News | ARM: "Wir töten den Mikroprozessor"

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Newsbot
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News | ARM: "Wir töten den Mikroprozessor"

Ungelesener Beitrag von Newsbot » 25.11.2010, 13:02

Laut Dr. Hermann Hauser, einem der Mitbegründer des Unternehmens ARM, habe die Konkurrenz von Intel in naher Zukunft keine Chance mehr am Markt. Schon jetzt übersteigen ARMs Einnahmen im Bereich Lizenzgebühren für Prozessoren die Intels: 95 % der Smartphones und ein viertel anderer Geräte aus dem Bereich Elektronik setzt laut Hauser auf ARM-Chips. "Der Grund warum wir den Mikroprozessor töten liegt nicht etwa darin, dass Intel nun versucht einen Atom zu produzieren, der so gut ist wie eine ARM-CPU. Vielmehr hat Intel das falsche Geschäftsmodell", erklärt Hauser.


http://www.hartware.net/news_50474.html

Schluri

Re: News | ARM:

Ungelesener Beitrag von Schluri » 25.11.2010, 14:40

Da überschätzt sich wohl jemand

Ich finde ARM-basierende CPUs gut, aber sowas wie Hr. Hauser meint, wird nicht so schnell passieren. Eher wird Intel vorher den Konkurrenten aufkaufen, falls man das zuläßt

Gast

Re: News | ARM:

Ungelesener Beitrag von Gast » 25.11.2010, 15:39

Hahahahaa...
Einfach nur ARM.

Iruwen
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Re: News | ARM:

Ungelesener Beitrag von Iruwen » 25.11.2010, 16:03

lol

Gast

Re: News | ARM:

Ungelesener Beitrag von Gast » 25.11.2010, 16:56

Eine ziemlich einseitige Betrachtung wenn man den Aspekt der Fertigung gar nicht mit einbezieht, insbesondere da dass ja die große Stärke von Intel ist.

Chino
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Re: News | ARM:

Ungelesener Beitrag von Chino » 25.11.2010, 17:47

Zumal Intel grad Rekordgewinne nach Hause schaukelt und ihre CPUs absolut erste Wahl sind, und zwar so konkurrenzlos dass sie sich eben u.a. auch in die Apple Rechner geschlichen haben, also in die leistungsfähigeren, nichts von dem Spielkram.

Einzig richtig ist dann wohl der Schluß dass Intel ein anderes Geschäftsmodell hat: sie bieten Rechner an und keine Gameboys.

Gast

Re: News | ARM:

Ungelesener Beitrag von Gast » 25.11.2010, 18:27

ARM basierte Prozessoren taugen aufgrund der begrenzten Rechenleistung nur für tragbare Geräte ala Smart-Phone, Tablet und was es da noch alles gibt. Dieser Markt ist natürlich sehr groß aber ob dieser Markt weiterhin so rasch wäscht muss man erst sehen zum anderen wird Intel (durch den Zukauf der Infinenon Mobil Sparte die beispielsweise einige Chips für das iPhone 4 liefert) und auch AMD in naher Zukunft sicher auch Zugriff auf diesen Markt bekommen.
Tatsächlich ist es aber nicht unmöglich das Intel und AMD der Geschäftsbereich x86 Mikroprozessoren irgendwann rasant wegbricht nur muss dazu eine alternative für die aktuellen x86-Plattformen bereit stehen die ähnlich leistungsstark sind und auf denen gängige Programme wie Office, Games usw. laufen, das alles ist mit ARM basierten Plattformen derzeit nicht möglich. Solange Intel, AMD und Microsoft eine gute Plattform liefern wird weder Intel, AMD noch Microsoft ins wanken geraten. Im Bereich Server und Workstations werden vor allem leistungsstarke Prozessoren aus dem Hause Intel oder AMD benötigt und keine Effizienzwunder basierend auf der ARM-Architektur.

