News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

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seppal

Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von seppal » 02.01.2014, 14:10

Gast hat geschrieben:
dann erklär uns doch mal, was dich daran an mac os erinnert.
Er spielt darauf an dass Apple vor einigen Jahren auch die Kompatibilität mit den alten OS Versionen über Board geworfen hat.
Bin mir jetzt nicht sicher ob es der Umstieg von MacOS 9 auf MacOS X war oder vom PowerPC auf Intelprozessoren. Vielleicht war es sogar beides auf einmal! :P

Elkinator?

Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von Elkinator? » 02.01.2014, 14:13

ob alte software kompatibel sein wird steht nicht fest, ist alles nur spekulation.
es steht ja noch nichtmal fest ob es überhaupt jemals kommen wird.

genau so gut könnte man auch nur teile davon in die entwicklung von NT einfließen lassen.

nur ein neuer kernel bedeutet aber noch lange nicht das alte software nicht mehr drauf läuft.
da windows über 90% marktanteil hat werden die hersteller auch passende treiber anbieten, egal was MS macht!

Gast

Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von Gast » 02.01.2014, 15:23

ultrakult hat geschrieben:
dann erklär uns doch mal, was dich daran an mac os erinnert.
Ääähm... schlank, effizient und kein Zwang zur Windowskompatibilität?

PS: Nur zur Info, auch ich bin Apple-Hater ;)
ok, das ist tastächlich n argument, aber nicht direkt übertragbar, zumindest nicht der letzte punkt, weil im übertragenen hätte ja os x dazu inkompatibel zu mac os classic sein müssen.

Gast

Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von Gast » 02.01.2014, 15:25

seppal hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:
dann erklär uns doch mal, was dich daran an mac os erinnert.
Er spielt darauf an dass Apple vor einigen Jahren auch die Kompatibilität mit den alten OS Versionen über Board geworfen hat.
Bin mir jetzt nicht sicher ob es der Umstieg von MacOS 9 auf MacOS X war oder vom PowerPC auf Intelprozessoren. Vielleicht war es sogar beides auf einmal! :P
nö, hammse nicht. es hat von mac os 9.2.1 bis 10.5 ca. 10 jahre gedauert, bis die alten programme nicht mehr liefen. apple hat das vorbildlich gelöst. falls dich interessiert wie das wirklich von statten ging, google cocoa/carvon/classic.

sompe
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Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von sompe » 02.01.2014, 16:02

Elkinator? hat geschrieben:ob alte software kompatibel sein wird steht nicht fest, ist alles nur spekulation.
es steht ja noch nichtmal fest ob es überhaupt jemals kommen wird.

genau so gut könnte man auch nur teile davon in die entwicklung von NT einfließen lassen.

nur ein neuer kernel bedeutet aber noch lange nicht das alte software nicht mehr drauf läuft.
da windows über 90% marktanteil hat werden die hersteller auch passende treiber anbieten, egal was MS macht!
Baller die 32 Bit Kompatibilität (WOW64?) über den Haufen.
Wieviel der alten Software wird dann noch auf dem neuen OS laufen?

Elkinator?

Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von Elkinator? » 02.01.2014, 16:08

WOW64 kann man auch schon ab server 2008 deinstallieren, dazu bräuchte MS kein neues system bringen.
ich hätte ohne der möglichkeit 64bit software zu nutzen kaum probleme, gibt schon ziemlich viel als 64bit version.

bis ein neues system kommt vergehen noch jahre, bis dahin trauert niemand mehr 32bit programmen nach.

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Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von sompe » 02.01.2014, 16:34

Soso...du nutzt ein Server Betriebssystem auf deinem Rechner?
Ohne 32 Bit Kompatibilität dürfte der Großteil Desktop Software nicht mehr laufen und man kann sich acuh nicht unbedingt sicher sein das nicht zumindest Teile des Programms nicht doch noch den 32 Bit Teil haben wollen, des weiteren war es nur ein Beispiel. Schieße dann noch die Abwärtskompatibilität von Directx ab und es läuft so gut wie kein Spiel mehr. Dann könnte man das Spielchen sicherlich auch noch bei dem .NET Framework und vielen anderen Punkten durchziehen und man kann die lauffähige Software mit der Lupe suchen.

