt: Ich rede gern drüber - anonym :)

@Elmariachi: Der hört nicht auf.
Der hat sich bei der Berufsfeuerwehr beworben, ist durch den ersten Sporttest gerasselt und hat nicht aufgehört. Seine Eltern wissen immer noch nicht, dass er raucht, und er hört nicht auf. Das wird nix :D

Und zum Thema: GNARF, komm auf Arbeit und es ist kein Ablenkungskaffee da!!! Aber hab die Taschen voller Kaugummi. Und mittlerweile müsste die Kanne durch sein :)
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Ungelesener Beitrag von Dude » 13.07.2007, 09:29

Ihr müsst bei euch auf Kaffee "warten"?! Primitive Viecher seid ihr ;D
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Ungelesener Beitrag von -.B_Rabbit.- » 13.07.2007, 09:32

Also in Wolfsburg haben wir nur ne Senseo, und falls Du darauf anspielst: Unsere Maschine im Keller hier ist um Welten besser! Ist eine Gastronomie-Maschine, fasst 3 Liter und schmeckt lecker :)
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Ungelesener Beitrag von Dude » 13.07.2007, 09:38

Hmm... Ich glaube ich bin mittlerweile Kaffesüchtig. ..



Naja, solange kein Teer drin ist ;D
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Ungelesener Beitrag von sündenbock » 13.07.2007, 12:07

Dude hat geschrieben:Hmm... Ich glaube ich bin mittlerweile Kaffesüchtig. ..



Naja, solange kein Teer drin ist ;D
Hhmm, sei mal lieber vorsichtig mit der Aussage, wenn das ein CEO liesst, kommt er vielleicht auf die Idee, dass mal auszuprobieren, Kaffee mit Nikotin. Hätte dann wohl den Vorteil, dass die Raucher nicht mehr so oft vom Arbeitsplatz weg sind. :-)
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Ungelesener Beitrag von Ravager » 13.07.2007, 13:04

@sündenbock: Du musst unbedingt Scrubs gucken. Da gabs mal eine Folge in der wer genau das erfunden hatte. Hiess glaube ich Smokachino *G*
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Ungelesener Beitrag von sündenbock » 13.07.2007, 13:14

Ravager hat geschrieben:@sündenbock: Du musst unbedingt Scrubs gucken. Da gabs mal eine Folge in der wer genau das erfunden hatte. Hiess glaube ich Smokachino *G*
Sehr geil. Habe ich früher öfters mal angesehen. Ich glaube das läuft ja heute auch noch. Wenn mich nicht alles täuscht auf PRO7 oder?
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Ungelesener Beitrag von Worf5000 » 13.07.2007, 13:15

viel Erfolg beim Aufhören.
bin auch Raucher und will auch aufhören in den semesterferien, suche nach etwas, was mich dabei motiviert am ball zu bleiben:)

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Ungelesener Beitrag von Dude » 13.07.2007, 13:19

@Ravager: Genau, das war es woran mich die Idee erinnert hat! =D

@Sündenbock: Pro7 ist richtig, ich glaube jeden Samstag zwei Folgen.
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