GuestXt

Re: News | ARM:

Ungelesener Beitrag von GuestXt » 25.11.2010, 18:39

Naja so ganz einfach sehe ich das nicht. Gerade im Desktopbereich gibt es mehr als genug Leistung, die Keiner brauch. Wer braucht den als Normaluser nen Quad-HT CPU oder nen Hexacore? Klar gibts das eine oder andere Anwendungsgebiet das nach Performance schreit, aber gerade hierfür kommen immer mehr Spezialchips zum tragen. Im Moment läufts doch so, dass Intel immer mehr Funktionen in seine Chips integriert um der Konkurrenz auszubooten (Chipsatz, Gafik etc.) Ich könnte mir durchaus vorstellen irgendwann einen Rechner mit nem ARM-CPU und ner relativ starken Grafikkarte zu besitzen. Für Multipurpose Sachen reichen sogar schon aktuelle ARM DC/QC CPUs vollkommen aus, für die anspruchsvollen Aufgaben wie Video-Rendering, Spiele usw. müsste dann halt die GPU herhalten, die für sowas sowieso besser geeignet ist. Also von daher kann ich mir das schon alles ziemlich gut vorstellen. Klar siehts im Servermarkt anders aus, aber da gibts ja soweiso ganz andere Konkurrenten mit denen Intel sich rumschlagen muss, z.B. Sun und IBM. Vielleicht passiert das alles nicht so schnell und nicht so drastisch wie der Hr. Hauser das hier vordenkt, aber ich halte es für durchaus möglich.

quarks

Re: News | ARM:

Ungelesener Beitrag von quarks » 25.11.2010, 19:06

Microsoft und Intel haben lange Zeit eine Allianz basierend auf der x86 Architektur aufrecht erhalten, doch diese Allianz wird mit Windows 8 enden. Dann nämlich ist Microsoft unabhängig von der CPU-Architektur, da alle Anwendungen unter einer Virtuellen Maschine laufen und somit Plattform-unabhängig sind. Dazu kommen die Web-Dienste und Cloud-Computing, wie es Microsoft mit Office 368 vormacht, wo die Anwendungen auf zentralen Servern ausgeführt und deren Daten synchronisiert werden.
Diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten. Und deshalb werden Intel und AMD ihre x86-"only" Strategie enden lassen und deren Architektur und Befehlssätze auf Virtuelle Umgebungen optimieren. Die Leistung ist jetzt schon mehr als ausreichend vorhanden.

Gast

Re: News | ARM:

Ungelesener Beitrag von Gast » 25.11.2010, 20:08

entstünde ein Albtraumszenario für Intel
Naja, dafür werden die INTEL-Preise fair! Was sie ja noch nie waren!!!

:-) Ich freu' mich drauf!
M.

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Re: News | ARM:

Ungelesener Beitrag von Maegede » 25.11.2010, 21:20

Das Gedankengut von einigen hier ist schon interessant.

Wenn Intel und AMD spezielle Funktionen in die CPU integrieren, ist es ein Zeichen von Schwäche. Wenn aber die CPU offensichtlich zu langsam ist (Was bei ARM für den Desktop und Notebook bereich definitiv ist, Linux würde ja beispielsweise auch auf "ARM-Desktops" laufen, aber es lohnt nichtmal ansatzweise), dann dürfen spezialisierte Prozessoren wie Grafikkarten eingesetzt werden?
Also ich habe nichts dagegen, wenn Intel/AMD auf der CPU eine Hardwarebeschleunigung für sonst irgendwas einbaut, die ersten FPUs waren ja auch noch selbstständig, was heute unvorstellbar ist.

Fakt ist, dass unsere x86 CPUs nicht für hochgeradig mobile Anwendungen geeignet sind, da deren Aufbau zu komplex und stromhungrig sind, um die Abwärtskompatibilität beizubehalten. Das ARM dort deutliche Vorteile hat, weil sie darauf nicht in dem Maße achten müssen, ist logisch.
Ein schnelles System bemerken wenige - ein langsames dafür um so mehr

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