Die Windows Welt lebt von dieser Abwärtskompatibilität und gerade deshalb müßte das OS sich auch anders nennen.

Elkinator?

Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von Elkinator? » 02.01.2014, 16:44

nein, aber das ist eben für MS kein grund einen neuen kernel zu entwicklen, das geht schon jetzt.
und man kann sich acuh nicht unbedingt sicher sein das nicht zumindest Teile des Programms nicht doch noch den 32 Bit Teil haben wollen
doch, kann man.
es gibt keine anwendungen die 32bit und 64bit nutzen.
ausser vielleicht spezielle programme die treiber mitbringen, das ist aber sehr selten der fall.
Schieße dann noch die Abwärtskompatibilität von Directx ab und es läuft so gut wie kein Spiel mehr.
warum sollte MS das machen?
Dann könnte man das Spielchen sicherlich auch noch bei dem .NET Framework und vielen anderen Punkten durchziehen und man kann die lauffähige Software mit der Lupe suchen.
und warum sollte MS das jetzt wieder machen?
das hat alles nichts mit den kernel zutun.
es gibt keinen logischen grund warum man bei einem neuem kernel DX oder .NET nicht mehr unterstützen sollte.
Die Windows Welt lebt von dieser Abwärtskompatibilität
hat aber nichts mit dem kernel zutun.
der kernel von 9x ist auch überhaupt nicht mit NT kompatibel, trotzdem störte das die meisten programme nicht.
hier verwechseln immer alle den kernel vom kompletten betriebssystem mit den ganzen APIs.

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Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von sompe » 02.01.2014, 17:10

Natürlich darf man den Kernel neu entwickeln wenn man die Abwärtskompatibilität über Bord wirft, denn diverse Teile werden dann nicht mehr benötigt. Der alte Kernel würde dann auch noch laufen, hat dann aber haufenweise toten Code bei sich den man sich sparen kann oder Sachen funktionieren nur über Umwege die dann nicht mehr benötigt werden.

Es geht offenbar darum ein anderes OS auf den Weg zu bringen um die Altlasten von Windows loszuwerden und so im laufe der Jahre Windows zu ersetzen. Warum sollte dieses OS dann zwangsläufig zu Windows Programmen kompatibel sein?

Genau hier sind wir bei deinen "Warum sollten sie das machen?" Fragen. Warum sollten sie es nicht machen wenn es 1. sich nicht Windows nennt und 2. vorerst parallel zu Windows läuft? Neue Programme könnten in der Übergangszeit ohne allso viel Aufwand auf beiden Plattformen laufen. Alte Programme könnten dies zwar nicht, verschwinden im laufe der Jahre aber in der Bedeutungslosigkeit und der Wechsel ist vollzogen.

Elkinator?

Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von Elkinator? » 02.01.2014, 17:23

von welchen "altlasten" genau sprichst du?

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Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von sompe » 02.01.2014, 17:28

Bin ich Microsoft?

Gast

Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von Gast » 02.01.2014, 19:20

sompe hat geschrieben:Natürlich darf man den Kernel neu entwickeln wenn man die Abwärtskompatibilität über Bord wirft, denn diverse Teile werden dann nicht mehr benötigt. Der alte Kernel würde dann auch noch laufen, hat dann aber haufenweise toten Code bei sich den man sich sparen kann oder Sachen funktionieren nur über Umwege die dann nicht mehr benötigt werden.

Es geht offenbar darum ein anderes OS auf den Weg zu bringen um die Altlasten von Windows loszuwerden und so im laufe der Jahre Windows zu ersetzen. Warum sollte dieses OS dann zwangsläufig zu Windows Programmen kompatibel sein?

