GeForce 7800 GTX am 22. Juni?

Gerüchte: Spezifikationen und Anforderungen von nVidias neuen Produkten

Aus Asien kommen die ersten detaillierten, aber noch höchst inoffiziellen Informationen über den nVidia Grafikchip der nächsten Generation. Der bislang unter dem Codenamen ‚G70‚ gehandelte Chip soll diesen Gerüchten zufolge am 22. Juni vorgestellt und auf der GeForce 7800 Grafikkartenserie eingesetzt werden. Das Top-Modell heißt dabei dieses Mal nicht ‚Ultra‘, sondern ‚GTX‘.

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Der in 110nm Fertigungstechnologie produzierte G70 verfügt wie auch die Vorgänger-Familie (GeForce 6800) über eine 256bit breite Speicherschnittstelle, kann aber nun 24 statt 16 Pixel pro Takt verarbeiten. Das Top-Modell, die GeForce 7800 GTX, soll mit Taktraten von 430/700 MHz für Grafikchip und -speicher laufen. Eine GeForce 6800 Ultra läuft mit 400/550 MHz nur wenig langsamer, aber der Schlüssel zur höheren Leistung dürfte in erhöhter Parallelität liegen.
Neben der GeForce 7800 GTX soll es noch zwei weitere Modelle mit dem G70 geben: GT und Standard. Ein großer Unterschied zwischen den Modelle wurde bereits bekannt: angeblich soll nur die GTX SLI-fähig, d.h. für den Dual-Betrieb geeignet sein.
Weitere Unterschiede zwischen GeForce 7800 GTX, GT und Standard sind noch nicht bekannt, werden aber vermutlich wieder bei den Taktfrequenzen und der Anzahl der Pipelines liegen.
Auch die Anforderungen der GeForce 7800 GTX an das Netzteil des Systems wurden schon genannt. Demnach empfiehlt nVidia für eine einzelne PCI Express Grafikkarte einen Stromversorger mit 400 Watt Gesamtleistung und 26 Ampere auf der 12-Volt-Leitung. Bei der SLI-Konfiguration sollte es schon ein 500W-Netzteil sein mit insgesamt 34A auf der 12V-Schiene.

Zuletzt hatte es noch geheißen, dass nVidia den G70 Grafikchip auf der Computermesse Computex in Taiwan Ende Mai bzw. Anfang Juni zeigen wird und die Markteinführung dann im dritten Quartal folgt. Man darf gespannt sein, ob nVidia die GeForce 7800 Familie tatsächlich schon am 22. Juni vorstellt und ob die Grafikkarten wenige Wochen später auch erhältlich sein werden. Eigentlich wollte man von den sogenannten “Paper-Launches“ abkommen, bei denen Produkte schon Monate vor der tatsächlichen Verfügbarkeit offiziell vorgestellt werden.

Quelle: VR-Zone

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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