Keine Athlon XP mehr

Das Ende einer Ära: Letzter Athlon XP ist ''vom Band gelaufen''

Bereits Mitte 2004 wurden nur noch wenige Athlon XP für Desktop-Systeme angeboten und seit Anfang diesen Jahres wird dieser Prozessor nicht mehr in der offiziellen Preisliste von AMD geführt. Im April verschwanden auch die Athlon XP-M für Notebooks und die Athlon MP für Workstations von der Preisliste. Offiziell gibt es nur noch einige AMD Sempron Modelle für den Sockel-A, ansonsten hat diese Plattform endgültig ausgedient.

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Anfang Juni 2000 wurde der Athlon Thunderbird für den Sockel-A offiziell eingeführt (mit 750 bis 1000 MHz) und trat einen kaum für möglich gehaltenen Siegeszug an – vor allem bei den bei den Power-Usern, die ihre PCs selbst zusammen stellen bzw. bauen. Im Vergleich zum Athlon für den Slot-A wurde der Level-2 Cache in den CPU-Kern integriert, so dass dieser deutlich schneller angesprochen werden konnte als in der ursprünglichen Slot-Bauweise der im August 1999 vorgestellten Athlon Prozessoren. Im Jahre 2001 folgte dann der Athlon XP und das berühmt-berüchtigte “Performance Rating“, bei dem nicht mehr die Taktfrequenz, sondern eine bestimmte Zahl, das PR eben, die Leistungsfähigkeit der CPUs zum Ausdruck bringen sollte.
Insgesamt gibt es im PC-Bereich kaum eine andere Plattform, die so lange wie die Sockel-A Basis aktuell blieb. Jetzt aber gehört bei AMD die Gegenwart dem Sockel-939 und die Zukunft dem Sockel-M2.

Bild aus anonymer Quelle

Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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