Genau hier sind wir bei deinen "Warum sollten sie das machen?" Fragen. Warum sollten sie es nicht machen wenn es 1. sich nicht Windows nennt und 2. vorerst parallel zu Windows läuft? Neue Programme könnten in der Übergangszeit ohne allso viel Aufwand auf beiden Plattformen laufen. Alte Programme könnten dies zwar nicht, verschwinden im laufe der Jahre aber in der Bedeutungslosigkeit und der Wechsel ist vollzogen.
naja, der hauptgrund wäre meiner ansicht nach, dass die kompatibilität mit bereits vorhandenen programmen und die gewohnte benutzeroberfläche der hauptgrund sein dürfte, warum die meisten leute windows nutzen. dazu kommt dann noch die zwangsbündelung mit den meisten rechnern. fällt dies weg, könnte das äusserst problematisch werden. der wechsel zu windows 8 hat ja schon für massiv ärger gesorgt. wenn jetzt der rest noch umgeworfen wird und die alte office version, respektive die in den meisten augen fälschlicherweise als kostenlos angesehene version, die sie von einem kumpel "draufgespielt" bekommen wegfällt, sind für den standartuser alle pro argumente passe.

die sache mit dem parallelverkauf halte ich auch für extrem unwarscheinlich. der endverbraucher würde sich aus grad genannten gründen weiterhin für das bekannte produkt entscheiden, somit hätte das alternativprodukt kaum eine chance sich am markt zu etablieren.

zu der frage "warum sollten sie es nicht machen?". weil es absehbar ist, aus gerade genannten gründe, dass dies ein weiterer verlustritt wird. beim kunden besteht nicht der wunsch danach. diesen zu generieren wird wieder unmengen verschlingen, wenn dies denn überhaupt gelingt. jetzt werden erstmal weiterhin unsummen für die etablierung auf tablets und smartphones ausgegeben, was noch irgendwo sinn macht, weil man diesen markt schlichtweg einfach nicht aufgeben kann. bei desktop OS sind sie jedoch bereits primus, da sollte man eher mal schauen, dass einem das nicht abhanden geht. chrome os lässt grüssen.

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Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von Schluri » 04.01.2014, 02:25

Das mit der Zwangsbündelung sollte man differenter betrachten. Ich kann mit einem nicht übermäßig großen Wissen auch auf Win-Geräte z.B. Linux installieren. Aber wollen das die Käufer überhaupt?

Letztlich gibt es die eigentlich etwas veraltete x86-Architektur schon so lange wegen der -zumindest relativen- Abwärtskompatibilität.

Und auch die Bedienung ist ein Stichwort. Linux hat sich da stärker verändert in den letzten Jahren, auch wenn man die Veränderung positiv sehen kann. Aber nicht jeder will Veränderungen.

Das Gegenteil ist bei MS passiert, da wurde es negativ verändert. Mag sein das tiefer drin sich etwas positives getan hat, aber wenn es dadurch etwas weniger Speicher braucht und durch Tricks ein paar Sekunden schneller hochfährt, was ist das gegen die Bedienung, bei dem jeder sofort merkt das es totaler Murks ist?

Ich hab mit fast jeden Win dazugelernt, auch wenn ich nicht auf Anhieb mit allen Neuerungen zufrieden war. Nur Win8 hat es auch nach so langer Zeit nicht geschafft mir vorzuspielen das die Neuerungen positiv waren.

