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Mandrake/LG-Problem - Mandrake Cooker - ATI-Treiber - Knoppix - Fedora

Der Grund für die Zerstörung mancher LG CD-ROM Laufwerke bei der Installation von Linux Mandrake 9.2 (Hartware.net berichtete) ist, dass diese nicht ATAPI-konform arbeiten. Beim Aufruf eines Kommandos, welches eigentlich nur CD-R/RW Laufwerke verstehen sollten, kommt es zum Überschreiben der Firmware. Mandrake Linux hat einen neuen Kernel bereitgestellt, der obengenanntes Problem umgeht. Dieser wird auch in den CDs der Retailversionen und öfffentlichen ISOs enthalten sein. Zugleich arbeitet Mandrake Linux mit LG, um für möglichst alle betroffenen Laufwerke Firmware-Updates und eine Wiederherstellungsprozedur für zerstörte Laufwerke zu entwickeln. Das Einspielen aktueller Firmware vor der Installation von Linux Mandrake 9.2 bleibt bei LG Laufwerken auf jeden Fall empfohlen.

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Wer Linux Mandrake 9.2 schon als zu alt empfindet oder wer nicht auf die öffentlichen ISOs warten kann, der sollte sich einmal die inoffiziellen ISOs des Mandrake Cooker ansehen. Diese inofizielle 4-CD-Version wurde nicht getestet, es ist nicht einmal sicher, ob sie sich überhaupt installieren lässt. Der „Cooker“ ist die Entwicklerversion von Linux Mandrake, an der ständig gearbeitet wird.

Die ATI Linux-Treiber funktionieren jetzt auch mit den folgenden Karten: Radeon 9200SE, Radeon 9600SE, Radeon 9800LE, Radeon 9800SE, Radeon 9800XT. Probleme mit VIA KT400 und Athlon (K7) Systemen wurden behoben und es gibt AGP-Updates für Intel i865, SiS648/651/746 und VIA PLE133/KL266/KM266/P4M266 Chipsätze.

Knoppix hat auch wieder ein Update erhalten. Das „3sat“ getaufte Release bietet neben vielen Updates KDE 3.1.4 und Openoffice 1.1 auch ein neues Hintergrundbild.

Red Hat Linux hat eine erste Version des Fedora Projekts herausgebracht. Das Fedora Projekt ist eine öffentliche und kostenlose Version von Red Hat Linux, die von der Community ähnlich dem Debian Projekt vorangetrieben wird. Wer also den Fedora Core 1 herunterlädt, erhält im Prinzip eine Art Red Hat Linux 10. Red Hat bietet keinerlei Unterstützung für Fedora Linux. Ein Review auf Englisch mit Installationshilfen gibt es jedoch hier und an einer Dokumentation seitens der Community wird gearbeitet.

Quelle: E-Mail

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