Runde 3: Futuremark vs. nVidia

3DMark03-Entwickler weisen Vorwürfe von nVidia-Mitarbeiter zurück

Nach der Veröffentlichung des 3DMark03-Patches und den Täuschungsvorwüfen von Futuremark in Richtung nVidia (und auch ATI) hatten die Grafikchiphersteller bzw. Mitarbeiter der beiden Unternehmen dazu Stellung bezogen. Ein Repräsentant von nVidia hat dabei den 3DMark03 als voreingenommen bzw. parteiisch bezeichnet. Außerdem begründete nVidia seinen Rückzug aus dem Beta-Programm von Futuremark (Ende letzten Jahres) mit den hohen Kosten, die angeblich “hunderttausende von Dollar“ betragen würden. Diese beiden Vorwürfe hat nun wiederum Futuremark zurückgewiesen.

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Nach Angaben der Entwickler verwenden sie die effizientesten Shader-Programme und Berechnungen, um die verschiedenen Szenen darzustellen. Eine ungerechtfertigte Benachteiligung bestimmter Produkte liegt nicht in der Absicht von Futuremark.
Desweiteren hat Aki Jarvilehto, Vice President Benchmark Products bei der Futuremark Corporation, im eigenen Futuremark-Forum klargestellt, dass eine Teilnahme am Beta-Programm des 3DMark03 offenbar mitnichten hundertausende von Dollar kostet. Nach seinen Angaben liegt das Minimum für ein Beta-Mitglied bei $5000 pro Jahr.

Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass der nVidia Detonator FX nicht nur im 3DMark03 nicht das berechnet, was er sollte. Im 3DMark2001SE verschwindet im “Game 2 – Dragothic“ in bestimmten Konfigurationen der fliegende Drachen. In Anlehnung an den bekannten asiatischen Film “Crouching Tiger, Hidden Dragon“ ist jetzt auf einer koreanischen Site ein interessantes Filmplakat (siehe oben) aufgetaucht, dass auf die aktuelle Situation Bezug nimmt. 🙂

Cheating Driver, Hidden Dragon

Quelle: x-bit labs

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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