Und wenn MS jetzt alles anders machen will wird man keine neuen Märkte erschließen sondern alte verlieren

sompe
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Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von sompe » 04.01.2014, 17:03

Der entscheidene Satz ist "Jenes OS soll unabhängig von Windows existieren", warum soll es dann zu bisherigen Windows Programmen kompatibel sein?
Das mit der langfristigen Ablösung von Windows war Spekulation meinerseits, es kann natürlich genau so gut sein das sie auch später parallel existieren. Warum sollte man dann als 2 Betriebssysteme entwickeln die sich letztendlich gegenseitig konkurrieren?
Bei einer Übergangsphase, bei der das eine OS das andere kurz- bis mittelfristig ablösen soll würde es Sinn machen, würde aber das gesetzte Ziel der Altlastenbefreiung verfehlen. Sollen sie parallel existieren wäre es quatsch das neue OS mit Altlasten zu belasten, nur damit Programme der alten Plattform darauf laufen. Da können diejenigen auch gleich die Windows Plattform weiter nutzen.

Gast

Re: News | Microsoft: Arbeit an völlig neuem Betriebssystem?

Ungelesener Beitrag von Gast » 04.01.2014, 18:02

ich antworte mal auf beides in einer (bin der gast von vorhin): schluri, ja da hast du natürlich recht, aber wie du schon angedeutet hast, ist die frage ob der kunde das überhaupt will. ich hab 13 jahre einzehandel im computerbereich gemacht und wenn es um die wirklich grosse masse handelt, dann sind das exakt drei dinge: office, internet, spielen, wobei letzterer punkt nicht mal so viele betrifft wie man glauben mag. sie kaufen das gerät, wo das von hause aus geht. der bildungs-stand was computertechnik selbst im basisbereich betrifft, ist ultra gering. das soll auch kein vorwurf sein. für viele ist es ein nutzgerät und haben einfach keine lust sich mit der materie zu beschäftigen. von 100 leuten haben 95 keine ahnung was du meinst, wenn du sagst "iso runterlade, auf stick spielen und vom stick booten". in sofern hat sich alles, was nicht vorinstalliert ist, komplett erledigt. da aber keine linux distri gross kohle an die hersteller spendiert, damit die die rechner mit-subventionieren und ebenso keine der 100 bloat ware firmen, die z.B. auf jedem acer laptop die kiste so billig machen, auf linux vertreten ist, wären die geräte einfach zu teuer. einzig google kann und wird hier punkten.

ja, bedienung ist ein punkt. aber es gab schon sehr erfolgversprechende ansätze. kennst du lindows? das war der ansatz einer firma, die einfach eine windows sehr ähnliche oberfläche auf ein linux geklatscht haben und ansonsten noch treiber bis zum abwinken dazu addierte. lief gut, bis denen dann der arsch weggeklagt wurde.

da stimme ich dir ebenso zu. die aktuellen änderungen am GUI kamen schlecht an und statt zurückzurudern will man weitere experimente wagen. die denken halt auch, dass die marktführerschaft in stein gemeisselt ist, egal was kommt.

geht mir genauso. ich hab hier 4 desktop OS am laufen, also kanns nicht an der flexibilität liegen, aber mit der oberfläche von 8 kann ich mich auch nicht anfreunden.

sompe, ganz einfach: weil wenn vorhandene programme nicht laufen, wird es niemand kaufen. die meisten endanwender haben entweder die programme schon oder bekommen sie "von kollegen draufgespielt". wenn dies wegfällt und die alles neu kaufen müssten, dann wären sie schlichtweg nicht interessiert. ich befürworte dies nicht, ist aber die realität.

ja, warum? ganz einfach: sie sollten es sein lassen. es ist ne schnappsidee. das wird er durchschnittskunde niemals mitmachen. niemals. warum? weil ihm egal ist, was da werkelt. office, internet, spiele. alles weitere wirst du, ausser uns tecchies, nicht verargumentieren können. wenn sie altlasten loswerten wollen, dann müssen sie windows schrittweise auf den stand der dinge bringen, so wie apple es beim wechsel zu OS X gemacht hat. nö, würde das ziel nicht verfehlen. les dir den genannten übergang mal durch. carbon/cocoa/classic. dadurch gab es keinen harten schnitt. der härteste war, dass bei der umstellung auf andere prozessoren keine programme mehr liefen, die wirklich uhralt waren.

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