Sony stellt Playstation3 vor

Sony erstickt die Euphorien für die XBox360 im Keim

Nachdem Microsoft bereits am vergangenen Freitag die Katze aus dem Sack gelassen hat und die kommende Generation der Konsolen mit der eigenen XBox360 einläutete, legte Sony im Zuge der derzeit stattfindenden E3 nach und präsentierte die Playstation3.

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Wurde am Freitag bei der Vorstellung der XBox360 noch von unglaublichen Leistungswerten gesprochen, so schaffte es Sony mit der PS3 diese Werte noch deutlich zu übertreffen.

Die Leistungsdaten der XBox360 unterzogen wir bereits in einem Special einer genaueren Betrachtung, weshalb wir diese hier nicht mehr weiter erwähnen werden.
Das Design der neuen Sony-Konsole weiß auf Anhieb zu gefallen, wobei man keine großartigen Experimente gemacht hat und grundsätzlich bei der Design-Idee der Playstation2 geblieben ist. Einzig die deutlich geschwungenere Form hebt die PS3 von ihrem Vorgänger ab. Standardmäßig wird die Konsole in silber ausgeliefert, doch auch in weiß und in schwarz wird diese erhältlich sein.
Eine komplette Neuentwicklung in Sachen Design stellt der kabellose Controller dar, der in einer Bumerang ähnlichen Bauweise daher kommt.

Doch wie immer zählen auch bei der Playstation3 die inneren Werte und hier fährt Sony alles auf, was sich derzeit technisch realisieren lässt:
Angefangen mit dem vor einigen Monaten vorgestellten Cell-Prozessor, der mit seinen 3,2 Ghz die Leistung der XBox360 noch einmal deutlich übertrifft (218 GigaFlops zu 115 GigaFlops), über den RSX „Reality Synthesizer“, aus dem Hause nVidia, der wiederum mit 550 Mhz getaktet sein und über frei programmierbare Shader verfügen wird.
Sowohl die CPU als auch die GPU verfügen jeweils über 256 MB Speicher, der über einen High-Speed Bus an die jeweiligen Komponenten angebunden ist. Auch hier setzt Sony neue Maßstäbe.
Zusammen bringen es CPU und GPU laut Sony auf eine Rechenleistung von ca. 2 TeraFlops!

Aber auch die weiteren Komponenten der Playstation3 sind richtungsweisend: Sony setzt von Anfang an auf die neue Blu-Ray Technologie und achtet bei dem zum Einsatz kommenden Laufwerk auf Abwärtskompatibilität, um auch ältere Disc-Formate vollständig zu unterstützen. 5.1 Dolby-Digital Sound ist schon seit der PS2 bei Sony Standard. Hinzu kommen 6 USB2.0 Anschlüsse, ein Kartenleser für diverse Speicherkarten und eine 2,5 Zoll Festplatte, die über einen separaten Schacht in die Konsole eingeführt werden kann.

Wie auch Microsoft setzt Sony bei der PS3 auf kabellose Verbindungen: Sowohl WLAN als auch Bluetooth gehören zur Standardausstattung der neuen Playstation. Über Bluetooth werden bis zu 7 Controller mit der Konsole verbunden, was besonders für Sony eine Weiterentwicklung darstellt, da bisherige Konsolen nur über 2 Anschlüsse für Controller verfügten.
Zudem besitzt die neue Playstation über einen 10/100 Mbit Ethernet-Anschluss.

Die Ausgabe der Bildinformationen geschieht digital über einen der beiden HDMI-Ausgänge in 1080p, was für höchste Bildqualität sorgen wird.
Besonders wichtig war Sony auch die Kompatibilität mit allen bisherigen Playstation-Generationen, so dass man seine bisherige Spiele-Sammlung weiter benutzen kann.

Der einzige Punkt, bei dem die XBox360 der PS3 voraus ist, ist das Erscheinungsdatum: Während Microsoft seine neue Konsole bereits Ende dieses Jahres auf den Markt bringen will, dauert es bei Sony noch mindestens bis Mitte 2006. Ein genauer Verkaufspreis wurde von Sony bisher nicht genannt, doch bei der gebotenen Leistung dürfte man sich auf mindestens 350 bis 400 Euro einstellen.



Quelle: Eigene

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