In Haft für zerstörten Computer

Unzufriedener Kunde zerstört seinen PC im Laden mit Vorschlaghammer

Die Zeitung Post-Crescent aus dem US-Bundesstaat Wisconsin (nördlich von Chicago) berichtet über einen frustrierten Computer-Nutzer, der von seinem PC nach etlichen erfolglosen Reparaturversuchen durch seinen Händler letztendlich genug hatte. Am letzten Freitag holte Gary Wilke zum fünften Mal seinen Rechner wieder aus dem Laden, bei dem er ihn gekauft hatte. Nachdem dieser nicht starten wollte, brachte er den PC am Montag erneut zum Händler. Er stellte ihn ins Foyer des Ladens, ging zurück zum Auto, holte einen – nach Angaben von Augenzeugen – “großen Schmiedehammer“ und zerstörte das System damit an Ort und Stelle.

Anzeige
Wilke bestritt hinterher, dass er dabei geflucht oder die Angestellten des Händlers beleidigt hätte. Nach seinen Angaben wollte er keinen Ärger machen und niemanden verletzen: “Ich sagte, ‚Einen schönen Tag noch.‘, und ging wieder.“
Trotzdem ist er kurze Zeit später zuhause verhaftet worden – wegen ordnungswidrigem Verhaltens. Gegen ein Bußgeld von $150 kam er aber sofort wieder frei.
Leider ist nicht überliefert, um was für ein PC-System es sich dabei gehandelt hat. Angeblich hat Wilke dafür ursprünglich $2600 bezahlt. Ob er etwa mit seinem ‚Sledgehammer‘ (Schmiedehammer) ein Intel-System zerstört hat???

(Visited 1 times, 1 visits today)

Quelle: Post-Crescent

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.